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Stadtforum Ahrensburg trennt sich von Stadtfest-Kooperationspartner

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Da war noch alles in Ordnung. SEC und Stadtforum präsentierten das Programm für das Stadtfest 2018
Foto: Archiv SL

Ahrensburg – Viele Jahre lang organisierte das Stadtforum Ahrensburg das Stadtfest gemeinsam mit einem Team rund um den Eventplaner Stephan Schächter (Schächterle Events & Consulting SEC). Doch damit ist jetzt überraschend Schluss.

Bisher war vor und jeder neuen Auflage des Stadtfests betont worden, wie gut und vertrauensvoll die Zusammenarbeit laufe. Die Kooperation zwischen Ehrenamt und Profi-Agentur war sogar eine Art Vorzeigemodell. Nie drang ein Streit unter den Partnern an die Öffentlichkeit und offenbar schienen beide Seiten sehr zufrieden. Schächterle selbst ist sogar Mitglied im Stadtforum.

Umso überraschender kommt jetzt das Aus nur ein halbes Jahr vor dem geplanten 35. Ahrensburger Stadtfest, das eigentlich auch wieder gemeinsam mit SEC über die Bühne(n) gebracht werden sollte. Nachdem Konzeptänderungen vorgestellt wurden, die laut Schächterle sogar mehrheitlich positiv vom Stadtforums-Vorstand angenommen worden, kippte offenbar die Stimmung.

„Leider verlief die Gesprächsrichtung anschließend weniger zukunftsorientiert und konstruktiv. Es kam reichlich Kritik an unserer Stadtfestumsetzung der vergangenen Jahre auf, und die Kompetenz und Fähigkeit der weiteren Umsetzungstauglichkeit wurde infrage gestellt”, teilt die Agentur mit. Das Stadtforum bestätigte, dass diese Einschätzung auch bestehe.

Und schon am nächsten Tag war dann Schluss mit der bisher als “Erfolgs-Kooperation” gefeierten Verbindung,  die über zehn Jahre Bestand hatte.

Schächterle ist darüber irritiert und überrascht. Er und das Team seien außerdem auch natürlich ziemlich verärgert. „Unser Vertrauen in die Vertreter eines Vereins mit wirtschaftlich vernetzten Interessen und Fördergedanken für Stadt und Wirtschaft ist beschädigt. Desweiteren stellt sich uns die Frage, ob dies die gängige Umgangsform des Vorstandes mit seinen Mitgliedern ist”, ist die Agentur empört über das Vorgehen.

Schächterle vermutet, dass die Trennung bereits beschlossen war und womöglich längst ein Nachfolger in den Startlöchern stehe.Eine neue Agentur soll laut Stadtforum derweil noch nicht gefunden sein, aber das Stadtfest sieht man trotzdem generell nicht in Gefahr.

Nicht betroffen ist von dem Ende der Kooperation bisher das  Oktoberfest in Ahrensburg. Dieses veranstaltet ebenfalls SEC, aber nicht in Zusammenarbeit mit dem Stadtforum. Allerdings hatte das Stadtforum stets parallel einen verkaufsoffenen Sonntag durchgeführt.

Das Stadtfest gehört mit – in guten Jahren – bis zu 100 000 Besuchern zu den größten Veranstaltungen im Kreis Stormarn.

 

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2. Bargteheider Kulturpicknick mit “Wort für Wort”

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Foto: Jan Roßmanek/hfr

Bargteheide – Der Bargteheider Poetry Slam “Wort für Wort” ist nach der Corona-Pause zurück. Nach einem halben Jahr Pause erklimmen am 12. September wieder Poetinnen und Poeten die Bühne um mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander anzutreten, diesmal zum ersten Mal unter freiem Himmel.

Der Dichterwettstreit feiert sein Comeback mit einem Open Air Slam auf der Kircheninsel. Alles unter Einhaltung der Hygieneauflagen und mit genügend Abstand.

Die Organisatoren Lennart Hamann und Hannes Maaß haben in Zusammenarbeit mit dem Bargteheider Pastor Jan Roßmanek, dem Kulturpicknick Bargteheide und der Kirchengemeinde wieder vier der besten SlammerInnen des Landes eingeladen, die sich nur an drei einfache Regeln halten müssen: Die Texte müssen selbst geschrieben sein, kommen ohne Hilfsmittel aus und dürfen ein Zeitlimit von 6 Minuten nicht überschreiten. Ansonsten ist alles erlaubt.

Kulturpicknick Foto: Jan Roßmanek/hfr

Ob witzig, ernst, albern oder traurig, ob Kurzgeschichte oder Gedicht. Am Ende entscheidet das Publikum wer den Sieg und die Trophäe davonträgt. Abwechslungsreich und unterhaltsam, spannend und idyllisch wird es am 12 September zugehen.

Der Eintritt ist frei, es heißt aber: Wer zuerst kommt mahlt zuerst, denn die Kircheninsel hat unter den einzuhaltenden Auflagen ein BesucherInnen Limit von 150 Personen. Stühle sind nicht vorgesehen, können aber für ältere Gäste, die nicht auf dem Boden sitzen können bereitgestellt werden.

Auch der gewohnte Getränkeverkauf wird nicht stattfinden. Es empfiehlt sich also, eine Picknick-Decke, Getränke und eure Liebsten einzupacken.

Da die Veranstaltungsbranche seit März einen kompletten Shutdown erlebt, bitten wir bei der Veranstaltung um Spenden für die Veranstalter und die Auftretenden.

Am Einlass werden die Kontaktdaten der Gäste abgefragt. Abseits der Plätze, auf den Toiletten, sowie am Einlass ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. “Bei Symptomen von Covid-19 bzw. bei einem kürzlichen Aufenthalt in einem der Risikogebiete bitten wir euch, Zuhause zu bleiben”, so die Veranstalter.

Einlass: 17 Uhr

Beginn: 18 Uhr

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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