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Ahrensburg

Ahrensburg investiert Rekordsumme von 12,3 Millionen Euro in Bildung und Sport

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Christian Schubbert (Die Grünen). Foto: Die Grünen

Ahrensburg – Die Stadt Ahrensburg wird im kommenden Jahr viel Geld in den Bereichen Bildung und Sport investieren.

„Dieser Haushalt bedeutet für uns, dass wir auch im kommenden Jahr wieder gegen den Investitionsstau im Bereich Bildung und Sport angehen“, sagt Christian Schubbert (Die Grünen), der mit seiner Partei für die Investitionen stimmte.

Diese Projekte will Ahrensburg im nächsten Jahr umsetzen:

  • Es wird mit dem Neubau der Fritz-Reuter-Schule in Kombination mit dem neuen Oberstufentrakt auf dem Gelände der Selma-Lagerlöf-Schule begonnen. (Investitionskosten 6,3 Mio. Euro)
  • Die Neuanlage des Schulhofes der Grundschule Am Reesenbüttel wird abgeschlossen (1,4 Mio. Euro)
  • Gleichzeitig endet zum Schuljahr 2019/2020 die Hortbetreuung und die GS Am Reesenbüttel beginnt mit einer Offenen Ganztagsschule. Alle angemeldeten Schüler haben somit automatisch einen Betreuungsplatz. Die OGS wird von Wabe e.V. betrieben, der in Hamburg schon mehrere gut funktionierende Offene Ganztagsschulen betreibt.
  • Auf dem Gelände der Grundschule Am Aalfang wird mit dem Bau einer Cafeteria begonnen, so dass auch hier die Grundlage gelegt wird, eine Offene Ganztagsschule zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 zu beginnen (Investitionskosten von 1,3 Mio. Euro)
  • Die Grundschule Am Schloss erhält als letzten Teile der Schulhofsanierung noch 2 Uhren und einen Lautsprecher auf Wunsch der Schüler (12.000 Euro)
  • Im Schulzentrum von der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten und dem Eric-Kandel-Gymnasium ist die Sanierung der Toilettenanlage im Haushaltsplan (360.000 Euro, ein Landeszuschuss von 70.000 Euro ist schon sicher)
  • Die Stormarnschule erhält neue Chemieräume (550.000 Euro), sowie eine Sanierung von 10 Klassenräumen (200.000 Euro) und eine Dämmung im museumsgeschützen Altbau von 1910, bei dem momentan eine Einfachverglasung vorhanden ist. Zweite Fenster müssen dahinter gebaut werden (100.000 Euro), sowie die vorhandenen Fenster grundüberholt.
  • Außerdem hat die Stormarnschule als letzte Ahrensburger Schule Schulsozialarbeit beantragt. Die Stelle ist ab dem Schuljahr 2019/2020 genehmigt worden.
  • Es wird ein neues Umkleidehaus und Vereinshaus auf dem Stormarnplatz gebaut im einzig möglichen Baufenster. Damit endet die augenblicklich desaströse Situation von Duschräumen aus den 1950er-Jahren in den Katakomben des Bruno—Bröker-Hauses. Die Duschen sind teilweise kaputt und schimmelig und nicht mehr raparaturfähig. Das macht eine Investition von 1,25 Mio Euro mit der Möglichkeit eines Landeszuschusses von 250.000 Euro
  • Zu guter Letzt wird auch die einzig auch außerhalb des Schulsportes benutzungsfähige Leichtathletikanlage Am Reesenbüttel saniert. Die Anlage stammt aus dem Jahr 1979. Die Grundsanierung kostet (890.000 Euro mit Hoffnung auf Landeszuschüssen von 250.000 Euro)

Insgesamt sind ist das ein Investitionsvolumen von 12,3 Millionen Euro und eine Rekordsumme. In den vergangenen zehn Jahren betrug die durchschnittliche Investitionssumme in diesem Bereich drei Millionen Euro.

