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Politik und Gesellschaft

Grußworte der Stadt Ahrensburg zum Jahresende

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Das Ahrensburger Rathaus
Foto: SL

Ahrensburg – Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach und Bürgervorsteher Roland Wilde haben einen Text zum Jahreswechsel verfasst, den wir hier komplett zum Lesen zur Verfügung stellen.

“Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Liebe Gäste und Freunde der Stadt Ahrensburg,

das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Wir alle freuen uns auf Feiern im Familien- und Freundeskreis und auf die geruhsame Zeit zwischen den Feiertagen.

Einmal mehr ist es an der Zeit darüber nachzudenken, was das alte Jahr gebracht hat und ob wir insgesamt zufrieden mit ihm sein können. Und natürlich fragen wir uns auch, was das kommende Jahr uns bringen wird.

Das Projekt „Offene Ganztagsschule“ an der Grundschule am Reesenbüttel ist auf den Weg gebracht und kann zum Schuljahresbeginn 2019/2020 starten. Weitere Grundschulstandorte sollen folgen, so dass die derzeit noch problematische Hortplatzsituation bald Vergangenheit sein wird.

Die Erschließung des neuen Ahrensburger Gewerbegebietes Beimoor Süd schreitet voran. Die am 23.10. eröffnete Erschließungsstraße zum Gewerbegebiet Nord und der neue Kreisverkehr am Ortseingang im Beimoorweg tragen bereits jetzt dazu bei, die Verkehrssituation deutlich zu verbessern.

Die Moorwanderwegbrücke wurde in diesem Jahr abgerissen. Seit Oktober laufen die Arbeiten für die neue Brücke, die bis Ende Februar 2019 fertiggestellt sein soll.

Für das kommende Jahr 2019 steht die Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses an. Im Mai soll mit dem, aus Brandschutzgründen dringend gebotenen, Bau einer Fluchttreppe an der Rückseite des Rathauses begonnen werden.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ahrensburger Verwaltung ist die Sanierung eine große Herausforderung. Ganze Bereiche der Verwaltung müssen wegen der Arbeiten in das Gewerbegebiet Nord ausgelagert werden.

In den Osterferien 2019 wird am Standort der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule mit dem Abbruch alter Gebäude Platz geschaffen für den Neubau weiterer Klassenräume, sowohl für die SLG als auch für die Fritz-Reuter-Schule. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2020 geplant.

Auch in diesem Jahr danken wir den zahlreichen ehrenamtlich Tätigen, für ihr Engagement und ihr aktives Mitwirken in unserer Stadt. Bleiben Sie aufmerksam für die Belange Ahrensburgs und wenden Sie sich mit Ideen und Anregungen weiterhin gerne an uns.

Wir wünschen Ihnen, liebe Ahrensburgerinnen und Ahrensburger, den Menschen in unseren Nachbargemeinden, sowie unseren Freunden in allen Partnerstädten, eine besinnliche Weihnachtszeit und schöne Feiertage. Tanken Sie Kraft für das kommende Jahr 2019 und erfüllen Sie sich den einen oder anderen Neujahrswunsch.

Abschließend laden wir Sie herzlich ein zum Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg, der am 11. Januar 2019 ab 19.30 Uhr in der Reithalle des Marstalls stattfindet.”

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Politik und Gesellschaft

Reinfelder Sportverein: Kostenlose Mitgliedschaft für Ukraine-Flüchtlinge

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Reinfeld Der Vorstand des SV Preußen Reinfeld hat aus humanitären Gründen beschlossen, den Flüchtlingen aus der Ukraine die Möglichkeit anzubieten, die Sportangebote des Vereins für einen befristeten Zeitraum beitragsfrei nutzen zu können.

Volleyball Symbolfoto: Justaman/shutterstock

Für den Versicherungsschutz kommt in diesem Zeitraum der Landessportverband Schleswig-Holstein auf, der seinerseits ein Maßnahmenpaket beschlossen hat.

„Ich hoffe, dass wir mit diesem Angebot unseren Beitrag leisten können, um das Leid der Flüchtlinge aus der Ukraine etwas lindern zu können“, äußerte der Vorsitzende des SV Preußen Reinfeld, Adelbert Fritz.

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Bad Oldesloe

Angriffskrieg auf Ukraine: Stormarner solidarisieren sich

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Bad Oldesloe Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) verurteilt den Angriff russischer Truppen auf die Ukraine.

Foto: pixabay.de (Symbolbild)

Krieg ist nie eine Lösung. Krieg ist immer ein Verbrechen an der Menschheit. „Es gibt keinen gerechten Krieg“.

