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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe lädt zum 35. Rudi-Herzog-Pokal

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Gewann schon häufig das Qualifikationsturnier: Das All Star Team.
Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Zum 35. Mal findet am Wochenende der “Rudi Herzog Pokal” des VfL Oldesloe statt. Bevor Namensgeber Rudi Herzog 1960 zum Abteilungsleiter der Fußballsparte des VfL Oldesloe gewählt wurde kümmerte er sich bereits zehn Jahre intensiv als Jugendwart um die Förderung des Nachwuchses im VfL Oldesloe, berichten die Organisatoren.

Gerade in den Nachkriegsjahren sei dies keine einfache Aufgabe gewesen. Bis 1976 trug er dazu bei, dass sich die zweitälteste Fußballsparte in Schleswig-Holstein auch zu einer der größten im Land wurde. In Anerkennung seiner Verdienste benannte der VfL Oldesloe das 1985 erstmals ausgetragene Hallenturnier für Herrenmannschaften nach ihm.

Bereits 1985 kamen hunderte Fußballfans in die Stormarnhalle. Der VfB Lübeck gewann das Premierenturnier. Die Zuschauer waren sich  einig: Dieses Turnier wird ein Dauerbrenner.

Am 4. Januar wird beim Quali-Turnier ab 18 Uhr in der Stormarnhalle wieder um den letzten Startplatz gekämpft. Hier ist es dem VfL Oldesloe  gelungen eine gute Mischung aus Teams aus der näheren Umgebung zuzusammenzustellen.

In Gruppe A duellieren sich der SV Türkspor Bad Oldesloe (Kreisliga), der VfL Rethwisch (A-Klasse), der VfL Oldesloe II (B-Klasse) und das beliebte All-Star-Team. In Gruppe B treten SSV Pölitz II (B-Klasse), JuS Fischbek (Kreisliga), die Ü-32 des VfL Oldesloe und der Rümpeler SV (C-Klasse) an. „Nahezu jede Partie hat Derbycharakter. Da wird wieder richtig Stimmung unter dem Hallendach sein“, freut sich nicht nur Pressewart Nico v. Hausen auf den Start ins Turnierwochenende.

Am 5. Januar geht es um 10 Uhr mit dem Hans-Hermann-Lienau-Cup für Frauenteams weiter. Der Gastgeber, die SG Kronsforde/Oldesloe/Phönix hat sich den SSC Hagen Ahrensburg (Oberliga), den Titelverteidiger TSV Bargteheide (Kreisliga), GW Siebenbäumen (Kreisliga), SSV Pölitz (Kreisliga), Eintracht Lübeck (Kreisliga) und den SV Sülfeld (A-Klasse) zum sportlichen Kräftmessen in die Stormarnhalle eingeladen. „Es war schnell klar das wir auch als SG im Frauenbereich dieses Turnier aufrechterhalten wollen“, so von Hausen. Im Anschluss an ihr Turnier haben die Frauen vom Gastgeber aber keinen „Feierabend“, denn sie kümmern sich traditionell um die Bewirtung der Besucher.

Um 16Uhr startet dann der 35. Rudi Herzog Pokal. Moderiert von prominenten Hallensprecher Michael Wittig treffen in Gruppe A der SV Hamberge (Tabellenführer Kreisliga Lübeck), die U-19 des VfL Oldesloe (Landesliga Holstein), der SV Preußen Reinfeld (Landesliga Holstein) und der VfL Tremsbüttel (Verbandsliga) aufeinander. In Gruppe B messen sich der SV Eichede II (Landesliga Holstein), der Gastgeber VfL Oldesloe (Verbandsliga), der SSV Pölitz (Verbandsliga) und der Sieger vom Quali-Turnier vom Vortag.

„Unsere U19 hat sich den Platz durch gute Leistungen in den letzten Jahren verdient. Doch sicher werden alle Teams vor vielen Zuschauern hochmotiviert sein. Wir konnten wieder ein richtig gutes Teilnehmerfeld zusammenbekommen, auch wenn es immer schwieriger wird“, so Abteilungsleiter Jens Schenk, der wieder auf sein bewährtes Orga-Team der letzten Jahre zurückgreifen konnte.

Gleich die Auftaktpartie hat es in sich, denn im Nordstormarnderby treffen der SV Hamberge und Preußen Reinfeld aufeinander. Nach den Gruppenspielen ist gegen 19:00 Uhr ein Einlagespiel der F-Jugend geplant. Mit Spannung wird erwartet ob Titelverteidiger Preußen Reinfeld wieder das Maß aller Dinge ist.

„Wir freuen uns auf viele fußballbegeisterte Besucher“, so VfL-Pressewart Nico v. Hausen, denn „oft ist der Rudi Herzog Pokal die erste Gelegenheit, sich im neuen Jahr zu sehen und auszutauschen.”

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Bad Oldesloe

Ein Viertel der Corona-Infizierten in Stormarn sind Reise-Rückkehrer

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 20 Neuinfektionen (4.8.) und einen Inzidenzwert von 26,6. Viele der Erkrankten waren zuvor im Urlaub.

Am Donnerstag meldet der Kreis Stormarn eine Gesamtzahl von 7.265 Covid-19-Fällen. 6.856 Personen gelten als genesen, 101 Personen sind aktuell infiziert. 308 Personen sind verstorben.