„Damit liegt ein Großteil der von der Stadt Ahrensburg durchgeführten Investitionen im Bereich Bildung und Sport. Wichtige Investitionsvorhaben werden angegangen oder beendet“, sagt Christian Schubbert. „Es liegen auch noch große Vorhaben vor uns wie die Cafeteria an der Grundschule am Hagen oder die Sanierung des Schulzentrums.“ Dennoch: Mit dem Haushalt 2019 gehe Stadt und Politik aktiv gegen den Investitionsstau an.

„Ich bedanke mit bei allen Ausschussmitgliedern des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses, den Fraktionen und der Verwaltung für den Willen zur Umsetzung dieser Mammutprojekte.“

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Ahrensburg

Auf Fahrbahn gestolpert: Ahrensburger (31) lebensgefährlich verletzt

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Krankenwagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Ein Mann (31) ist in Ahrensburg vor ein Auto gestolpert und lebensgefährlich verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 19 Uhr in der Straße Reeshoop.

Nach bisherigem Ermittlungen befuhr ein 56-jähriger Hamburger mit seinem Mercedes die Straße Reeshoop aus Richtung Hermann-Löns-Straße kommend in Richtung Fritz-Reuter-Straße.

Ihm direkt entgegen kam auf dem linken Fußgängerweg ein 31-jähriger Ahrensburger. Als beide auf gleicher Höhe waren, geriet der 31-jährige Mann aus ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn, direkt vor das Fahrzeug des Hamburgers. Dieser konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Der Ahrensburger zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme nahmen die Polizeibeamten bei dem 31-jährigen Fußgänger deutlich Atemalkoholgeruch war. Die Ermittlungen dazu dauern an. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

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Ahrensburg

„Blackout“-Vorsorge: Neue Rathaus-Antenne soll auch im Krisenfall senden

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Bürgermeister Michael Sarach (v.l.) mit den Amateurfunkern Bastian Kühn, Stefan Reyers, Holger Dörschel und Lutz Radloff

Ahrensburg – Amateurfunker wollen in Ahrensburg ein Notnetz aufbauen und haben dafür als ersten Schritt eine leistungsstarke Antenne auf dem Rathausdach installiert. Es könnte in einem Krisenfall wie einem länger andauernden Stromausfall die Kommunikation sicherstellen.

„Ein Handy funktioniert solange der Akku voll ist und der Netzbetreiber ein Netz zur Verfügung stellt“, sagt Amateurfunker Holger Dörschel. Im Krisenfall kann dieser Service schnell vorbei sein. Wenn die Funkzellen keinen Strom mehr haben, fällt das Mobilfunknetz aus. TV, Internet, mittlerweile digitales Radio – alles wird früher oder später nicht mehr funktionieren. Es folgt die buchstäbliche Funkstille. Privatpersonen ist es quasi unmöglich bei einem länger andauernden Blackout noch an Informationen oder Nachrichten zu kommen.

Die Amateurfunker vom Ortsverein Ahrensburg und Großhansdorf werden sich auch dann noch miteinander unterhalten können. Ihr Know-How wollen die Technik-Freaks jetzt nutzen, die Region vom Ahrensburger Rathaus aus – sollte es irgendwann einmal tatsächlich zum Ernstfall kommen – mit Funkwellen zu versorgen. Das kann dann auch der weniger technikaffinen Bevölkerung nutzen.

Das neue Relais auf dem Rathausdach in 42 Meter Höhe über Null ist extrem leistungsfähig und sendet bis zu 30 Kilometer weit. „Es wird uns möglich sein, beispielsweise Textnachrichten per Funk auf Pager zu versenden und das über Wochen selbst wenn der Strom weg ist“, sagt der Funk-Experte Lutz Radloff. Derzeit werden die Pager nur noch von Feuerwehren für die Alarmierung oder in Krankenhäusern genutzt. „Aber vielleicht hatten sie auch Platz in einem Notfunk-Konzept“, sagt Radloff, der beruflich Kommunikationswege für Militärschiffe entwickelt und auch in seiner Freizeit nicht von der Technik lassen kann.

