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Kreis Segeberg

Travenbrück: Zivilstreife verhaftet Kriminellen

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Festnahme
Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Travenbrück/Bad Segeberg – Am Mittwochvormittag, den 5 Dezmeber, nahm eine Zivilstreife der Polizei Bad Segeberg bei einer Verkehrskontrolle einen zur Festnahme ausgeschriebenen Mann fest.

Die beiden Polizeibeamten hatten im Rahmen einer Zivilstreife in Bad Segeberg zwei Männer entdeckt, die sich merkwürdig verhielten. Die Beamten gewannen den Eindruck, dass die Männer gerade ein Warenhaus in der Bahnhofstraße auskundschafteten.

“Als die beiden Männer schließlich mit einem Pkw davonfuhren, folgten die Beamten dem Pkw. In Travenbrück entschlossen sich die Polizisten zu einer Verkehrskontrolle. Wie sich herausstellte, war einer der beiden von der Staatsanwaltschaft Landshut zur Festnahme ausgeschrieben”, so Polizeisprecherin Silke Westphal.

Der in Kiel wohnhafte 45-jährige Georgier wurde daraufhin festgenommen und im Anschluss der weiteren polizeilichen Erstmaßnahmen der Justizvollzugsanstalt Kiel zugeführt.

“Im Pkw befanden sich Einbruchsutensilien, eine Liste mit Anschriften von Warenhäusern und neue Druckerpatronen. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Druckerpatronen in einem Warenhaus in Bad Segeberg entwendet worden waren”, so Westphal. 

Die Einbruchsutensilien, die Liste und die Diebesgut wurden sichergestellt. Der zweite Mann, ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in Kiel, war polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen am Kontrollort entlassen. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Segeberg dauern an.

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Kreis Segeberg

Itzstedt: Alkoholfahrt ohne Führerschein mit Sohn im Auto

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Itztedt – Betrunken und ohne Führerschein ist ein Mann am Wochenende in Itzstedt in eine Polizeikontrolle geraten. Der 50-Jährige hatte seinen minderjährigen Sohn im Auto.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Kurz vor Mitternacht kontrollierte die Polizei den 50-jährigen Opel Fahrer aus dem Kreis Stormarn in der Straße Lütt Wennern. Dabei stellten die Beamten beim Fahrzeugführer Alkoholgeruch fest und führten einen Atemalkoholtest durch, welcher einen Wert von 1,41 Promille ergab.

Der mit im Fahrzeug befindliche, minderjährige Sohn wurde von einer hinzugerufenen Streifenwagenbesatzung sicher nach Hause gefahren. Der Vater musste die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten.

Im Rahmen weiterer Ermittlungen konnten die Polizisten außerdem in Erfahrung bringen, dass der 50-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis

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Kreis Pinneberg

Großbrände, Böllerverletzungen und tödliche Unfälle: Silvesterbilanz der Schleswig-Holsteiner Feuerwehren

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Symbolfoto: SL

Kiel/Stormarn – Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte, kam es bislang zu gut 300 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land.

“Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Dennoch gab es gleich mehrere Großbrände und mehrere Personen zogen sich schwere Verletzungen durch Umgang mit Knallkörpern zu – teilweise mit Fingeramputationen”, so Landesfeuerwehrsprecher Holger Bauer .

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

Die Leitstelle Nord in Harrisle meldete für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg insgesamt 59 Brandeinsätze, davon 45 Klein-brände wie Mülleimer etc.. Dreimal brannte es in Flensburg mit dem Stichwort “Menschenleben in Gefahr”.

Herausragend war ein Großbrand in Husum. Hier brannte eine Doppelhaushälfte komplett aus. Das Feuer erfasste auch ein benachbartes Carport und beschädigte das Nachbarhaus. In der Nacht musste die FF St. Peter-Ording zu einem schwe-ren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen ausrücken. Für eine Person kam hier leider jede Hilfe zu spät.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Leitstelle Mitte verzeichnete für die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön 37 Feuerwehreinsätze und rund 140 Einsätze des Rettungsdienstes. In Kiel wurden allein drei Personen beim Hantieren mit Feuerwerk schwer an den Händen verletzt. In Rendsburg beschäftigte ein ausgedehnter Kellerbrand in der Kolberger Strasse die Feuerwehr. Hier mussten 18 Bewohner vorsorglich evakuiert werden und kamen in der Grundschule Mastbrook unter.

In Preetz befreite die Feuerwehr eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug. In Plön kam für eine Person jede Hilfe zu spät, die von einem Zug erfasst wurde. In der Landeshauptstadt bekämpfte die Feuerwehr mehrere Kleinbrände. Herausragend war ein Feuer in einem Garagenkomplex, in dem ein PKW Feuer gefangen hatte.

