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Polizei und Feuerwehr

12 Streifenwagen verfolgen flüchtenden Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Breitenfelde/Schwarzenbek – Am 06.Januar, gegen 19:50 Uhr, wurde laut Polizeibericht der Inhaber einer Landmaschinen- und Fahrzeugbaufirma in Breitenfelde aufgrund einer Videoüberwachung des Geländes auf eine dort unberechtigt aufhaltende Person aufmerksam.

Der Firmeninhaber machte sich umgehend auf den Weg zu seinem Firmensitz und informierte die Polizei. Die vom ihm dort angetroffene männliche Person ergriff die Flucht mit einem in unmittelbarer Nähe abgestellten Opel Vivaro.

“Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer fuhr von Breitenfelde über die B 207 in Richtung Schwarzenbek, weiter über die B 404 zur BAB A25 in Fahrtrichtung Hamburg. Dabei überfuhr er mehrere rote Ampeln. Die passierten Ortschaften wurden mit ca. 100 km/h durchfahren”, so Sandra Kilian, Pressesprecherin Polizeidirektion Ratzeburg.

Auf der BAB 25, in Höhe der Autobahnausfahrt Hamburg-Bergedorf, konnte der flüchtende Opel Vivaro von einem Streifenwagen überholt, ausgebremst und gestoppt werden.

“Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Fahrzeugführer kletterte aus dem Beifahrerfenster und versuchte zu Fuß zu flüchten, allerdings waren die Polizeibeamten schneller. In einem nahe gelegenen Dickicht holten sie den Mann ein und konnten ihn festnehmen”, so Kilian.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 42-jährigen Mann aus Quickborn. Der Pkw Opel Vivaro wurde beschlagnahmt und eingeschleppt. Die entstandene Schadenshöhe am Streifenwagen wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Der 42-jährige ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und räumte zudem den Konsum vom Alkohol und Drogen ein. Dementsprechend wurde eine Blutprobe entnommen.

Bei der Verfolgung und Festnahme verletzten sich zwei Polizeibeamte, blieben aber dienstfähig. An der Fahndung des flüchtigen Fahrzeuges waren insgesamt 12 Streifenwagenbesatzungen, darunter fünf Hamburger Polizeifahrzeuge, beteiligt.

Die Polizei in Mölln hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: Brennender Misthaufen sorgt für 12-stündigen Einsatz

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Foto: Feuerwehr Garstedt/hfr

Norderstedt – Das war eine stinkende Ángelegenheit für die freiwillgen Brandbekämpfer in Norderstedt. Ein brennender Misthaufen hat in Norderstedt für einen stundelagen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt waren gegen 12.50 Uhr alarmiert worden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war aus einem insgesamt ca. 1.500 Kubikmeter großen Misthaufen eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen.

„Umgehend wurde daraufhin die Brandbekämpfung unter Atemschutz eingeleitet. Es brannte im Inneren einer Hälfte des zweigeteilten Misthaufens. Insofern lag ein besonderes Augenmerk darauf, die Ausbreitung auf den noch unversehrten Teil zu unterbinden. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen des Brandes verhindert werden“, so Niels Philip Kögler von der FF Garstedt.

Da sich die Brandherde im verdichteten Material nur schwer ablöschen ließen, wurde entschieden den Misthaufen abzutragen und auf einer Freifläche auszubreiten. Daraufhin wurde der brennende Misthaufen mit mehreren Frontladern abgetragen und das Brandgut in diversen Fuhren in einem 20-Fuß-Container auf eine angrenzende Koppel gebracht. Dort war zwischenzeitlich ein zweiter Einsatzabschnitt, der “Ablöschplatz” eingerichtet worden. Hier wurde das Brandgut auseinandergezogen und mittels Schaum-Wassergemisch gezielt mit mehreren Strahlrohren abgelöscht.

Foto: Feuerwehr Garstedt/hfr

„Erst nachdem knapp 400 der betroffenen 750 Kubikmeter abgetragen waren, fanden sich im Misthaufen keine neuen Glutnester mehr. Zuvor mussten beim Abtragen immer wieder Flammen niedergeschlagen werden“, erklärt Niels Philip Kögler.

