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Bad Oldesloe

Unfall-Prävention: Verkehrswoche an den Beruflichen Schulen

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Siegerehrungn des Plakatwettbewerbs.
Foto: Argaardt/hfr

Bad Oldesloe – Im November fand wieder die schon traditioneller Verkehrssicherheitswoche der Polizeidirektion Ratzeburg an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe statt.

Unter dem Motto „Aktion Junge Fahrer“ wurden insgesamt über 350 Schülerinnen und Schüler im jungen Erwachsenenalter aus 18 Klassen über Probleme des Alkohol- und Drogenkonsums in Verbindung mit der Teilnahme am Straßenverkehr und Ablenkung durch Smartphones aufgeklärt.

Warum die Aufklärung für angehende Fahrer und Fahranfänger so immens wichtig ist, wird sichtbar, wenn man sich aktuelle Zahlen ansieht. So gab es in Deutschland im Jahr 2017 insgesamt 394 Verkehrstote allein in der Altersklasse der 18- bis 24-Jährigen. Junge Verkehrsteilnehmer haben damit noch immer das mit Abstand höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Neben Unerfahrenheit und einem geringeren Gefahrenbewusstsein spielen vor allem Alkohol, Drogen und Smartphones eine große Rolle. Aus diesem Grund lag genau hierauf in diesem Jahr der Fokus der Verkehrssicherheitswoche.

Die Verkehrssicherheitsaktion umfasste Vorträge durch speziell ausgebildete Präventionssachbearbeiter der Polizei, die Bereitstellung technischen Equipments zur Darstellung der Wirkung von Alkohol auf die Körpermotorik und das Reaktionsverhalten sowie eine Ausstellung der DAK zum Thema „bunt statt blau“.

Die Polizeibeamten zeigten sich sehr zufrieden mit der durchgeführten Aktion und freuten sich über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler. „Man hat definitiv das Gefühl, dass sich die Schüler selbst reflektieren und etwas mit nach Hause nehmen“, so Hauptkommissar Patrick Moser.

Dieser Eindruck wird auch von Seiten der Schülerinnen und Schüler bestärkt, die durchweg positiv auf die Verkehrswoche reagierten. Neben den für sie interessanten Themen und dem veranschaulichenden Material wurde vor allem die Authentizität der Polizei gelobt. „Es war gut, dass der Polizist auch über persönliche Erfahrungen in Bezug auf Verkehrsunfälle und seine Gefühle gesprochen hat. Das hat uns alle sehr bewegt“, lobt die angehende Pflegeassistentin Viona Möller.

Im Rahmen der Verkehrswoche fand zudem ein Malwettbewerb zum Thema „Alkohol und Handy am Steuer“ statt. Die angehenden Malerinnen und Lackiererinnen/Maler und Lackierer der Fachklasse MA18 gestalteten hierzu im Unterricht unter der Aufsicht von Saskia Plate-Cosman eindrucksvolle Plakate, die im Rahmen einer offiziellen Siegerehrung im Beisein der Schulleitung sowie von Vertretern der Polizei und der Presse gewürdigt wurden. Die zu gewinnenden Preise wurden hierbei von der Kreisverkehrswacht Stormarn gesponsert.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Kai Aagardt und seinem Stellvertreter Micha Garber erfolgte die Siegerehrung durch Hauptkommissar Patrick Moser und Kommissar Tino Sdunek. Den dritten Platz erreichten Adrian Andresen und Adam Borshavili, wobei diese gar nicht mit einer Platzierung gerechnet hatten. „Wir sind sehr überrascht über den dritten Platz und freuen uns daher umso mehr“, so der 16-jährige Adrian Andresen, bei dem im nächsten Jahr das Thema Führerschein ansteht.

