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Bad Oldesloe

Gewalttätige Bilder in Schülerchats: Video stammt aus dem Ausland

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Anonymer Chatter
Symbolfoto: Marko Aliaksandr / Shutterstock

Bad Oldesloe – Erste Ermittlungserfolge in Sachen „Gewaltvideo an Oldesloer Schulen“. Nach den von der Kriminalinspektion Bad Oldesloe in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck umgehend aufgenommenen Ermittlungen ist laut Polizei nicht davon auszugehen, dass es sich um eine in Deutschland gefilmte Tat handelt.

„Nach Mitteilung des Bundeskriminalamtes ist das Video seit dem Sommer im Umlauf und es wurde bereits von mehreren Ländern in eine internationale Bilddatenbank eingestellt, verbunden mit dem Hinweis, dass die Täterin – die Kindsmutter – und die Kinder in Saudi Arabien identifiziert und die Mutter dort festgenommen worden seien“, so Polizeisprecher Holger Meier.

Das Verbreiten der Videos stellt eine Straftat gem. § 131 StGB – Verbreiten von Gewaltdarstellungen – dar, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bedroht ist.

Am 11. Dezember war der Polizei gemeldet worden, dass bei Schülern an mehreren Schulen in Bad Oldesloe ein Video kursieren soll, das Gewalttätigkeiten gegen Kleinkinder im Alter von geschätzt sechs Monaten zeigt.

Das Video ist begleitet mit einer Sprachnachricht im Umlauf, in der eine männliche Person dazu auffordert, den Film weiterzuverbreiten, um den Täter bzw. die Täterin zu ermitteln.

Der Fokus der Ermittlungen liegt zunächst auf der Klärung, durch wen das Video ursprünglich versandt worden ist, so dass es in die Schülerschaft der Bad Oldesloer Schulen gelangte.

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Bad Oldesloe

Reise durch zehn Jahre Events: Bad OldesShow in der Galerie BOart

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Michael Jöhnk stellt in der Galerie BOart Bilder aus zehn Jahren Eventgeschichte in Bad Oldesloe aus

Bad Oldesloe – Der Fotograf Michael Jöhnk, Mitbegründer der Produzentengalerie BOart, wohnt nicht nur in Bad Oldesloe. Er ist regelmäßig mit seiner Kamera unterwegs.

In den letzten zehn Jahren hat er die meisten Events in Bad Oldesloe, in Momenten und Eindrücken, mit der Kamera festgehalten.

Im Mittelpunkt seiner Bilder stehen dabei häufig die Kleinigkeiten “um die Ecke”, die leicht zu übersehen sind.

Nun hat er in seinem umfangreichen Archiv gestöbert und Fotos der letzten zehn Jahre zu einer Ausstellung zusammengestellt, die noch bis Freitag, 29. März, in der Galerie BOart, Mühlenstr. 9-10 in Bad Oldesloe zu sehen ist.

Öffnungszeiten: Mittwoch von 11 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag, 15 bis 18 Uhr, Sonnabend, 11 bis 14 Uhr.

Brigitte Kunz – “Gesammelteobjekte”

Die Ausstellung wird von der Lübecker Künstlerin Brigitte Kunz begleitet. Sie präsentiert erstmals in der Galerie BOart Werke aus ihrer Serie “Gesammelteobjekte”.Diese stellt sie aus Fundstücken jeglicher Art her, oft kombiniert mit uralten Hölzern. Weitere Kostproben auf ihrer Homepage www.kunzobjekte.de.

Die Galerie bietet auf Wunsch auch Ausstellungsführungen für Interessierte und Gruppen an. Anfragen per Mail bitte an uns. Die Galerie ist eine Gemeinschaft von 11 Kreativen, die Schönes, Interessantes und Unterhaltsames, aus Kunst und Kultur, bieten.

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Bad Oldesloe

Kill me, Kate! Die gezähmte widerspenstige Inka Meyer

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“Kill me, Kate!” im KuB

Bad Oldesloe – Die Theatermacherin Inka Meyer hat ein Problem: Für die nächste Spielzeit wurde ihr das Shakespeare-Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ zur Inszenierung aufgebrummt. Doch ist es überhaupt möglich, 40 Jahre nachdem die ersten Frauen ihre BHs verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen?

Die Aufgabe wird für Inka schnell zur Bestandsaufnahme: Wie geht es den Frauen, die Kinder haben und arbeiten? Die keine Kinder haben und arbeiten? Die Kinder haben und nicht arbeiten? Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter? Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro?

Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau. Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei den Fragen weiterhelfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam. Zumindest bei Inka Meyer.

Eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein

Hier geht’s um Frauen. Aber anders. Das heißt: Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-Feministinnen-Genöle. Kein Männer-Bashing. Frei von Rollenklischees. Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer. »KILL ME, KATE!« ist eine moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein.

“Kill me, Kate!” am Sonnabend, 13. April, um 20 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) in Bad Oldesloe. Tickets kosten im Vorverkauf 12,50 Euro und an der Abendkasse 17,50 Euro. Tel.: 04531/ 504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

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Bad Oldesloe

Draußenschule: Oldesloer Stadtschule schickt die Kinder in den Wald

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Draußen-Stadtschule. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Stadtschule integriert die Natur in den Lehrplan und folgt damit dem Konzept „Draußenschule“, das auch in anderen Grundschulen im Kreis Stormarn erfolgreich umgesetzt wird. Ab der ersten Klasse gehen die Kinder an einen Tag in der Woche nach draußen.

„Es kann nicht sein, dass Kinder heutzutage ihr Smartphone besser kennen, als ihre Umgebung“, sagt Sabine Prinz, Leiterin der Stadtschule. Es sei wichtig, draußen zu spielen und etwas lernen würden die Kinder dabei immer. Die Stadtschule hat sich bei dem Konzept „Draußenschule“ von skandinavischen Ländern inspirieren lassen. Dort ist es üblich, dass sich die Schüler eingehend und praktisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen.

Die ersten Klassen der Oldesloer Grundschule besuchen den nahegelegenen Kurpark, die zweiten den Wald „Kneeden“, die dritten den Abenzeuerspielplatz „Erle“ und die vierten das Brenner Moor.

„Ich bin mir sicher, dass keiner der Schüler später Müll in die Natur werfen würde.“

„Erst waren die Kinder eher skeptisch und hatten keine große Lust, so weit zu Fuß zu gehen“, sagt Sabine Prinz. Es habe einige Zeit gedauert, bis die Schüler die vielen Dinge, die sich in der Natur abspielen, auch wahrgenommen hätten.

Mittlerweile freuen sich die meisten Kinder auf den Draußentag, der am Anfang dieses Schuljahres eingeführt wurde. Prinz: „Ich bin mir sicher, dass keiner der Schüler später Müll in die Natur werfen würde.“

Neu ist das Projekt „Draußenschule“ in Stormarn nicht. Vorreiter ist die Grundschule Alter Alster in Bargfeld-Stegen, die ihre Kinder bereits seit 2008 regelmäßig in den Wald schickt. Unterstützt wird das Projekt von der Buhck Stiftung, deren Ziel es ist, Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln.

Den Schülern gefallen die regelmäßigen Besuche im Wald. Demian (7): „Draußen spielen macht mir am meisten Spaß, aber auch die Aufgaben. Letztens haben wir zum Beispiel Vogelfutter selbst gemacht, das war toll.“

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