Folge uns!

Bad Oldesloe

Coupons: Oldesloer Luscherheft geht in die nächste Runde

Veröffentlicht

am

Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung präsentierten das Luscherheft.
Foto: P.Niemeier

Bad Oldesloe – Das “Luscherheft” der Oldesloer Wirtschaftsvereinigung geht in die nächste Runde. Bei der Anfang Dezember erschienenen zweiten Auflage sind wieder über 50 Unternehmen vertreten, die Rabatte für ihre Kunden anbieten.

Der Branchenmix umfasst laut Wirschaftsvereinigung unter anderem Anbieter für den Garten- und Einrichtungsbereich, Freizeit, Essen, Gesundheit und Wohlfühlen. Unternehmen wie zum Beispiel BKK Thaimassage oder der Stadt-Grill sind zum wiederholten Mal mit einem Coupon dabei.

“Für die zweite Auflage konnte die Wirtschaftsvereinigung aber auch neue Partner gewinnen. So bietet zum Beispiel das Spielzeugfachgeschäft Kinderreigen Prozente für den Einkauf, genau so wie der Oldesloer Teeladen oder die Holsten Apotheke”, so Nicole Brandstetter von der Oldesloer Wirtschaftsvereinigung.

„Mit dem Couponheft bieten wir den Unternehmen 12 Wochen kontinuierliche Kundenbindung. Gleichzeitig decken wir auch die üblicherweise umsatzschwächeren Monate Anfang des Jahres ab, denn die Coupons sind bis Ende Februar gültig,“ fasst  Brandstetter die Vorteile des Luscher-Heftes aus Unternehmersicht zusammen.

„Unseren Kunden bieten wir mit dem Couponheft einen attraktiven Mehrwert“, ergänzt Einzelhändlerin Angela Dittmar. Nach Branchen sortiert, verschaffe das Luscher-Heft einen Überblick über viele Angebote der Stadt und erleichtere die Suche nach einem Einkaufs-, Dienstleistungs- oder Verweilziel.

„Luschern bedeutet im norddeutschen so etwas wie „neugierig gucken“. Das ist die Botschaft, die wir den Menschen ans Herz legen wollen. Hereinzuschauen, was es alles für Angebote in unserer Stadt gibt“, so Dittmar.

Die Wirtschaftsvereinigung hat sich nach eigener Aussage bei dieser zweiten Auflage jetzt zum Ziel gesetzt, die Couponhefte auch in Wohngebieten wie zum Beispiel dem Steinfelder Redder zu verteilen.

„Wir beobachten, dass oft die Menschen aus den sogenannten Neubaugebieten von ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz nach Hamburg oder Lübeck pendeln und dort auch einkaufen. Mit dem Luscher-Heft möchten wir bei diesen Bürgern für eine aktive Teilnahme an unserem lokalen Handel werben“ sagt Brandstetter.

Denn jeder Euro, der innerhalb der Gemeindegrenzen ausgegeben werde, nütze der Stadt, da Unternehmer Gewerbesteuer, die wichtigste Einnahmequelle der Kommunen, zahlten. Somit stärke jeder, der in Bad Oldesloe einkaufe, die wirtschaftliche Lage der Kreisstadt.

„Wir sind überzeugt, dass die Kombination aus Unternehmensdarstellung und Gutscheinen zusätzlichen Anreiz schafft, sich auf den Weg nach Bad Oldesloe zu machen“, sagt Dittmar abschließend.

Das Luscherheft ist – neben der Verteilung – in beteiligten Geschäften zu bekommen und kostenlos.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: 161 bestätigte Infizierte – 20 Mitbürger im Krankenhaus

Veröffentlicht

am

Arzt bei der Arbeit Symbolfoto: Bannafarsai_Stock

Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt jetzt 161 (Stand 2. April), gab die Kreisverwaltung Stormarn heute bekannt.

20 in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 125 in häuslicher Quarantäne.

15 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Eine Person ist verstorben. In ganz Schleswig-Holstein sind seit dem Beginn der Pandemie 1343 positiv auf das Virus getestet worden.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Coronakrise: FBO fordert Abschaffung der Parkgebühren in Bad Oldesloe

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Um dem Oldesloer Einzelhandel nach den Zwangsschließungen wegen der Corona-Pandemie wieder auf die Beine zu helfen, schlägt die Wählergemeinschaft Freie Bürger Oldesloe (FBO) vor, die Parkgebühren dauerhaft abzuschaffen.

Foto: Fischer

„Gerade jetzt heißt es schnell zu handeln, um die Grundlagen einer in Zukunft attraktiven Innenstadt nicht unnötig zu gefährden“, sagt Fraktionsvorsitzender Matthias Rohde. Es sei an der Zeit, positive Signale zu setzen und die Geschäftswelt sichtbar zu unterstützen.

Durch die Abschaffung der Parkgebühren, so glaubt Rohde, könnte der Einzelhandel nach den Zwangsschließungen dabei unterstützt werden, die Arbeit wieder aufzunehmen.

Freies Parken im Stadtgebiet wird von der FBO bereits seit Jahren zur Stärkung der Geschäftswelt im Zentrum gefordert, fand bisher jedoch keine Mehrheit in den Gremien.

