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Polizei und Feuerwehr

Hochwasser in Lübeck: Großeinsatz für die Feuerwehren

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Foto: Feuerwehr Lübeck/hfr

Lübeck – Großeinsatz für die Lübecker Feuerwehr zum Jahresbeginn. „Um 7:30 Uhr wurde Stufe 2 des Hochwasseralarmplans der Feuerwehr Lübeck ausgelöst. Gemäß dem Alarmplans warnte die Feuerwehr an der Obertrave und in Travemünde vor dem Hochwasser“, so Feuerwehrsprecher Björn von Mattefy.

„Um 10:45 Uhr ist auf Grund des steigenden Wasserpegels die Stufe 3 des Hochwasseralarmplans ausgelöst worden. Stufe 3 wird ab einem Pegel von 6,50m ausgelöst. Maßnahmen der eingesetzten Kräfte sind hier regelmäßige Warnungen der Bevölkerung an der Ober- und Untertrave, im Bereich Travemünde und zusätzlich den Priwall“, so der Feuerwehrsprecher weiter.

Außerdem werden diverse Stellen, wie zum Beispiel das THW, Sandsacklogistik, Wasserschutzpolizei, Stadtwerke, Entsorgungsbetriebe, diverse Ämter und festgelegte Unternehmen benachrichtigt.

Seit 13:30 Uhr stagniert der Pegel, so dass die Leitstelle die eingesetzten Kräfte vorsichtig zurück nimmt. Im Einsatz waren bislang 70 hauptamtliche und freiwillige Einsatzkräfte der Feuerwehr.

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Schleswig-Holstein

Besonderer Aktionstag: Jugendfeuerwehren trotzen im Hansa-Park dem Unwetter

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Foto: LFVSH/Bauer/hfr

Sierksdorf – Das miese Wetter konnte die meisten Nachwuchsbrandbekämpfer aus Schleswig-Holstein nicht vertreiben und von einem lange geplanten Freizeitparkbesuch abhalten.

Zum bereits 14. Mal lud der Hansa-Park am Samstag zum Aktionstag für die schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren ein – und rund 4300 nahmen das Angebot an.

Begrüßt wurden die Jugendlichen allerdings erstmals in den 14 Jahren mit Blitz, Donner und Wassermassen, die vom Himmel stürzten. “Doch was richtige angehende Feuerwehrleute sind, die zudem auch eine Wetter-App auf dem Handy haben, die schreckt nichts”, so Feuerwehrsprecher Holger Bauer.

Und sie behielten mit ihren Prognosen Recht: Gegen Mittag war der Wettersopuk an der Ostsee vorbei und dem Vergnügen im Park konnte ausgiebig nachgegangen werden.

Nur einige Gruppen reisten vorzeitig ab – wohl auch, weil einige doch schon sehr durchnässt waren. Andere waren clever und kamen erst später.

Die zweite Besonderheit neben dem Wetter war laut Landesfeuerwehrverband der geballte hochrangige politische Besuch, der in dieser Form bei dieser Veranstaltung bisher einzigartig war: Sowohl Innenminister Hans-Joachim Grote, wie auch Ministerpräsident Daniel Günther besuchten den Park.

Für die Verantwortlichen der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehr und die Kreis- und Stadt-Jugendfeuerwehrwarte war dies eine willkommene Gelegenheit, mit den Politikern über anstehende Themen und Problematiken zu reden. So ging es unter anderem um Motivations- und Anerkennungskultur für das Ehrenamt, den wohlüberlegten Einsatz sozialer Medien oder auch Rahmenbedingungen, um das Ehrenamt Feuerwehr auch künftig noch ausfüllen zu können.

Sowohl Grote wie auch Günther nutzten die Gunst der Stunde und tauschten sich auch direkt mit den Jugendfeuerwehrangehörigen im Park aus. Dabei trafen sie auch auf den Landes-Jugendforumssprecher Milan-Lars Lorenzen aus Flensburg und den frisch gewählten Bundes-Jugendforumssprecher Tjark Steen aus dem Kreis Segeberg.

Besonders der Ministerpräsident musste dann auf dem Weg zurück zum Dienstwagen noch zahlreiche Selfiewünsche erfüllen.

Der Aktionstag im Hansa-Park wird jedes Jahr im Inhaberehepaar Christoph-Andreas und Claudia Leicht angeboten, um das Ehrenamt Feuerwehr in besonderer Form zu würdigen. Die Gruppen erhalten an diesem Tag extrem stark reduzierte Eintrittskarten. Beide Politiker lobten dieses Engagement und versprachen, sich bei anderen Firmen für derartige Vergünstigungen einzusetzen.

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Polizei und Feuerwehr

Starkregen überschwemmt die A1 bei Reinfeld

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinfeld – Starkregen im Rahmen der Gewitter, die sich in der Nacht und am Sonnabendvormittag über Stormarn entluden, führten dazu, dass die A1 im Bereich des neuen E-Highways bei Reinfeld überflutet wurde.

Die Fahrbahnen mussten daher zeitweise gesperrt werden. Dadurch bildeten sich Rückstaus und ein Stau auf der B75, die von vielen Autofahrern als Ausweichstrecke genutzt wurde.

Grund für die Überschwemmung war wohl ein verstopftes Abflusssystem. Die Feuerwehr sorgte für ein kontrolliertes Ablaufen des Wassers, nachdem die Verstopfung behoben werden konnte.

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Polizei und Feuerwehr

Kastorf: Großfeuer in Scheune – war es Brandstiftung?

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Kastorf – In der Nacht auf Sonnabend, 15.Juni, gegen 03.05 Uhr, meldeten Zeugen ein Feuer in der Hauptstraße in Kastorf (Herzogtum Lauenburg).

“Brandbetroffen war die Scheune eines Gehöftes. In der Scheune lagerten einige Rundballen. Außerdem war dort ein blauer Opel Corsa abgestellt. Nach ersten Erkenntnissen ging das Feuer von den Rundballen aus und griff dann auf Teile der Scheune sowie das Fahrzeug über”, erklärt Polizeisprecher Holger Meier.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand der Scheune verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungeäfhr 50 000 Euro. Die Ermittlungsgruppe zu den Bränden im Raum Ratzeburg, die gegründet wurde, weil sich unerklärliche und verdächtige Brände sich häuften, hat Ihre Arbeit aufgenommen.

Ersten Ermittlungen zufolge haben Zeugen zwei Männer gesehen, die sich vom Brandort entfernten.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben:

1) – ca. 1,70-1,75 m groß – Kräftige Statur – kurze blonde, nach hinten gegelte Haare – dunkle Oberbekleidung


2) – ca. 1,75 – 1,80 m groß – dunkle Haare – dunklere Hautfarbe (südländisches Erscheinungsbild) – dunkle Kleidung

In diesem Zusammenhang ergaben sich auch Hinweise auf einen dunklen sowie einen silbernen Pkw. Beide Fahrzeuge standen zwar nicht direkt am Brandort, sollen sich aber bei Eintreffen der Polizei schnell entfernt haben. Zeugen gesucht. Wer kann nähere Angaben zu den beiden Personen oder den beiden Fahrzeugen machen? Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541 / 809-0

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