Die Leitstelle West meldete für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg eine unruhige Nacht. Die FF´n Pinneberg und Rellingen bekämpften ein Großfeuer in einer ehemaligen Gießerei in Pinneberg. Dabei wurde ein Feuerehrmann leicht verletzt. In Hemmingstedt brannte ein Anbau am Gebäude der VR-Bank und griff auch auf ein Lager über. Daneben gab es zehn Feueralarme “Standard” und 45 Kleinbrände, sowie diverse Alarmierungen zu ausgelösten Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern.

Den größten Einsatz absolvierten die Feuerwehren auf der BAB23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe Mitte und Nord. Auf Grund einer extremen Nebelwand kam es hier gegen 1:30 Uhr zu einer Massenkarambolage mit mindestens zehn beteiligten Fahrzeugen. Im Einsatz waren die FF´n Itzehoe und Heiligenstedten. Die First Responder-Gruppen aus Hohenfelde und Heiligensted-tenerkamp unterstützten den Rettungsdienst, der mit 9 Rettungswagen, 5 Notärzten und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz war. Dass letztlich “nur” vier Personen mit leicht- bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus mussten, bezeichnete ein Sprecher der Leitstelle als “glimpflich”.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es im weiteren Verlauf zu Zusammenstößen, wobei auch nochmal vier Personen verletzt wurden. Die Polizei sperrte die BAB23 voll und setzte die THW-Ortsgruppen Elmshorn und Itzehoe ein, um den Fahrzeugverkehr von der Autobahn abzulenken.

35 Feuerwehreinsätze zählte die Leitstelle Holstein für den Kreis Segeberg. In Itzstedt stand eine Garage im Vollbrand. In Seth setzte ein brennender Mülleimer ei-nen Laubengang und folgend ein Dach in Brand. Die Feuerwehr hatte die Lage aber schnell im Griff. In Kaltenkirchen kam es in einem Wohncontainer zu einem Brand. Hier wurde ein Bewohner schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste 65mal ausrücken und berichtete von drei verletzten Personen, deren Verletzungen auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zurückgingen.

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

In Lübeck zählte die Feuerwehr 49 Brandeinsätze – überwiegend an Containern und Mülltonnen. Feuerwerkskörper entzündeten Planen an einem Gerüst. Aber auch hier wurde das Feuer zügig bekämpft. Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk wurde eine Person schwer verletzt. In diesem Fall war eine Fingeramputation zu beklagen. Zwei Kinder wurden ebenfalls durch Feuerwerkskörper leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.

In Neumünster sprach die Feuerwehr von einer eher ruhigen Nacht. 12 Kleinbrän-de und zwei Mittelbrände galt es hier zu bekämpfen. In allen Fällen brannten Mülleimer, Container u.ä..

Landesbrandmeister Frank Homrich dankte den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch den Beamten der vier Berufsfeuerwehren im Land für die Bewältigung der Einsätze in der Silvesternacht. “Unser flächendeckendes Netz an Feuerwehren hat sich auch in dieser besonderen Nacht wieder einmal bewährt. Ohne das Ehrenamt hätte unsere Sicherheitsarchitektur gravierende Schwächen”, so Homrich.

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Polizei und Feuerwehr

Sülfeld: Zeugen nach Supermarkteinbruch gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Sülfeld – Am Freitag, den 20.12.2019, kam es in Sülfeld zu einem Einbruch in einen Supermarkt. Um kurz vor 3 Uhr verschafften sich vier Täter gewaltsam Zutritt zu einem Lebensmittelmarkt in der Straße “Neuer Weg.”

“Sie entwendeten Tabakwaren und Rasierklingen und flüchteten über einen Zaun, weiter über den angrenzenden Friedhof bis zur Straße “In die Ecke.” Hier sind sie vermutlich in ein Fahrzeug gestiegen und weggefahren. Durch die Tat löste die Alarmanlage aus. Der Sicherheitsdienst informierte die Polizei. Eine sofortige Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos”, Silke Westphal .

Die Täterbeschreibungen anhand der Videoaufzeichnungen: 1: Täter: männlich, kräftig, hellblaue Oberbekleidung mit langen Ärmeln, Sturmhaube, Handschuhe; 2. Täter: männlich, schwarze Oberbekleidung mit langen Ärmeln, schwarze Hose, schwarzes Cap (darunter weißes Bekleidungsstück), Handschuhe; 3. Täter: dunkelblaue Oberbekleidung (kurzärmlig oder hochgekrempelt), weißes Halstuch, Sturmhaube; 4. Täter: schwarze Oberbekleidung, dunkle Hose, Sturmhaube, Handschuhe.

Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter 04551-8840 um Hinweise. Wer hat die Tat oder eventuelle Vorbereitungshandlungen beobachtet? Wer kann Hinweise zu den Tätern machen? Wer hat im Bereich der Straße “In der Ecke” das mutmaßliche Fluchtfahrzeug gesehen?

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