Zur Vermeidung von Dauerparkern sollte aus Sicht der FBO statt der Gebührenpflicht möglichst rasch eine intelligente Parkscheibenregelung von der Verwaltung umgesetzt werden, wie Rohde sagt: „Diese Regelung der kostenfreien Parkplätze sollte dann auch aktiv in der Stadt und vor allem im Umland beworben werden, das es für Bad Oldesloe zu sichern und teilweise auch zurückzuerobern gilt.“

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Bevor das Virus kam: So schön war der Arbeitsmarkt vor der Krise

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Die Agenturen für Arbeit veröffentlichen monatlich zu festgelegten Terminen die Daten zum Arbeitsmarkt. In diesem Monat hat die Corona-Krise aber nicht nur den Alltag bei Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern kurzfristig und gravierend verändert.

shutterstock.com (Symbolbild)

„Wir durchleben alle gerade bewegte Zeiten. Die Corona-Krise hat unser Leben und unseren Alltag in einer Art verändert, wie wir es uns vor kurzem nicht vorstellen konnten. Welche Auswirkungen das auf unseren lokalen Arbeitsmarkt hat, können wir jedoch erst ab dem nächsten Monat bilanzieren“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, zum Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn.

„Die vorliegenden Zahlen bilden nicht die Entwicklung seit Beginn der Corona-Krise ab. Denn die Daten wurden am 12. März erhoben, bevor die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft getreten sind und die wirtschaftlichen Aktivitäten stark eingeschränkt haben.“

Insgesamt 4.136 arbeitslose Menschen, 180 weniger als im Vormonat und die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt auf 3,2 Prozent gesunken – so die am 12. März erhobenen statistischen Daten zum Arbeitsmarkt für den März im Kreis Stormarn.

„Bis zum Stichtag hatten wir im Zuge der saisonal üblichen Frühjahrsbelebung einen Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vormonat zu verzeichnen. Ich gehe nicht davon aus, dass sich der Abwärtstrend fortsetzt. Angesichts der in weiten Teilen ruhenden Wirtschaft bleiben Neu- und Wiedereinstellungen, die sonst den Arbeitsmarkt entlastet hätten, vorerst aus“, erklärt die Agenturchefin.

Große Nachfrage nach Kurzarbeit

Derzeit versuchen sehr viele Unternehmen im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe – wie bereits in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 / 2009 – ihre Beschäftigten mit Kurzarbeit im Unternehmen zu halten.

„Die einzige Größe, die wir momentan haben, ist die Zahl der Anzeigen, die bei uns eingehen. Aktuell gehen wir von 1.559 Anzeigen zur Kurzarbeit aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg aus“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und führt weiter aus: „Die Zahl ist derzeit nur ein erster Anhaltspunkt. Aufgrund der momentanen starken Arbeitsbelastung bilden sich derzeit noch nicht alle Anzeigen in unserem System ab. Auf der anderen Seite kann es aber auch Doppelerfassungen geben, zum Beispiel, weil ein Unternehmen mehrere Kanäle wie Mail, Telefon oder online genutzt hat, uns Kurzarbeit anzuzeigen. Dies wird natürlich über einen Abgleich bereinigt. Beides führt aktuell zu Unschärfen in den Zahlen.“

Es sei aber gut, wenn viele Unternehmen jetzt das Mittel der Kurzarbeit nutzen, so die Agenturchefin.

„Kurzarbeit und die Gewährung von Kurzarbeitergeld ist genau dafür da, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und die Beschäftigten im Unternehmen zu halten.“

In der Hochzeit der Finanzkrise 2009 wurde in gut 90 Unternehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg kurzgearbeitet, betroffen waren dort damals bis zu 1.800 Beschäftigte. Im Kreis Stormarn waren dies sogar bis zu 180 Unternehmen und bis zu 4.800 Kurzarbeitende. „Die Kurzarbeit hat seinerzeit vielen Menschen ihren Arbeitsplatz und den Betrieben ihre bewährten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten“, erklärt Grote-Seifert. Damals sei allerdings vor allem die Industrie von der krisenhaften Entwicklung betroffen gewesen.

Aktuell stände man vor ganz anderen Herausforderungen, erklärt die Agenturchefin.

„Wir erleben derzeit eine Mischung aus Virus, Strukturwandel und Krise. Seit Einführung der weitgehenden Einschränkungen in Alltag und Wirtschaft steht nicht nur ein Teil der Produktion still. Auch haben Läden, Cafe`s und Geschäfte im Dienstleitungsbereich geschlossen. Viele und gerade kleinere Betriebe sind zum ersten Mal mit Kurzarbeit konfrontiert und uns erreichen entsprechend viele Anfragen. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Kurzarbeiter in der Spitze sehr viel höher ausfallen wird als vor zwölf Jahren“, erklärt Grote-Seifert und ergänzt:

„Wir tun alles dafür, Anzeigen und Anträge auf Kurzarbeitergeld schnell und unbürokratisch aufzunehmen und abzuarbeiten.”

Dazu hat die Agentur für Arbeit zusätzliche Hotlines eingerichtet, Mitarbeiter geschult und an entscheidenden Stellen die Teams personell verstärkt, um dem erhöhten Beratungsbedarf gerecht zu werden und eine zügige Bearbeitung der Abrechnungen zur Kurzarbeit zu gewährleisten.

Allgemeine Informationen und Antworten zu den häufigsten Fragen zum Thema Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld finden Unternehmen unter online.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung