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Bad Oldesloe

55 Jahre Engagement: Sparkassen-Verein ehrt Werner Neukranz

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Jörg Lembke, Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe, Werner Neukranz und Thomas Piehl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Werner Neukranz ist Landwirt in der Nähe von Bad Oldesloe. Seit 1963 ist er im Sparkassen-Verein e.V. in Bad Oldesloe. Warum? „Ich unterstütze den Verein sehr gerne. Er ist eine Oldesloer Institution und ermöglicht mit seinen Fördermitteln viel Gutes“, sagt Neukranz.

Der Sparkassen-Verein e.V. in Bad Oldesloe hat in der Tat eine sehr lange Tradition. 1824 gegründet, erinnert der Verein an die Gründung der Spar- und Leihkasse der Stadt Bad Oldesloe durch 42 Bürger der Stadt. Die Gründer der Spar- und Leihkasse werden durch die 42 Vereinsmitglieder repräsentiert. Zu diesen 42 Mitgliedern treten noch zwei weitere Mitglieder hinzu – der amtierende Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Holstein.

Der Sparkassen-Verein ist ein gemeinnütziger Verein und fördert gemeinnützige Projekte im Kreis Stormarn in den Bereichen Kunst und Kultur, Natur und Umwelt, Sport, Soziales, Heimatpflege sowie der Jugend und Altenhilfe. „In den letzten Jahren haben wir verschiedene Projekte unterstützt, wie zum Beispiel die Oldesloer Tafel oder auch die Musikschule in Bad Oldesloe, um die Anschaffung von Instrumenten zu ermöglichen. Ich finde diese Form des gesellschaftlichen Engagements einfach wichtig und bin gerne dabei“, so Werner Neukranz.

Seit diesem Jahr gibt es nun auch mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Holstein, Thomas Piehl, einen Wechsel im Vorstand des Sparkassen-Vereins. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe, Jörg Lembke, empfing er Werner Neukranz bei einem Treffen in Bad Oldesloe, um die außerordentlich lange Verbundenheit zum Sparkassen-Verein noch einmal zu würdigen: „Wir freuen uns sehr, so engagierte Bürger wie Werner Neukranz in Bad Oldesloe zu haben und damit die Aktivitäten des Sparkassen-Vereins über lange Zeit auch weiterhin zu ermöglichen.“

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Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

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Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

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Bad Oldesloe

Seit gestern: Elf weitere Corona-Infektionen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Innerhalb eines Tages ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen im Kreis Stormarn um zehn gestiegen.

Symbolfoto: smolaw/shutterstock

Damit liegen dem Gesundheitsamt insgesamt 79 Meldungen vor. Sechs der Patienten befinden sich aktuell in stationärer Behandlung. Die übrigen Infizierten sind in häuslicher Quarantäne. Weiterhin gilt eine Person als genesen.

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Bad Oldesloe

Lieferung statt Laden öffnen: Oldesloer Einzelhändler wollen sich nicht unterkriegen lassen

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Bad Oldesloe – Nach dem ersten Schock kommt jetzt der Aufbruch: Oldesloer Einzelhändler, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, wollen trotz Ladenverbot weitermachen und den Kunden die Waren bis zur Haustür liefern.

Unterstützung bekommen sie von der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe!

Die Interessenvertretung hat innerhalb von nur ein paar Tagen ein Portal online gestellt, auf dem sich Einzelhändler jetzt präsentieren können.

Unter www.gemeinsam-in-oldesloe.de können Kunden ab sofort sehen, welche Unternehmen es in Bad Oldesloe gibt, welche geöffnet haben und wer einen Lieferservice anbietet.

„Wir wollen die Unternehmen sichtbar machen und die Kunden sensibilisieren, alles, was sie in den kommenden Wochen brauchen, bei hiesigen Unternehmen zu kaufen, damit diese die Krise überstehen können und damit auch in Zukunft Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze vor Ort gesichert bleiben“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe.

Viele Händler bieten inzwischen einen Lieferservice an. Der Kunde bestellt die Ware per Anruf, WhatsApp oder Mail.

Die Geschäftsinhaber fahren den Einkauf noch am selben Tag aus. „Die Same-Day-Lieferung ist für die lokalen Händler derzeit ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt Brandstetter.

So hat das Preisparadies Bad Oldesloe bereits am Dienstag die ersten sieben Lieferungen ausgefahren.

Inhaber Martin Dittmar: „Wer bei uns bis 12 Uhr etwas bestellt, bekommt die Artikel noch am selben Tag von uns kostenfrei nach Hause geliefert“

Beim Online-Portal der Wirtschaftsvereinigung kann jedes Unternehmen aus der Kreisstadt kostenlos mitmachen und sich auf der Homepage präsentieren: Auch ohne Mitgliedschaft in der Wirtschaftsvereinigung.

Die Unternehmen schicken ihr Firmenlogo, ein Foto und einen kurzen Text, was sie anbieten an die Wirtschaftsvereinigung (E-Mail: info@wivebo.de), der Unternehmerverein kümmert sich, dass die Infos schnell im Netz sind. Brandstetter, die selbst eine Marketing-Agentur betreibt, hat die Plattform „in einer Nacht und Nebel-Aktion hochgezogen“, wie sie sagt.

„Es ist wichtig, dass wir den Unternehmen schnelle Hilfen zur Verfügung stellen.“

Zur Unterstützung gehört auch ein Newsletter mit Tipps zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, den die Wirtschaftsvereinigung regelmäßig versendet. 

Auf der Homepage präsentieren sich neben Händlern auch Gastronomen, denn Lieferungen und Abholservices sind nach wie vor möglich. „Wir können die Umsatzverluste über die Homepage nicht kompensieren,“ sagt Brandstetter, „aber wir können dazu beitragen, den Unternehmen ein Gesicht zu geben, damit man sie auch nach der Krise noch kennt.“

Die Wirtschaftsvereinigung zählt auf den Schulterschluss der Unternehmer und auf die Solidarität der Oldesloer gegenüber dem lokalen Handel. „Keiner von uns will nach der Krise durch verwaiste Städte flanieren. Daher kann die Antwort nur Zusammenhalt sein. Kaufen Sie lokal, buchen Sie lokal“, appelliert Brandstetter an die Oldesloer, die hiesigen Unternehmen zu unterstützen.

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