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Bargteheide

Kino-Zukunft in Bargteheide: Trägerverein der einzige Bewerber

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Kinositze. Symbolfoto: Hafakot/shutterstock

Bargteheide – Der Trägerverein des Kleinen Theater in Bargteheide hat ein Konzept für die Übernahme des Kinos eingereicht. Der Verein ist der einzige Bewerber in einem Interessenbekundungsverfahren, mit dem die Stadt nach einem neuen Betreiber sucht.

Die Arbeitsgruppe Kultur wird am kommenden Mittwoch (9.1.) über das Konzept beraten. In dem nicht öffentlich tagenden Gremium wird der Bewerber das Konzept mündlich vorstellen und gegebenenfalls Fragen beantworten. Dann entscheidet sich, ob das Konzept des Trägervereins weiterverfolgt wird und die Stadtverwaltung Verhandlungen über einen neuen Pachtvertrag aufnimmt. „Dass es nur einen Bewerber gibt, heißt nicht, dass der auch den Zuschlag bekommt“, sagt der Referent der Bürgermeisterin Alexander Wagner. Und das letzte Wort hat die Stadtverwaltung.

Das Konzept des Trägervereins sieht vor, mit einem Filmdisponenten zusammenzuarbeiten. Die Idee: Eine Arbeitsgruppe soll regelmäßig Trailer der vom Dienstleister vorgeschlagenen Filme sichten und dann das Programm für die folgenden Wochen zusammenstellen.

Im Dezember hatte der langjährige Kinopächter Hans-Peter Jansen sein „Cinema Paradiso“ geschlossen. Dafür machte er den Trägerverein verantwortlich, der den gemeinschaftlich genutzten großen Saal über die Vertragsvereinbarungen hinaus genutzt habe. Der Verein widerspricht der Darstellung, er sei Schuld am Aus des „Cinema Paradiso“. Vereinsangaben zufolge habe es mehrfach Gesprächsangebote gegeben.

Bevor im Kleinen Theater der Kinobetrieb wieder starten kann, muss die Stadt einen neuen Projektor kaufen. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von bis zu 70.000 Euro.

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Bargteheide

Jugend forscht Preis für das Eckhorst Gymnasium

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Erfolgreiche Nachwuchsforscher vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Lara Boysen, Victoria Kusnierz-Glaz, Jannes Brandt
Foto: Gymnasium Eckhorst/hfr

Bargteheide – Freude am Eckhorst Gymnasium in Bargteheide. Als Würdigung seines herausragenden Engagements ist das Gymansium mit dem „Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger“ ausgezeichnet worden.

Schüler, Lehrer und Schulleitung freuen sich über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 250 Euro, die der gesamten Schule zugutekommt.

Der Jugend forscht Schulpreis für Neueinsteiger wurde auf dem Regionalwettbewerb verliehen, auf dem sieben der acht eingereichte Forschungsbeiträge vom Gymnasium Eckhorst mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Er ist mit einem nicht zweckgebundenen Preisgeld in Höhe von 250 Euro verbunden. Die Ehrung erhalten Schulen, die hervorragende Leistungen unter Beweis stellen können und vorzugsweise zum ersten, maximal aber das dritte Mal erfolgreich am Nachwuchswettbewerb teilnehmen.

Wettbewerbsleiter und Jury bewerten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden zudem auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt.

Erfolgreiche Nachwuchsforscherinnen vom Gymnasium Eckhorst: (v.l.:) Vanessa Stockfisch, Vivian Stegen, Catherina Kroll
Foto: Eckhorst-Gymnasium/hfr

„Der Preis soll als Anreiz für Schulen wirken, das kreative, forschende Lernen zur individuellen Förderung interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler noch umfassender in den MINT-Fächern einzusetzen“, sagt Dr. Nico Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V.

„Schulen sind und bleiben das Rückgrat von Jugend forscht. Dort findet die große Mehrheit unserer Teilnehmer ihre engagierten Betreuerinnen und Betreuer sowie Raum für die Erarbeitung ihrer Projekte.“

„Wir freuen uns sehr über die große Motivation unserer Schülerinnen und Schüler und insbesondere über die Eigenständigkeit, mit der sie ihre Forschungen betreiben. Mein Dank gilt aber auch dem Kollegium, das diesen Forscherdrang im Unterricht und darüber hinaus fördert“, bilanziert Herbert Diebold, Schulleiter des Gymnasiums Eckhorst.