Besonders schwierig hat sich bei diesem Einsatz, neben den eisigen Temperaturen, die austretendes Wasser sofort gefrieren ließen, die Löschwasserversorgung dargestellt. Der nächstgelegene Hydrant am Rantzauer Forstweg war knapp 650 Meter von der Einsatzstelle entfernt.

Daher wurde das Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr eingesetzt, um die beiden eingesetzten Löschfahrzeuge an der Brandstelle und am Ablöschplatz mit Löschwasser zu versorgen. Während der gesamten Einsatzdauer ist das Fahrzeug über 20 Mal zwischen Wasserentnahmestelle und Einsatzstelle verkehrt. Der Löschwasserverbrauch lag somit bei rund 100.000 Litern. Hinzu kamen circa 80 Liter Schaummittel.

Auf Grund der langen Einsatzdauer und des hohen Personalbedarfs wurden die Einsatzkräfte gegen 18:00 und 23:00 Uhr ausgetauscht. Dazu wurde gegen 23:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glashütte alarmiert.

Bereits gegen 20:00 Uhr wurde die Rufbereitschaft der Hauptamtlichen Wachabteilung der Stadt Norderstedt mit der Logistikkomponente alarmiert um vor Ort Material tauschen zu können.

Etwa gegen 01:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken. Das Tanken und Aufklaren der Einsatzfahrzeuge zog sich allerdings noch eine Weile hin und wurde zum Teil erst im Verlauf des Montags abgeschlossen

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Hamburg

Hamburg: Passant (28) rettet Mann von S-Bahngleisen

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Symbolfoto: BUndespolizei Hamburg/Hfr

Hamburg – Am Sonntag, 20.Januar, gegen 9 Uhr stürzte ein Mann (m.54) im S-Bahnhaltepunkt Stellingen vom Bahnsteig auf die S-Bahngleise und blieb dort regungslos im Gleisbett liegen.

Ein Passant (28) sprang daraufhin vom Bahnsteig in die S-Bahngleise und zog den Verletzten von den Gleisen an die Bahnsteigkante. Weitere Passanten setzten einen Notruf ab und warnten den Triebfahrzeugführer einer einfahrenden S-Bahn per Handzeichen. Die S-Bahn wurde rechtzeitig durch eine Schnellbremsung zum Halten gebracht.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei trafen mit mehreren Funkstreifenwagen am Unfallort ein. Der Verunfallte wurde durch Kräfte der Hamburger Polizei auf den Bahnsteig verbracht.

Der Mann (54) erlitt nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei unter anderem Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Erster Ermittlungsstand der Bundespolizei:

Nach Sichtung der Videoaufnahmen entsprechender Überwachungskameras kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Der Mann torkelte am Bahnsteig entlang, stürzte anschließend kopfüber auf die S-Bahngleise und blieb dann regungslos im Gleisbett liegen. Die Bundespolizei geht nach jetzigem Sachstand von einem Unfall aus; ein Atemalkoholtest konnte nicht durchgeführt werden.

Für die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen musste die entsprechende S-Bahnstrecke für ungefähr 15 Minuten gesperrt werden. Über Betriebsstörungen im S-Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Angaben gemacht werden.

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Polizei und Feuerwehr

Junge (12) auf Teich eingebrochen: Polizei warnt vor dünnem Eis

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Dünnes Eis (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Geesthacht – In Geesthacht ist ein Junge (12) ins Eis eingebrochen. Er hatte Glück, weil der Teich nicht sehr tief war.

Der 12-Jährige hatte am Montagnachmittag (21.1.) einen Teich in der Hansestraße in Geesthacht betreten und war durch die dünne Eisdecke gebrochen. Der Junge stand bis zur Hüfte im Wasser und konnte sich selbstständig zum Ufer retten. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem Vorfall warnt die Polizei ausdrücklich: „Das Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich. Die Eisdecken sind in keinster Weise tragfähig“

Auch der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt vor dem Betreten von Eisflächen auf Gewässern: “Auch der Frost der letzten Tage und Nächte garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist”, sagt Verbandssprecher Holger Bauer. “Das gilt auch für die kommenden Tage, für die noch Frost angesagt ist.” Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.

Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter. Der Feuerwehr-verband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.

Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen.

Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter.

Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein. Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als “Hausmittel” mit Schnee abreiben.

Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt!

Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.

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