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Schleswig-Holstein

Neue Lehrmaterialien für Brandschutzerzieher

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Hauke Möller (Provinzial), Ilona Dudek (LFV-SH), Jan-Rasmus Hansen (Schulleiter), Klaus Rahlfs (Mitarbeiter Arbeitsgruppe), Benno Gasa (nebenamtl. Lehrkraft und Anja Weigel (stellv. Schulleiterin)
Foto: LFVSH/Bauer/hfr

Kiel- Im Notfall bei Feuer, Explosionen oder Unfällen richtig handeln zu können, ist schon für Erwachsene eine Herausforderung – für Kinder sind die Hürden noch weitaus höher. Die Brandschutzerzieher der schleswig-holsteinischen Feuerwehren lehren Kinder daher nach eigener Aussage schon in jungen Jahren, sorgsam mit Feuer und anderen möglichen Gefahrenquellen umzugehen.

Um ihre wichtige Arbeit zu unterstützen, hat ihnen Hauke Möller, Abteilungsleiter der Provinzial Nord Brandkasse, zusammen mit der stellv. Landesverbandsvorsitzenden Ilona Dudek in der Landesfeuerwehrschule in Harrislee neue Lehrordner überreicht.

In den Ordnern befinden sich altersgerechte Lehrmaterialien für die unterschiedlichen Altersgruppen der Schüler. Sie sind damit ein wichtiges Werkzeug für eine anschauliche und praxisnahe Brandschutzerziehung in den Schulen. Insgesamt stattet die Provinzial die Brandschutzerzieher in Schleswig-Holstein mit 90 neuen Lehrordnern aus.

“Als Öffentlicher Versicherer sind wir fest in der Region verankert. Wir möchten den Menschen, die hier leben, etwas zurückgeben. Wenn es uns gelingt, durch Präventionsarbeit Schlimmeres zu verhindern und auch nur ein Kind zu retten, dann haben wir unser Ziel erreicht”, begründet Möller das Engagement der Provinzial. Gleichzeitig dankte er den Brandschutzerziehern für ihren Einsatz: “Ohne ihr großes ehrenamtliches Engagement wäre all dies nicht möglich.”

Die Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein sensibilisieren jedes Jahr fast 30.000 Kinder und Jugendliche durch ihre Aufklärungsarbeit.

“Wir besuchen die Kinder in den Schulen, um ihnen zu erklären, wie man Gefahren bei Feuer und Rauch vermeidet und im Notfall hilft. Die neuen Lehrordner helfen uns sehr bei unserer Arbeit”, berichtet Ilona Dudek, die im Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein für Brandschutzerziehung und -aufklärung zuständig ist. Landesbrandmeister Frank Homrich ergänzt:

“Mit der Provinzial als Partner an unserer Seite lassen sich derartige Projekte hervorragend umsetzen. Den beide Seiten haben ein sehr großes Interesse daran, Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen.”

Seit vielen Jahren unterstützt die Provinzial den schleswig-holsteinischen Landesfeuerwehrverband finanziell, praktisch und ideell. Viele Mitarbeiter der Provinzial sind selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, heißt es vom Landesfeuerwehrverband.

 

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Schleswig-Holstein

Helmuth Peets berichtet über romantische Orte und Landschaften

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Kirch in Munkarup
Foto: Peets/hfr

Bargteheide – „In Angeln hat es eine feine Gegend, vorab an dem herrlichen Schleistrom, also daß die Einwohner große Ursach haben, Gott dem Herrn hohen Dank zu sagen für das gute Land, das er ihnen gegeben hat“, schrieb der Historiker Caspar Danckwerth im Jahre 1652, und seine Worte gelten auch heute noch.

Das berühmteste Schloss Schleswig-Holsteins, meisterliche Werke früher Kirchenbaukunst, prächtige Herrensitze, romantische Städte, reizvolle Landschaftsbilder und die hübschesten Kühe erwarten uns in Angeln, dem Land zwischen Schleswig und Flensburger Förde.

Helmuth Peets lädt in seinem  Lichtbildervortrag zu einer Reise durch eine der schönsten und geheimnisvollsten Landschaften Schleswig-Holsteins ein.

„Wer durch Angeln fährt, trifft auf ein typisches Bauernland von ganz eigenwilligem Gepräge“, verspricht Peets, Vorsitzender des Heimatbunds Stormarn, „und das besondere Markenzeichen sind die ländlichen Feld- und Granitsteinkirchen mit ihren Kunstschätzen“.

Der Vortrag findet am 24. Januar in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein Bargteheide im Stadthaus, Bargteheide, Am Markt 4, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber herzlich willkommen.

Abbildungen: Kirche in Munkbrarup, Windmühle Hoffnung bei Unewatt (Peets)

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Schleswig-Holstein

Hausbewohner auf eigener Terrasse überfallen: Polizei sucht Zeugen

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Die Räuber flüchteten mit dem Auto des Opfers. Foto: Polizei

Pinneberg – Am Samstagabend, 5. Januar, ist es in Pinneberg zu einem schweren Raub unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Messers gekommen. Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um Zeugenhinweise.