Den zweiten Platz belegten Justus Rohmeyer, Ole Löpchens und Ali Rezaiy. Auch in dieser Gruppe war die Freude groß. „Es hat wirklich viel Spaß gemacht, die Plakate zu gestalten. Nun den zweiten Platz zu belegen, ist toll“, sagt Ali Rezaiy. Sowohl die Dritt- als auch die Zweitplatzierten erhielten neben dem großen Lob und der Anerkennung ebenfalls einen Preis über ein einstündiges Fahrtraining.

Über ein vierstündiges Fahrsicherheitstraining auf dem Travering im Wert von 50 Euro freute sich die Erstplatzierte Alena Anders mit ihrem Plakat „Die Fahrt in den Tod tut nicht Not“.

„Ich freue mich sehr über den ersten Platz. Mir war es wichtig, dass mein Plakat im Gedächtnis bleibt. Schließlich ist dies ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft“, gibt die 24-Jährige zu bedenken.

 

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Bad Oldesloe

Tank leer: Unbekannte klauen Diesel aus Stormarn Magics-Truck

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Bad Oldesloe – Gerade erst haben wir über den Elternverein des Waldkindergartens berichtet, der vor einer Woche bestohlen wurde. Jetzt hat es die Stormarn Magics getroffen.

“Da will man los fahren und dann bleibt der LKW liegen. Tank aufgebohrt und gesamter Treibstoff gestohlen”, schreibt die Marching Band auf ihrer Facebook-Seite. Unbekannte haben Diesel aus dem Band-Truck abgezapft!

Damit das nicht noch einmal passiert, suchen die Stormarn Magics nach einem sicheren Stellplatz für den Lastwagen. “Möglichst im Raum Bad Oldesloe.” Kontakt über Facebook oder stormarn-magic.de.

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Bad Oldesloe

Erfolgsprojekt endet: Ein letztes Mal Lindy-Hop im KuB

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Dorreen Fiedler unterrichtet Lindy-Hop
Foto: Fiedler/hfr

Bad Oldesloe – Am Sonntag, den 24. Februar verwandelt sich der KuB-Saal ab 14.45 Uhr zum vorerst letzten Mal in ein großes Tanzparkett.

Zunächst lädt Fräulein Doreen zum Lindy-Hop-Einsteigerkurs, ab 16 Uhr folgt der offene Tanz, den Christoph Wiatre (Gesang & Piano) live mit Klassikern der 1930er bis 1950er begleitet. Der Eintritt zum offenen Tanz ab 16 Uhr ist kostenfrei.

Und so sieht das erfolgreiche Konzept aus: Beim Tanztee im KuB  wird zu Livemusik getanzt. Los geht’s mit einem Lindy-Hop-Einsteigerkurs mit Fräulein Doreen alias Doreen Fiedler. Die Tanzlehrerin aus Lübeck, die sehr aktiv in der dortigen Swing-Community ist, führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Grundwesen des Swingtanzes ein. Erste Grundschritte und kleine Variationen werden vermittelt, die die Teilnehmer beim anschließenden offenen Tanz ab 16 Uhr direkt ausprobieren können.

Wiatre bei einem Auftritt im KuB
Foto: SL Archiv

Dazu spielt und singt Christoph Wiatre am Klavier Swing-Klassiker der 1930er bis 1950er Jahre. Er ist nicht nur Sänger und Pianist, sondern selbst auch leidenschaftlicher Lindy-Hop- und Rock ‘n‘ Roll-Tänzer und weiß daher genau, was ins Ohr und ins Tanzbein geht. Abgerundet wird dieser Sonntagnachmittag stilecht durch Kuchen, Kaffee und Tee.

Lindy-Hop gilt als Ursprungsform des Swing-Tanzes und entwickelte sich in den 1930er Jahren vor allem in den legendären New Yorker Ballrooms wie dem Savoy, in denen auch die Big Bands von Benny Goodman und Count Basie die Massen zum Toben brachten. Später gingen aus dem Lindy-Hop Tänze wie Jive, Boogie-Woogie und der akrobatische Rock ’n’ Roll hervor. Seit einigen Jahren gewinnt der Swing-Tanz und speziell auch der Lindy Hop immer mehr Freunde, in vielen Städten finden regelmäßige Tanztreffen statt.