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Bargteheide

Feinstaubreduzierung: Storjohann im Gespräch mit Ofen-Experten

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Lutz Sauerbier (Inhaber der Firma Bargteheider Ofenzentrum), der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Björn Keller (Inhaber der Firma Keller’s Kaminhof, Havighorst und Landesfachgruppenleiter Ofen- und Luftheizungsbau Schleswig-Holstein) und Peter Lass (Mitarbeiter Vertrieb der Firma Spartherm Feuerungstechnik GmbH, Melle). Foto: hfr

Bargteheide – Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) hat in einer Gesprächsrunde im Ofenzentrum Bargteheide über die Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung diskutiert.

Beim Treffen zeigten die Fachleute großes Verständnis für die Diskussion in der Bundesregierung und dem Bundesrat zur Feinstaubreduzierung.

Diese sollte  im Zuge der Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung praxistauglich unter fachlicher Einbindung der Ofen- und Luftheizungsbauer sowie dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks beraten werden. Darüber waren sich die Beteiligten  im Bargteheider Ofenzentrum schon zu Beginn der Gesprächsrunde einig.

Bestandsschutz nur für bestehende Feuerungsstätten

Bestandsschutz gilt nur für bereits bestehende Feuerungsstätten. Beim Austausch oder der Modernisierung alter Heiz- und Ofenanlagen muss z.B. in den meisten Fällen der Schornstein erneuert werden. Das hindert viele Eigenheimbesitzer daran, moderne, immissionsarme Heiz- und Ofenanlagen anzuschaffen. „Das ist politisch kontraproduktiv, denn mit neueren Feuerungsanlagen, die dem Stand der Technik entsprechen, lassen sich heute deutlich schärfere Grenzwerte einhalten“, sagt Gero Storjohann.

Technisch ist für Handwerksbetriebe bei der Berechnung der Schornsteinhöhe  die Bestimmung der Dachhöhen und Windströmungen der Nachbarschaft kaum umsetzbar. Wie sollen fiktive Dachhöhen von Nachbarhäusern, die noch gar nicht im Bau sind,  bei Neubausiedlungen bestimmt werden?

Öfen und Kamine werden heute zumeist nur zur Heizungsunterstützung eingebaut. Den Betrieben ist es wichtig, dass Häuslebauer, die durch einen Ofen oder Kamin mehr Wohnkultur und Lebensqualität in den eigenen vier Wänden gestalten wollen, Planungssicherheit für die nächsten Jahre erhalten.

Die Kunden werden darauf hingewiesen, in jedem Fall geeignete Brennstoffe zu verwenden und die Feuerungsstätten nicht zur Restmüllentsorgung zu nutzen.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und die Fachleute für den Ofen- und Kaminbau werden im Sinne der Mitarbeiter, der Ausbildungsbetriebe, der Verbraucher und des Umweltschutzes weiter im Gespräch bleiben.

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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: Einbrecher in Spielhalle festgenommen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bargteheide – Bei einem Einbruch in eine Spielhalle hat die Polizei einen Mann festgenommen. Der 39-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern befand sich noch im Gebäude, als die Beamten eintrafen.

Der Einbruch ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 4.20 Uhr. Über ein Hamburger Sicherheitsunternehmen wurde der Polizei die Auslösung eines Einbruchalarms in der Spielhalle in Bargteheide mitgeteilt.

Die Polizei war schnell mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, um das Objekt abzusuchen. Dabei wurde ein aufgehebeltes Fenster entdeckt. Zudem bemerkten die Polizeibeamten eine männliche Person im Gebäude.

Unter Hinzuziehung eines Diensthundes wurde das Gebäude nach dem Tatverdächtigen abgesucht. Dieser konnte vor Ort festgenommen werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach der polizeilichen Vernehmung, in der er keine Angaben machte, aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen.

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