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Politik und Gesellschaft

Grußworte des Kreises zum Jahreswechsel

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Hans Werner Harmuth (li.) und Dr. Henning Görtz.
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Stormarn – Landrat Dr. Henning Görtz und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth blicken auf das Jahr 2018 zurück und richten den Blick zum Jahreswechsel auch in die Zukunft.

“Die Kommunalwahl 2018 war für Stormarn, die Kreispolitik sowie die Kreisverwaltung eine der Herausforderungen des Jahres 2018. Stormarn hat gewählt und der neue Kreistag hat sich zum Ziel gesetzt, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahrzehnte fortzusetzen.

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr können wir aber auch ansonsten wieder gemeinsam eine positive Bilanz ziehen. Stormarn bleibt einer der wirtschaftsstärksten Kreise Deutschlands. Wir sind auch 2019 schuldenfrei und der Kreistag hat in seiner Sitzung am 14. Dezember erneut die zweitniedrigste Kreisumlage Schleswig-Holsteins beschlossen.

Damit unterstützen wir die Städte und Gemeinden bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben. Die Bevölkerung wächst, neue Unternehmen siedeln sich an, die Arbeitslosigkeit liegt bei rund 3 Prozent. Zahlen, auf die wir stolz sein können.

Die Erfolgsgeschichte unseres Kreises bleibt eine Gemeinschaftsleistung von Politik und Verwaltung, den Städten und Gemeinden, der Wirtschaft und nicht zu vergessen den vielen engagierten ehrenamtlichen Tätigen in Verbänden, Vereinen, Tafeln, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Kirchen und Kultur.

Sie leisten einen erheblichen Beitrag das, was unseren Kreis ausmacht: Lebensqualität, soziales Engagement und Hilfsbereitschaft. Eine Gesellschaft ohne diese Eigenschaften wäre undenkbar. Recht herzlichen Dank an alle, die ihren Beitrag dazu leisten. Nehmen wir das, was uns in der Vergangenheit vorangebracht hat, als Vorbild für die Entwicklung unserer aller Zukunft.

Auch in 2019 liegen viele Herausforderungen vor uns: Wir investieren weiter in unsere Schulen und unterstützen die Städte und Gemeinden bei der Finanzierung der Kinderbetreuung. Wir sorgen für Sicherheit, indem Feuerwehren, Katastrophenschutz und Leitstelle permanent auf einem hohen baulichen und technischen Niveau gehalten werden. Wir sanieren Kreisstraßen und Radwege und setzen uns für den Ausbau unserer Verkehrswege sowie des ÖPNV ein.

Wir werden Maßnahmen zur Vermeidung neuerlicher Probleme bei der Müllabfuhr ergreifen, setzen uns für mehr bezahlbaren Wohnraum ein und sorgen mit vielen weiteren Angeboten für die Menschen in unserem Kreis, denen es weniger gut geht und die unsere Unterstützung benötigen.

Wir verbessern die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, um dem bevorstehenden Fachkräftemangel und dem altersbedingten Ausscheiden zu begegnen. So schaffen wir die Voraussetzungen, um neue und bestehende Aufgaben zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger bewältigen zu können.“

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Politik und Gesellschaft

Kontaktbeschränkungen: Diese Corona-Regeln gelten an Silvester

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Bad Oldesloe – Wie bereits angekündigt hat die Landesregierung im Nachgang der Konferenz mit Bund und Ländern die Corona-Bekämpfungsverordnung geändert.

Seit dem 28.12. gelten damit unter anderem zusätzliche Kontaktbeschränkungen.

Demnach dürfen sich nur noch maximal zehn Personen treffen, es sei denn, sie gehören einem Haushalt an. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt, unabhängig ob sie geimpft oder genesen sind.

Die Verordnung gilt bis einschließlich 18. Januar 2022.

Zu den bereits geltenden Beschränkungen für Ungeimpfte kommen Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene.

Ab dem 28. Dezember sind Treffen im privaten Raum (Wohnung und dazugehöriger Garten) nur noch mit maximal zehn Personen möglich, außer alle Personen gehören einem Haushalt an.

Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt, unabhängig ob sie geimpft oder genesen sind.

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Politik und Gesellschaft

Online-Theaterstück setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Bargteheide – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt die Bargteheider Gleichstellungsbeauftrage, Anna Roggensack, gemeinsam mit der Stadtbibliothek zum Theaterstück „Die Wortlose“ von Wilfried Happel ein.