Tickets sind online und in der Stadtinfo im KuB erhältlich.

Ticketbestellung telefonisch: 04531/504-199

Preis: 7,50 Euro / ab 16 Uhr freier Eintritt zum offenen Tanz

 

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Bad Oldesloe

Bauwagen durchwühlt: Einbrecher beklauen Oldesloer Waldkindergarten

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Hier gelangten die Einbrecher in den Bauwagen: Christina Tippel mit Sohn Gero vor der kaputten Terrassentür

Bad Oldesloe – Sie schlugen ein Fenster ein, durchwühlten die Sachen der Kinder und verursachten einen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro: Diebe sind am vergangenen Wochenende zwischen dem 8. und 10. Februar in den Bauwagen des Oldesloer Waldkindergarten Muckestutz eingebrochen.

„Kinder zu beklauen ist schon ziemlich asozial“, sagt Christina Tippel, Vorsitzende des Elternvereins. Der Bauwagen befindet sich im Kneeden, einem Waldstück im Nordosten von Bad Oldesloe an der Bundesstraße 75. „Es ist abgelegen, die Einbrecher hatten wohl viel Zeit“, sagt die Mutter. Alles sei verwüstet worden.

Unter den gestohlenen Sachen waren Dinge wie Regenjacken, eine Gitarre, Feuerlöscher und Aufladegeräte. „Sogar Rauchmelder wurden geklaut“, wundert sich Christina Tippel. Um das Diebesgut abzutransportieren, nutzten die Täter den Bollerwagen des Kindergartens, der seitdem ebenfalls verschwunden ist.

Die Einbrecher haben den Bauwagen durchwühlt

„Man rechnet einfach nicht damit, dass jemand bei einem Kindergarten einbricht“, sagt Tippel. Der Holz-Trailer, der gerade erst durch eine hübsche Veranda erweitert wurde, ist eigentlich verhältnismäßig gut gesichert. Doch wer Zeit hat, kann überall einbrechen. Jetzt will der Kindergarten die Scheiben in Fenstern und Türen gegen Sicherheitsglas austauschen, um Einbrechern die Arbeit so schwer wie möglich machen. Der Elternverein wurde durch den Einbruch schwer getroffen.

Waldkindergarten hofft auf Unterstützung

„Weil wir ein Verein sind und zum Jahreswechsel ein ausgeglichenes Konto haben müssen, haben wir gerade erst Anschaffungen gemacht“, sagt Christina Tippel. Jetzt ist das Geld knapp, um kurzfristig für Ersatz zu sorgen. Wer den Eltern helfen möchte, kann mit dem Muckestutz-Kindergarten (vorstand@muckestutz.de) Kontakt aufnehmen. Im Waldkindergarten werden 15 Kinder von zwei Betreuungskräften beaufsichtigt. Die Kinder verbringen die meiste Zeit im Wald. Der Bauwagen dienst als Schutzraum an Regentagen .

Jetzt hofft der Kindergarten auf Hinweise und Zeugen, die am vergangenen Wochenende im Kneeden verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter liefern können. Der genaue Tatzeitpunkt ist unbekannt, die Täter könnten sich länger an dem Bauwagen aufgehalten haben.

Diese Nachricht stand neben der Tür, durch die die Einbrecher in den Bauwagen gelangten. Ob sie etwas mit dem Einbruch zu tun hat, ist unklar

Neben der Tür, durch die die Täter in den Bauwagen gelangten, hat jemand mit einem Edding eine Inschrift hinterlassen: „Egal wie traurig man ist, vergiss nicht zu lachen“ Dazu zwei markante Smileys. „Ich weiß nicht, ob das mit dem Einbruch zusammenhängt, aber von uns hat das niemand an den Bauwagen geschrieben“, sagt Christina Tippel. Hinweise an die Polizei in Bad Oldesloe unter 04531/5010.

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