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Hamburg

Strecke Hamburg-Lübeck: Mann (21) durch Regionalbahn tödlich verletzt

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Symbolfoto: SL

Tonndorf – Schrecklicher Unfall an der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Lübeck. Heute Morgen, am  19.Dezember, gegen 8 Uhr wurde ein Mann (21) kurz vor dem Bahnhof Tonndorf am Gleisbereich von einer Regionalbahn auf der Fahrt von Hamburg nach Lübeck erfasst.

“Trotz einer eingeleiteten Schnellbremsung konnte der Triebfahrzeugführer (m. 52) den Aufprall nicht mehr verhindern. Eine Notärztin nahm entsprechende Maßnahmen der Reanimation vor; der 21-Jährige verstarb aber am Unfallort. Der Leichnam wurde anschließend dem Institut für Rechtsmedizin zugeführt”, heißt es im Bericht der Bundespolizei.

“Bundespolizisten waren zur Unfallaufnahme vor Ort. Der Verstorbene führte keine Identitätsdokumente bei sich. Ein Polizeibeamter des Ermittlungsdienstes konnte die Identität mittels eines mobilen Fingerabdruck-Scanners am Unfallort feststellen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen afghanischen Asylbewerber aus Hamburg”, berichtet Polizeisprecher Rüdiger Carstens.

Nach jetzigem Ermittlungsstand der Bundespolizei kann ein Fremdverschulden oder Suizid ausgeschlossen werden. Der Mann ging laut Zeugenaussagen dicht an den Gleisen entlang und wurde dann von der Regionalbahn erfasst.

Für die Einsatz- und Bergungsmaßnahmen musste eine Streckensperrung veranlasst werden; die Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei wurden gegen 09.55 Uhr aufgehoben.

In dem Zug befanden sich 177 Fahrgäste; nach jetzigem Sachstand wurde kein Reisender durch die Schnellbremsung der Regionalbahn verletzt. Der Triebfahrzeugführer stand unter dem Eindruck des Geschehens und wurde abgelöst

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg in enger Zusammenarbeit mit dem LKA geführt.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg wiederholt vor den Gefahren an Bahnanlagen. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten! Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kann tödlich enden oder zu schweren Verletzungen führen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln nicht nur selbst, sondern auch Helfer und Reisende. Triebfahrzeugführer können mit ihren Zügen nicht ausweichen und trotz eingeleiteter Schnellbremsungen oftmals einen Unfall nicht mehr verhindern.

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Hamburg

Schneller Fahndungserfolg nach Überfall auf Hamburger Taxifahrer

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Das Landeskriminalamt 154 sowie Beamte des Landeskriminalamts 24 haben gestern einen 20-jährigen Deutschen verhaftet, der im Verdacht steht, am vergangenen Sonntag einen Taxi-Fahrer (54) mit einer Schusswaffe überfallen zu haben (wir berichteten)

“Im Verlauf der Ermittlungen kamen die Beamten des zuständigen Raubdezernats auf die Spur des 20-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Haftbefehl, welche gestern vollstreckt wurden”,so Polizeisprecher Rene Schönhardt.

Der 20-Jährige wurde durch Beamte des LKA 24 in der Wohnung seiner Schwester in Hamburg-Jenfeld angetroffen und verhaftet.

In der Wohnung stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher.

Der dringend Tatverdächtige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

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Hamburg

Hamburg: Zeugenaufruf nach Überfall auf Taxifahrer

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Taxi (Symbolbild). Foto Stormarnlive.de

Hamburg – Die Polizei Hamburg sucht Zeugen, die Hinweise zu einem Überfall auf einen am 16. Juni gegen 3:40 Uhr Taxifahrer geben können. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für die Region Wandsbek (LKA 15) geführt.

Der 54-jährige Taxifahrer wurde über seine Zentrale zur Aufnahme eines Fahrgastes in die Schöneberger Straße gerufen. Dort angekommen stellte er sich mit seinem Taxi an die Bushaltestelle Berliner Platz und wartete auf den Fahrgast.

Kurz danach setzte sich eine männliche Person auf die Rückbank und bedrohte den 54-Jährigen mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe des Geldes.

Nachdem der Taxi-Fahrer sein Portemonnaie dem Täter übergab, flüchtete dieser im Anschluss in unbekannte Richtung.

Der Taxifahrer wurde durch die Tat nicht verletzt. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

– männlich – südländisches Erscheinungsbild – schlanke Figur – ca. 20 Jahre – bekleidet mit einem Kapuzenpullover – schwarze Hose

Zeugen, die Hinweise zur Identität des Täters geben können, oder verdächtige Beobachtungen in Verbindung mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Hamburg

Hamburg Hauptbahnhof: 31- Jähriger dreht durch, weil ein Burger nicht verfügbar ist

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Ein 31-Jähriger aus Hamburg-Schnelsen betrat am 15. Juni Schnellrestaurant im Hamburger Hauptbahnhof und forderte den Verkauf eines Burgers. Eine Mitarbeiterin (26) des Fast-Food-Restaurants teilte ihm daraufhin mit, dass dem Wunsch nicht entsprochen werden kann, da zu dieser Zeit der gewünschte Burger nicht verkauft wird. Weiterhin gab der Tatverdächtigte an, dass er eine Münze im Restaurant verloren habe. Die Frau half bei der Suche, konnte die Münze aber nicht finden.

“Daraufhin reagierte der Mann äußerst ungehalten, beleidigte und bedrohte die Frau mit dem Tode. Als ein Sicherheitsdienstmitarbeiter ihn beruhigen wollte, nahm er mehrere Päckchen Kaffeesahne aus der Auslage. Er trank einige aus, steckte sie sich in die Taschen oder warf sie durch das Restaurant”, so Polizeisprecher Ronny von Bresinski.

Anschließend flüchtete er. Alarmierte Bundespolizisten konnten den Mann in der Wandelhalle festnehmen. Er verhielt sich aggressiv und musste gefesselt dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt werden.

Eine Bestimmung der Atemalkoholkonzentration ergab 0,0 Promille. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen den Mann aus Schnelsen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, der Bedrohung und des Diebstahls gefertigt. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

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