Polizeilichen Erkenntnissen zufolge suchte ein Mann kurz nach 21 Uhr auf Grund verdächtiger Geräusche die Terrasse seines Hauses im Peiner Weg auf. Dort traf er auf drei vermummte Personen, die ihn unter Vorhalt einer Schusswaffe sowie eines Messers zurück ins Haus drängten, ihn dort im weiteren Verlauf fesselten und diverse technische Geräte entwendeten. Anschließend entfernten sie sich mit dem hellblauen Audi TT ihres Opfers, der mit einem Kennzeichen des Landkreises Nordwestmecklenburg (NWM) versehen war. Am Dienstag, den 8. Januar 2019, fanden Polizeibeamte dieses Fahrzeug abgestellt auf einem öffentlichen Pinneberger Parkplatz in der Elmshorner Straße in unmittelbarer Nähe der Hans-Hermann-Kath-Brücke (Hochbrücke).

Bei allen drei Personen soll es sich um eher schmächtige Männer im Alter von etwa 20 Jahren gehandelt haben. Während einer von ihnen ungefähr zwischen 1,65 Metern und 1,7 Metern groß gewesen sein soll, lag die Größe der anderen beiden Personen bei etwa 1,75 Metern.

Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Pinneberg führten zur Festnahme eines 21-jährigen Tatverdächtigen aus Pinneberg, gegen den ein Richter des Amtsgerichts Itzehoe auf Antrag der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Itzehoe am 16. Januar 2019 Haftbefehl erließ. Nun richten sich die Ermittlungen insbesondere gegen die beiden Mittäter.

In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler jetzt um folgende Auskünfte:

Wer hat den hellblauen Audi TT mit dem Kennzeichen NWM in der Zeit vom 5. bis 8. Januar 2019 gesehen? Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die Täter das Fahrzeug zur Flucht und zum Abtransport der Beute sowie auch darüber hinaus nutzten.

Für Hinweise, die zur Überführung der beiden Täter führen, setzte die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Itzehoe eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus.

Wer Hinweise zu der Tat oder dem Fahrzeug geben kann, wird gebeten diese unter 04101 2020 mitzuteilen. Insbesondere wären Auskünfte zu der Abstellzeit des Audis auf dem Parkplatz sehr hilfreich.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Wohnungseinbrüche im Land deutlich zurückgegangen

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Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Kiel – Die Polizei hat landesweit eine erste Bilanz der Wohnungseinbrüche in Schleswig-Holstein im Jahr 2018 gezogen. So registrierte die Landespolizei im abgelaufenen Jahr 4.950 Fälle von vollendeten und versuchten Wohnungseinbrüchen.

Dies sind rund 500 Fälle weniger als im Jahr 2017 (5491 Fälle). Damit bestätigt sich weiterhin der Trend zurückgehender Fallzahlen, allerdings auf einem, für ein Flächenland wie Schleswig-Holstein, immer noch hohem Niveau.

Im Dezember 2018 wurden in Schleswig-Holstein 728 Taten festgestellt. Dies stellt zwar den höchsten Wert des Jahres 2018 dar, ist aber der niedrigste Wert der vergangenen Jahre (2017: 787, 2016: 883, 2015: 1565, 2014: 959) im Monat Dezember.

Gegenüber dem Vormonat November 2018 mit 606 Wohnungseinbrüchen ist dies ein Anstieg von absolut 122 Taten, entsprechend 20 %. Damit bestätigte sich erneut die saisonale Steigerung in der “dunklen Jahreszeit”.

“Wir freuen uns über den deutlichen Rückgang der Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Landespolizei hat in diesem Deliktsbereich erneut sehr intensiv gearbeitet. Die enge Zusammenarbeit von Ermittlern, Spurensicherern, Präventions- und Kontrollkräften ermöglicht es, Ermittlungsansätze zu generieren und die Zahl der Taten möglichst gering zu halten.”, so Thomas Bauchrowitz, Leiter des Landeskriminalamtes.

Ein wichtiger Konzeptbaustein seien die Kontrollmaßnahmen. Aktuell setzt die Polizeidirektion Bad Segeberg in den Landkreisen Pinneberg und Segeberg auch weiterhin auf Anhalte- und Sichtkontrollen im öffentlichen Verkehrsraum.

Die ursprüngliche Anordnung der Maßnahmen gemäß § 180 Abs. 3 Landesverwaltungsgesetz Schleswig-Holstein ist jüngst vom Amtsgericht Bad Segeberg verlängert worden. Sie gilt bis zum 6. Februar 2019.

Landespolizeidirektor Michael Wilksen betont: “Die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Damit ist zum einen die situative Wachsamkeit gemeint, also die Sensibilität für verdächtige Personen in der eigenen Nachbarschaft und die sofortige Benachrichtigung der Polizei über die Notrufnummer 110. Zum anderen geht es auch um das thematische Interesse für die richtige Sicherung der eigenen vier Wände. Je besser die eigene Wohnung gesichert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Einbrecher erfolglos bleiben.”

Ein wichtiger Hinweis zu den eingangs verwendeten Daten: Es handelt sich um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar.

Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS. Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

 

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