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Bad Oldesloe

Auf Oldesloer Schulhöfen kursiert ein brutales Schock-Video

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Kind mit Smartphone (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Unschöne Szenen auf Schülerhandys kurz vor Weihnachen. Seit letzter Woche tauchen an vier Oldesloer Schulen – Ida-Ehre-Schule, Masurenwegschule, Theodor-Mommsen-Schule und Theodor-Storm-Schule – Gewaltvideos in Whatsapp-Chats auf.

Es handelt sich dabei um brutale Szenen in denen unter anderem laut Polizei die Misshandlung von Kleinkindern zu sehen sind. Diese seien geschätzte sechs Monate alt. Eine Stimme fordert auf, diese Videos zu „Aufklärungszwecken“ zu teilen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln mittlerweile und nehmen den Fall sehr ernst.

Der Schulrat des Kreises bestätigt, dass entsprechende Meldungen zuerst von der Masurenwegschule an ihn herangetragen wurden. Es folgten Elternbriefe und Warnungen an die Schulen und von den Schulen selbst an die Eltern.  Auch das Bildungsministerium verschickte einen Elternbrief, der für solche Zwecke angefertigt wurde und aufgeklärt, wie in solchen Situationen zu handeln ist. Alle hätten schnell und direkt gehandelt.

Dem Personal der Schule am Masurenweg war aufgefallen, dass sich Schüler einer 5. Klasse ungewöhnlich verhielten. Sie schritten sofort ein und suchten das Gespräch. Hierbei gab es die ersten Hinweise auf die Videos, die die Kinder verstörten. 

Die Reaktionen aller Schulen seien sehr schnell nach den ersten Meldungen erfolgt, die Schulen hätten gut miteinander kommuniziert und ziehen natürlich an einem Strang, hieß es von Seiten des Schulrats.

Das Bildungsministerium in Kiel erstattete außerdem Anzeige. Nicht nur das Anfertigen und erstmalige Versenden dieser Videos ist strafbar. Strafbar macht sich jeder Schüler, der ein solches Video teilt.

“Eltern sollten mit ihren Kindern gemeinsam Inhalte im Internet besprechen, auf die sie in ihren Smartphones stoßen. Die Eltern stehen in der Verantwortung. Solche Vorfälle gibt es ja nicht nur in der Schule, sondern auch hinter verschlossenen Kinderzimmertüren. Man kann die Kinder mit den neuen Medien und ihren Inhalten nicht alleine lassen. Das heißt nicht, dass man die Handys filzen soll oder ihre Privatsphäre stören, sondern dass man gemeinsam mit ihnen über Probleme spricht”, so Klaus Plaumann, Rektor der Schule am Masurenweg.

Solche Videos verschicken sei kein Streich oder Scherz mehr, stellt die Polizei klar. Auf Schüler, die solche Videos teilen, könnten Strafverfahren zukommen. Sollten Eltern von solchen Videos Kenntnis bekommen, sollten sie unbedingt ihre Kinder aufklären und das Auftauchen der Schule melden.

Woher das Video stammt, wurde im Verlauf des Donnerstags geklärt. Es wurde offenbar nicht in Deutschland gedreht.

Wie viele Schüler die brutalen Szenen bisher sehen mussten und teilten ist unklar. Fest steht, dass jede Teilung an sich eine Straftat ist. In manchen Fällen seien die Sequenzen des virtuellen Kettenbriefs auch in ganzen Chatgruppen gelandet.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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Bad Oldesloe

Radfahrer wird in Bad Oldesloe von Traktor-Gespann überrollt und stirbt

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Bad Oldesloe – Zwischen den Oldesloer Ortsteilen Schadehorn und Poggensee ist am Montag ein Mann von einem Traktor-Anhänger überrollt worden. Der Radfahrer (82) starb noch an der Unfallstelle.

Symbolfoto: SL

Zu dem schrecklichen Unfall kam es am 18. Oktober gegen 17 Uhr in der Straße Poggensee.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 28-jähriger Fahrer eines Traktors mit voll beladenem Silageanhänger den Verbindungsweg von Poggensee in Richtung Schadehorn.

Ihm kam auf dem schmalen Weg ein Radfahrer entgegen. Der 28- Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern stoppte den landwirtschaftlichen Zug auf dem Grünstreifen. Der Radfahrer hielt ebenfalls an, stieg von seinem Fahrrad und wartete auf dem Grünstreifen.

Der Traktor fuhr wieder an, als der Fahrer bemerkte, dass der Radfahrer plötzlich stürzte und vor den Anhänger fiel.

Trotz sofortiger Bremsung konnte der 28-Jährige das Überrollen des Gestürzten nicht mehr verhindern. Der 82-jährige Radfahrer aus Bad Oldesloe verstarb noch an der Unfallstelle.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragt.

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Bad Oldesloe

Stormarner SPD zur Landtagswahl: “CDU in die Opposition schicken”

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Am vergangenen Freitag trafen sich die Sozialdemokraten im Bürgerhaus in Bad Oldesloe und kürten den Bargteheider Fraktionsvorsitzenden Mehmet Dalkilinc (36) zu Ihrem Direktkandidaten.

Dalkilinc, der seit kurzen auch in Personalunion mit Marion Meyer Kreisvorsitzender der SPD Stormarn ist, wird den Wahlkreis Stormarn Nord vertreten.

Hierzu gehören die Städte Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide sowie die Ämter Nordstormarn, Bad-Oldesloe-Land und Bargteheide-Land.

In einer Kampfabstimmung mit der Kreistagsabgeordneten Franziska Eggen (27) gewann Dalkilinc deutlich mit 31 zu 5 Ja-Stimmen.

Vor Beginn der Abstimmung hielt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Sophia Schiebe, eine Rede und heizte die anwesenden Parteimitglieder auf die anstehende Landtagswahl ein.

In seiner Rede ging Dalkilinc auf die Versäumnisse und Fehler der jetzigen Jamaika-Regierung ein: „Die Fertigstellung der A20 wurde versprochen, Kommunen werden mit Kosten wie bei den Straßenausbaubeiträgen allein gelassen, das neue-Kita-Gesetz ist ein reinstes Desaster. Jamaika hat nicht geliefert. Die CDU gehört ab nächstem Jahr in die Opposition.“

Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter kämpfe er täglich gegen ungerechte Löhne, Überstunden, gefüllte Langzeitkonten und für faire Arbeitsbedingungen. Ebenso sei es ihm ein Anliegen sich für Inklusion und gegen Rassismus einzusetzen.

Dalkilinc: „Ein Aufbruch sowie ein Neuanfang kann nur mit einer SPD geführten Regierung gelingen. Es ist an der Zeit für soziale und gerechte Politik. Dies geht nur mit dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Losse-Müller.“

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