Die DFG-VK Bad Oldesloe ruft für Sonnabend, 26. Februar, um 10 Uhr auf der Hude zu einer Kundgebung gegen Krieg auf.

„Auch wenn das „Minsk 2 Abkommen“ von der ukrainischen Regierung nicht eingehalten wurde, so ist eine militärische Eskalation völlig inakzeptabel und lässt eine wirkliche Lösung der Konflikte in weite Ferne rücken“, sagt Detlef Mielke von der DFG-VK Bad Oldesloe. Gemeinsam mit russischen und ukrainischen Friedensaktivist*innen fordern die Kriegsgegner: Diplomatie statt Militärmanöver.

„Trotz der personalisierten Berichterstattung geht es nicht um Putin, Biden, Stoltenberg oder von der Leyen. Es geht uns um die Menschen in der Ukraine, in Russland, in Europa, auf der Erde“, so Mielke.

Die DFG-VK fordert als ersten Schritt den Rückzug der russischen Streitkräfte aus der Ukraine sowie die Einstellung aller militärischen Aktivitäten auf allen Seiten.

Wir wollen konkrete Schritte zu einer Deeskalation, sagt Mielke: „Wir fordern Menschen in allen beteiligten Staaten auf, sich einer Kriegsbeteiligung zu widersetzen, zu verweigern, sich zu entziehen, zu desertieren.“

Die BRD müsse allen Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteure aus allen Staaten oder  Rebellengruppen Asyl gewähren.
Wer sich dem Krieg verweigert, fördert den Frieden. Mit Russland und der NATO stehen sich die zwei großen Atommächte gegenüber.

Eine weitere Eskalation erhöht die Gefahr eines Atomkrieges.

Detlef Mielke: „Wir lehnen alle Atomwaffen ab und fordern die Bundesregierung auf dem atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.“

Neben Bad Oldesloe ist auch in Bargteheide eine Kundgebung geplant. „Der russische Machthaber hat damit nicht nur den Krieg nach Europa gebracht, sondern auch einen eklatanten Völkerrechtsbruch begangen“, sagt Claudia Mac Arthur, Ortsverbandsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Bargteheide.

Um ein Zeichen für Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und für den Frieden zu setzen, möchten die Bargteheider Grünen am Samstag, 11Uhr vor dem Bargteheider Rathaus eine Menschenkette bilden. Andere Parteien haben ihre Teilnahme ebenfalls angekündigt.

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Politik und Gesellschaft

Häusliche Gewalt: Kinder immer noch zu wenig im Blick

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Da Kinder im Kontext häuslicher Gewalt immer noch zu wenig im Blick sind, haben das Kompetenzzentrum Kinderschutz des Kinderschutzbundes gemeinsam mit den Kinderschutz-Zentren des Landes ein digitales Fachgespräch angeboten. 80 Fachkräfte aus dem pädagogischen wie auch medizinischen Bereich nahmen teil.

Foto: Shutterstock.com (Symbolbild)

„Bei Partnerschaftsgewalt sind immer auch die Kinder die Leidtragenden. Daher ist es unverzichtbar bei jedem Fall von häuslicher Gewalt im Blick zu behalten, ob Kinder betroffen oder mitbetroffen sind“, mahnt die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Irene Johns.

„Miterleben von Häuslicher Gewalt dringt tief in die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein und hinterlässt zum Teil folgenschwere Spuren. Wenn Kinder Zeug*innen der elterlichen Auseinandersetzungen sind, erzeugt häusliche Gewalt eine familiäre Atmosphäre von starker Bedrohung und traumatischem Stress für die Entwicklung junger Kinder. Die Erwachsenen, die die Verantwortung für Fürsorge und Schutz der Kinder tragen, lösen Angst aus und können kindliche Bedürfnisse unter Umständen nicht angemessen wahrnehmen und beantworten, wenn ihre Aufmerksamkeit durch die stattfindende Gewalt gebunden ist“, erläutert Lidija Baumann Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Kiel.

„Es muss überall in Schleswig-Holstein Hilfen und Unterstützungsleistungen geben, die sich ganz direkt an den Bedarfen von Kindern ausrichten, die durch häusliche Gewalt direkt oder mittelbar als Zeug*innen geschädigt sind“, fordert Irene Johns und weist noch einmal nachdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, das Kindeswohl im Blick zu behalten: „Es sollte ein multiprofessionelles Netzwerk aktiviert werden, das in jedem Fall auch spezialisierte Einrichtungen des Kinderschutzes wie etwa Kinderschutz-Zentren umfasst, um Kinder möglichst frühzeitig schützen und ihnen helfen zu können“, rät die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein.

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