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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Fahrkartenkontrolleur brutal angegriffen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Mittwochabend (02. Januar 2019) ist einem Linienbus in der Lübecker Innenstadt ein Kontrolleur von zwei Fahrgästen geschlagen worden. Tatverdächtig sind eine 24-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann. Gegen sie wird jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

“Gegen 20:10 Uhr überprüften zwei Fahrkartenkontrolleure einen 30-jährigen Mann und eine 24-jährige Frau in einem Lübecker Linienbus, weil diese ohne gültigen Fahrschein mitfuhren. Im Zuge der Kontrolle soll der aggressive 30-jährige Mann einem 60-jährigen Kontrolleur mehrfach ins Gesicht geschlagen haben, die 24Jährige Begleiterin versuchte den Geschädigten zu beißen”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Ein Fahrgast kam laut Polizeibericht den Kontrolleuren zu Hilfe. Die Busfahrerin stoppte im weiteren Verlauf den Bus und ließ die Polizei alarmieren. Der betroffene Kontrolleur wurde zur weiteren Behandlung und Überprüfung seiner Verletzungen in ein Lübecker Krankenhaus gebracht.

Die Klärung der Tathintergründe und des Tatmotives ist jetzt Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der 30-jährige Mann und seine Begleiterin müssen sich jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verdachts des Erschleichens von Leistungen verantworten.

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Hamburg

Hamburger Zoll überprüft Transport- und Logistikbranche

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Symbolbild: Zoll Hamburg/hfr

Hamburg – “In Hamburg haben 69 Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung die Speditions-, Transport- und Logistikbranche geprüft”, so Pressesprecherin Kristina Severon.

“Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung. Die Kontrolle wurde in Zusammenarbeit mit der Hamburger Polizei und dem Amt für Arbeitsschutz durchgeführt.”

Insgesamt wurden 146 LKW-Fahrer an drei Standorten in Hamburg mittels Befragungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und des Mindestlohngesetzes überprüft.

Die Angaben der Fahrer werden in der weiteren Prüfung mit den Unterlagen der Arbeitgeber abgeglichen. Sollten dabei Zuwiderhandlungen gegen die gesetzlichen Regelungen festgestellt werden, können Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren verhängt werden. So wird zum Beispiel die Zahlung des Mindestlohns von 9,19 Euro pro Stunde und der ungerechtfertigte Bezug von Sozialleistungen, z.B. Arbeitslosengeld, überprüft.

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Der Kreis

Entwarnung: Keine Flugzeuge in Wesenberg abgestürzt

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Foto: Finn Fischer

Wesenberg – In Wesenberg ist ein Flugzeug abgestürzt? Das Gerücht machte in den letzten Stunden schnell die Runde. Viele Stormarner waren am Sonnabendmittag besorgt. Zahlreiche Rettungskräfte fuhren mit Blaulicht quer durch den Kreis zu einem Einsatz in Wesenberg. Zur Beruhigung kann man aber schonmal sagen, dass es sich um eine Übung handelt.

Im Mittelpunkt steht das Szenario einer schweren Flugzeugkollision in der Luft, mit Absturz beider Flugzeuge und daraus entstehendem Katastropheneinsatz mit vielen Verletzten und einem Gefahrgutunfall.

“Anwohner müssen sich daher nicht sorgen, wenn Sie an diesem Tag auf eine große Anzahl an Rettungskräften und -fahrzeugen treffen oder ungewöhnliche Rauch- oder Geräuschentwicklungen bemerken”, heißt es von Seiten der Organisatoren.

In die Übung sind rund 500 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen im Katastrophenschutz der Kreise und Gemeinden sowie etwa 70 Statisten involviert.

Ziel der Übung ist es, auf ein Großschadensereignis mit seinen Folgen überlegt, zweckmäßig und in angemessener Zeit zu reagieren und die erforderlichen Maßnahmen im Zusammenwirken mit dem Katastrophenabwehrstab des Kreises Stormarn umzusetzen.

Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei Eintritt eines Großschadensereignisses.

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Politik und Gesellschaft

“Fridays for future” in Lübeck verläuft “ruhig und friedlich”

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Symbolfoto: Tobias Arhelger / Shutterstock.com

Lübeck – Die Polizei zieht nach der “Fridays for future Demo” am 20. September in Lübeck mit 6000 Teilnehmern ein insgesamt positives Fazit. Am Freitag (20.09.2019) nahmen in Lübeck mehrere tausend Teilnehmer an einer Demonstration der Bewegung Fridays for Future teil.

“Etwas verspätet setzte sich der Versammlungszug gegen 12.30 Uhr in der Willy-Brandt-Allee in Bewegung. Die Demonstrationsteilnehmer zogen ruhig und friedlich entlang der vorgegebenen Route”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

In der Spitze nahmen 6000 Teilnehmer an der Versammlung teil. Bis 15:15 Uhr kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, punktuell wurden Verkehrsbehinderungen verzeichnet.

Nach der Kundgebung am Konrad-Adenauer-Platz gegen 15:45 Uhr zog der überwiegende Teil der Versammlungsteilnehmer zurück in Richtung Willy-Brandt-Allee.

Am Lindenplatz verblieben circa 200 Personen, die laut Polizeiberich “dem bürgerlichen Spektrum und in Teilen auch der linken Szene zuzuordnen waren”. Sie versammelten sich auf der Fahrbahn zu einer Sitzblockade. Gegen 16:15 Uhr waren die ursprüngliche Versammlung und die auf dem Lindenplatz verbleibenden Menschen getrennt voneinander zu betrachten.

Die Verbleibenden wurden zunächst als Teilnehmer einer neuen Versammlung eingeordnet und der Verkehr großräumig umgeleitet. Dadurch kam es in dieser Phase zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet.

“Die Versammlungsbehörde löste die Versammlung auf der Fahrbahn des Lindenplatzes vor diesem Hintergrund in Abwägung der betroffenen Rechtsgüter auf. Nach dreifacher Aufforderung durch die Polizei entfernten sich alle Teilnehmer der Sitzblockade in Richtung Willy-Brandt-Allee”, so Gerlach.

Gegen 17.30 Uhr wurden die Sperrungen um den Lindenplatz aufgehoben und der Verkehr floss wieder.

“Straftaten und Ordnungswidrigkeiten während des Versammlungsgeschehens stellte die Polizei nicht fest. Aus polizeilicher Sicher verlief die Versammlung insgesamt ruhig und friedlich”, so Gerlach zufrieden.

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