Innerhalb der letzten sieben Tage bestätigt das Gesundheitsamt 65 Neuinfektionen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 26,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

23 Prozent aller aktuell in Stormarn infizierten Personen sind Reiserückkehrer, ansonsten findet das Infektionsgeschehen weitestgehend im familiären Umfeld statt.

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Bad Oldesloe

FBO sammelt rund 1000 Unterschriften gegen neue Parkgebühren in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Bei einer Unterschriftenaktion hat die Wählergemeinschaft Freie Bürger Oldesloe (FBO) rund 1000 Stimmen gegen die diskutierte Einführung von Parkgebühren im Bahnhofsbereich, in mehreren Wohnstraßen und auf Schulparkplätzen gesammelt.

Park & Ride Symbolfoto: SL

Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft FBO, Dirk Sommer: „Bereits die von uns an drei Juni-Tagen durchgeführte Umfrage am Bahnhof lieferte ein eindeutiges Meinungsbild der Pendler und Anwohner gegen die Neustrukturierung der Parkraumbewirtschaftung. Allein im Bahnhofsbereich kamen rund 1000 Unterschriften gegen die im Verkehrsausschuss mehrheitlich geplante Einführung neuer Parkgebühren zusammen.“

Der elfköpfige städtische Ausschuss hatte auf seiner Sitzung im Mai geschlossen gegen die zwei Stimmen der FBO die Einführung der Kostenpflicht auf den bisher kostenfreien Stellplätzen der Straßen und Park & Ride-Anlagen beiderseits des Bahnhofes sowie einer Reihe von Anwohnerstraßen im Stadtgebiet, unter anderem der Breslauer Straße beschlossen.

Dieser Beschluss muss nun noch im August oder September in der Stadtverordnetenversammlung bestätigt werden.

Die FBO möchte dieses verhindern und fühlt sich durch die breite Unterstützung aus der Bevölkerung für ihre Position bestätigt.

„Es geht hier der Verwaltung doch nur ums Abkassieren und nicht um Verkehrslenkung. Die teilweise bestehende Parkplatznot wird durch die Einführung von Gebühren ja nicht kleiner“, argumentiert Dirk Sommer. Daher müsse nach Überzeugung der FBO stattdessen das Parkplatzangebot erhöht werden.

Unterschriftenlisten liegen weiterhin in Geschäften aus. Auch online ist ein entsprechendes Formular unter www.fboldesloe.de zu finden.

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Bad Oldesloe

Lukas folgt Möller: Oldesloer CDU wählt neuen Fraktionsvorsitz

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Bad Oldesloe – Die CDU Fraktion in der Stadtverordentenversammlung in Bad Oldesloe hat in einer Klausurtagung am Freitag 30. Juli im Bürgerhaus die Weichen für die Zukunft gestellt und einen neuen Fraktionsvorstand gewählt.

Jörn Lucas ist neuer Vorsitzender der Fraktion und Dr. Janine Rausch sowie Torsten Lohse die beiden gleichberechtigten Stellvertreter. 

Jörn Lucas (links) folgt damit Horst Möller der nach 14 Jahren Fraktionsvorsitz in seinem 35. Jahr der Fraktionsmitgliedschaft nicht erneut als Fraktionsvorsitzender angetreten ist.

Die Neuwahl des Fraktionsvorstandes sollte eigentlich zur Mitte der Wahlzeit erfolgen, aber erst jetzt war coronabedingt eine Präsenzsitzung möglich.

Für den nicht mehr angetretenen Horst Möller gab es viel Lob, Dank und Anerkennung, so überreichte der Parteivorsitzende Jörg Feldmann ihm eine Ehrenmedaille und sein Nachfolger Jörn Lucas ein Geschenk.

„Es ist kein Abschied, denn Horst Möller wird Mitglied der CDU Fraktion und vor allem erster stellvertretender Bürgermeister bleiben“, betonte Lucas.

Die Fraktionsklausur hatte natürlich auch inhaltliche Themen. Der herausragende Schwerpunkt war die Parkraumbewirtschaftung, die intensiv diskutiert worden ist. „Wir haben unsere Positionen festgelegt und werden sie vortragen, wenn das Thema auf der Tagesordnung in den jeweiligen Ausschüssen stehen“, so Jörn Lucas. Er zeigte sich irritiert, dass zur nächsten Sitzung des UEVA bereits zwei Anträge zur Parkraumbewirtschaftung vorlägen, obwohl das Thema als ganzes noch nicht aufgerufen sei.

„Ich halte ein solches Vorgehen für nicht sinnvoll. Wir sollten gemeinsam nach einer konsensfähigen Lösung suchen, denn dass die Parkraumbewirtschaftung angesichts der sich ändernden Rahmenbedingungen neu aufzustellen ist, ist doch überhaupt gar nicht zu bezweifeln.“ Dass das besser geht habe die Erarbeitung der Umsetzung der Kita-Reform gezeigt, Dort habe es auch unterschiedliche Positionen gegeben, die dann abgearbeitet werden konnten und eine gute Entscheidung ermöglicht haben. „Allerdings zeichnet sich bei den vorliegenden Anträgen ab, wer an der notwendigen Neuregelung der Parkraumbewirtschaftung interessiert sei und wer nicht, aber vor allem wo sich Mehrheiten für eine Entscheidung abzeichnen.“ Deshalb sei er auch zuversichtlich, dass das Thema Parkraumbewirtschaftung in der nächsten Sitzungsstaffel entschieden werden kann.

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