Gewalt gegen Frauen (Symblbild). Foto: Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay/Pixabay

Die Veranstaltung samt Podiumsdiskussion mit der Schauspielerin Susann Kloss findet aufgrund der aktuellen Pandemielage digital statt und ist am Freitag, 26. November von 19 bis 20 Uhr (Einlass 18.45 Uhr) per Webex zu sehen. Der entsprechende Link wird nach Anmeldung bis 25. November (stadtbibliothek@bargteheide.de) per Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Thema geschlechtsspezifische Gewalt ist eine der schwerwiegendsten Formen der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und nach wie vor eine der am häufigsten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen von der Frauen unverhältnismäßig stark betroffen sind.

Häusliche Gewalt gegen Frauen nahm in der Corona-Pandemie besonders zu und kennt keine Grenzen.

Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Hautfarbe und betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und soziale Klassen.

Inhalt des Theaterstückes: Renate – abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen – nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände: Sie kann auch anders!

Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht, Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte.

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Politik und Gesellschaft

Land fördert Schulsanierungen mit 120 Millionen Euro

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Kiel – In dieser Woche hat die Landesregierung das größte Schulbauprogramm gestartet, das es bisher in Schleswig-Holstein gegeben hat. Bis zu 120 Millionen Euro stehen damit für den Bau und die Sanierung von Schulen im Land bereit. 

Klassenzimmer (Symbolbild). Foto: pixabay.com

„Angesichts der Corona-Pandemie haben die Landesregierung und alle im Landtag vertretenen Parteien im vergangenen Jahr ein Konjunkturpaket geschnürt. Neben zusätzlichen Mitteln für Investitionen in Krankenhäuser sind darin auch diese Gelder für Schulbaumaßnahmen enthalten“, erläutert der Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch, zugleich Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kieler Landtag. 

Von den Geldern des Schulbauprogramm entfielen rund 10 Millionen Euro auf den Kreis Stormarn. Empfänger der Förderung seien die kommunalen Träger der öffentlichen Schulen, also Gemeinde, Städte und Kreise. Förderfähige Investitionsmaßnahmen seien die Sanierung, der Umbau und die Erweiterung eines bestehenden Schulgebäudes ebenso wie die Errichtung eines Neubaus. Der Landeszuschuss betrage 50 Prozent der Ausgaben, allerdings begrenzt auf maximal drei Millionen Euro pro Schulgebäude bzw. eine Million Euro pro Schulsporthalle.

„Auch wenn die Kommunen in den letzten Jahren bereits viel in ihre Schulen investiert haben, ist der Sanierungsstau an den öffentlichen Schulen immens. Gerade in den Corona-Zeiten hat sich gezeigt, dass nicht mehr alle Klassenräume den heutigen Anforderungen entsprechen, wenn z.B. keine Lüftung durch das Öffnen der Fenster möglich ist. Deshalb wollen wir mit diesem Förderprogramm die Kommunen bei der Schulsanierung unterstützen und weitere Schulbaumaßnahmen initiieren“, so Tobias Koch. 

Das jetzt aufgelegte Schulbauprogramm ist bereits das dritte in dieser Wahlperiode.

50 Millionen Euro seien aufgrund des Jamaika-Koalitionsvertrages vor drei Jahren ausgelobt worden.

Hieraus werde z.B. der Neubau der Grundschule Bünningstedt in der Gemeinde Ammersbek mit 2 Millionen Euro gefördert. Hinzu kam ein Bundesprogramm für Schulbaumaßnahmen in finanzschwachen Kommunen, von dem rund 100 Millionen Euro auf Schleswig-Holstein entfielen. Davon profitierte u.a. die Gemeinde Grönwohld mit ihrer Grundschule.

Anträge auf Zuschüsse aus dem Schulbauprogramm des Landes können ab dem 1. Juni 2022 gestellt werden. Bis dahin haben die Kommunen nun Zeit, um die erforderlichen Unterlagen wie z.B. Bauzeichnungen sowie die Kosten- und Finanzierungsplanung zusammenzustellen. Nach erfolgter Bewilligung müssen die Baumaßnahmen anschließend spätestens bis Ende Juni 2024 umgesetzt werden.

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