Die Möglichkeiten, die die neue Anlage auf dem Rathausplatz bietet, sind vielseitig. Möglich wäre auch ein leistungsstarkes Wlan und ein Intranet, das mit Mobiltelefonen erreicht und über das Nachrichten versandt werden können. So könnte die Bevölkerung auch noch informiert werden, wenn es über Fernsehen und Internet nicht mehr möglich ist. „Man müsste sich dann nur mit Wlan einwählen“, sagt der Vorsitzende des Amateurfunker-Ortsvereins Ahrensburg und Großhansdorf Stefan Reyers. Für ihn geht mit der Antenne auf dem Rathausdach ein kleiner Traum in Erfüllung. Anderthalb Jahre hätten die Beschaffung der Technik und das Einholen der nötigen Genehmigungen gedauert. „Es ermöglicht die lokale aber auch weltweite Kommunikation“, sagt Reyers.

Die Installation der Antenne ist ein erster Schritt. Die Technik soll kontinuierlich erweitert werden. So soll die Akku-Kapazität erweitert werden, um möglichst lange autark funken zu können. Stefan Reyers: „Wir stehen noch ganz am Anfang.“ Das gilt auch für das Notfunk-Konzept. Bürgermeister Michael Sarach ist begeistert von den Möglichkeiten: „Es kann immer etwas passieren, auf das wir nicht vorbereitet sind.“ Schon lange versuche er die Stadtverordneten etwa von einer Notstromversorgung für das Rathaus zu überzeugen. Bislang ohne Erfolg. Das Projekt der Amateurfunker kann den Blick vielleicht etwas erweitern“, so Sarach. Er will jetzt auch mit der Feuerwehr und anderen Organisationen sprechen, ob sich der Amateur-Notfunk ein bestehende Konzepte einbinden lässt.

Dass ein Szenario, in dem tagelang der Strom ausfällt, nicht völlig absurd ist, zeigt aktuell die Situation im südamerikanischen Venezuela. Seit Tagen ist dort in weiten Teilen des Landes der Strom ausgefallen – möglicherweise durch Sabotage oder einen Cyberangriff.

Infos zum Amateurfunk-Verein auf www.e09.de.

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Ahrensburg

Ahrensburg erhält Landesförderung für Sanierung Sportanlage Reesenbüttler Redder

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Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Das Land wird die Sanierung der Sportanlage Reesenbüttler Redder mit bis zu 250.000 Euro fördern.

„Die Zusage freut mich riesig. Nach Großhansdorf und Lütjensee ist das die dritte Grundsanierung eines Sportplatzes in meinem Wahlkreis, die mit Landesgeldern unterstützt wird“, sagt der Landtagsabgeordnete Tobias Koch (CDU).

Nach seinem Kenntnisstand könne Ahrensburg mit einer Förderung in Höhe des Maximalbetrages von 250.000 Euro rechnen. Die Stadt habe für das Projekt Gesamtkosten in Höhe von 890.000 Euro kalkuliert.

„Schon im letzten Jahr hat das Land die Kommunen mit über 10 Millionen Euro bei der Sanierung von kommunalen Sportstätten unterstützt. In diesem Jahr legen wir mit knapp 18 Millionen Euro noch einmal ordentlich eine Schippe drauf “, erläutert Koch.

Die im CDU-Wahlprogramm für die gesamte Legislaturperiode vorgesehene Sportförderung von 20 Millionen Euro wird damit schon nach zwei Regierungsjahren deutlich überschritten. Das mache deutlich, welches Gewicht die Jamaika-Koalition auf die Förderung des Breitensports lege.

Zu den Förderbescheiden der Sportförderung von kommunalen Sportstätten sagt die für Stormarn zuständige Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Marlies Fritzen:

„Gerade unsere Sportplätze, Schwimmbäder und auch kleinere Sporthallen haben absolute Priorität. Damit sorgen wir für eine gute Sportinfrastruktur.“

Insgesamt profitieren in Stormarn die Mitglieder von 14 Vereinen und Schülerinnen und Schüler von 24 Schulen von den geförderten Maßnahmen. Mit einem Anteil von über 1,4 Millionen Euro, entfällt auf die Sanierung und Erneuerung von Sportplätzen der größte Anteil der Fördermittel. Im Bereich Schwimmbäder wird in Bargteheide der Neubau eines Betriebsgebäudes mit 250.000 Euro vom Land gefördert.

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