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Polizei und Feuerwehr

Lübecker Weihnachtsmarkt: Frau mit Spielzeugwaffe bedroht

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Polizeiabsicherung am Lübecker Weihnachtsmarkt.
Foto: SL

Lübeck – Am Mittwochabend (19. Dezember) hat ein Mann laut Polizeiangaben einer Besucherin des Lübecker Weihnachtsmarktes eine Anscheinswaffe in Form einer schwarzen Spielzeugpistole an den Kopf gehalten und sie festgehalten. Der Tatverdächtige konnte von der Polizei gestellt und vorläufig festgenommen werden.

“Gegen 20:15 Uhr hielten sich zwei 19 und 25 Jahre alte Frauen in der Breiten Straße im Bereich des Lübecker Weihnachtsmarktes auf. Zwischen der Pyramide und dem Kohlmarkt näherte sich der 25-jährigen Frau aus Neumünster plötzlich ein unbekannter Mann, hielt sie fest und legte einen Arm um sie. Mit der anderen Hand hielt er der Neumünsteranerin eine Anscheinswaffe in Form einer schwarzen Spielzeugpistole an den Kopf”, berichtet Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Die 19-jährige Begleiterin der Geschädigten forderte den Mann auf sie loszulassen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung ließ der Mann die 25-Jährige los, machte sich anschließend noch über die Frauen lustig und ging davon.

Zwei Beamte der Polizeidirektion Lübeck, die im Rahmen des polizeilichen Sicherheitskonzeptes auf dem Weihnachtsmarkt eingesetzt waren, befanden sich in unmittelbarer Nähe und konnten den Mann nach Hinweis der Geschädigten kurz darauf am Kohlmarkt vorläufig festnehmen.

Der 33-jährige Lübecker verhielt sich laut Polizeiangaben aggressiv, schrie herum, wollte weder seinen Namen nennen noch seinen Ausweis zeigen. Bei ihm fanden die Beamten eine schwarze Spielzeugpistole mit orangenem Ring an der Mündung. Zwecks Personalienfeststellung wurde er zum 1. Polizeirevier Lübeck gebracht. Während der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten starken Atemalkoholgeruch bei dem Mann fest. Ein entsprechender Alkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,56 Promille.

Nach Abschluss aller Maßnahmen erhielt der Lübecker einen Platzverweis für das Gebiet rund um den Lübecker Weihnachtsmarkt, im Falle der Zuwiderhandlung drohten ihm die Beamten die Gewahrsamnahme an.

Die Spielzeugpistole wurde als Tatmittel beschlagnahmt. Gegen den Mann wird jetzt unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und Nötigung ermittelt. Die Klärung des Tatmotives ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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Polizei und Feuerwehr

Reinbekerin (81) wehrt sich gegen Raub: Polizei sucht Täterin

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Am 3. August ist es “Am Ladezentrum” vor dem Edeka-Markt in Reinbek zu einem versuchten Taschenraub gekommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Symbolfoto: Jaromir Chalabala/Shutterstock.com

Eine unbekannte Person versuchte gegen 8.35 Uhr der 81-jährigen Geschädigten ihre in der Hand getragene Tasche zu entreißen.

Die Reinbekerin setzte sich beherzt zur Wehr und hielt die Tasche fest. Letztlich sei die unbekannte Täterin ohne Beute in Richtung Holländerbrücke geflüchtet, aber nicht alleine.

Es habe sich dabei um zwei Frauen, westeuropäisches Erscheinungsbild, im Alter zwischen 20 und 25 Jahren gehandelt.

Die bei der Geschädigten in Aktion getretene Täterin wurde beschrieben als ca. 165 cm groß und von schlanker Statur.

Sie sei bekleidet gewesen mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Kapuzenpullover, der sehr weit ins Gesicht gezogen wurde. Zudem trug sie eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung.

Die zweite Täterin wurde beschrieben als ca. 170 cm – 175 cm groß, schulterlange braune Haare und von kräftiger Statur. Sie sei mit einem grauen Shirt bekleidet gewesen.

Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den zwei Täterinnen machen können. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 040/727707-0 entgegen.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: 23-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf A1

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Bei einem Verkehrsunfall ist am 7. Juli ein 23-Jähriger ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der A1 bei Bad Oldesloe.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 5:45 Uhr ein 23-jähriger Fahrer eines Audi A4 bei starkem Regen den linken Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck.

Der 23- Jährige aus dem Kreis Stormarn verlor laut Polizei vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Audi geriet ins Schleudern und prallte gegen den Auflieger eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges.

Das Fahrzeug kam an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb der Audi- Fahrer noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn bis ca. 8:15 Uhr voll gesperrt werden. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

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Polizei und Feuerwehr

Hohenfelde: Diebe schleichen sich ins Schlafzimmer und klauen Schmuck

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Während die Bewohner Fernsehen schauten, schlichen sich Diebe in das Haus in Hohenfelde und klauten Schmuck aus dem Schlafzimmer.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am 23. Juni 2022 kam es gegen 15 Uhr in Hohenfelde zu einem sogenannten Einschleichdiebstahl.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befand sich die Hausbewohnerin in ihrem Wohnzimmer und schaute Fernsehen. Sie entdeckte gegen 15 Uhr zwei männliche Personen im Vorgarten. Als einer der beiden die Dame bemerkte flüchteten die beiden Männer.

Im Anschluss stellten die Bewohner fest, dass Goldschmuck aus dem Schlafzimmer entwendet wurde.

Wahrscheinlich gelangten die Täter unbemerkt durch eine unverschlossene Nebeneingangstür in das Haus.

Die Männer wurden als ca. 40 Jahre alt, ungefähr 1,80m groß, kräftig und mit Glatze beschrieben. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zum Tatzeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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