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Großhansdorf

Täter suchten nach Schmuck: Mehrere Einbrüche in Großhansdorf

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Großhansdorf – Nach drei Wohnungseinbrüchen in Großhansdorf sucht die Polizei nach Hinweisen auf den oder die Täter.

Die Einbrüche ereigneten sich am Dienstagabend (4.12.) innerhalb kürzester Zeit zwischen 17.45 und 19.15 Uhr in den Straßen Wasserkamp, Sieker Landstraße und Alte Landstraße.

In der Sieker Landstraße sowie dem Wassenkamp drangen unbekannte Täter durch aufgehebelte Fenster in die Gebäude ein. In der Alte Landstraße wurde eine rückwärtig gelegene Terrassentür aufgehebelt.

In allen Fällen sind mehrere Räume gezielt nach Wertgegenständen durchsucht worden. Während die Täter in der Alte Landstraße und Sieker Landstraße Schmuck erbeuteten, gingen sie im Wassenkamp leer aus. Der Wert des entwendeten Schmuckes steht noch nicht fest. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 4.000 Euro. Konkrete Täterhinweise liegen nicht vor.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Da die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich die Täter neben den drei betroffenen Straßen auch noch in anderen angrenzenden Wohngebieten aufgehalten haben könnten, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer hat verdächtigte Personen oder Fahrzeuge gesehen oder kann sonst Angaben zu den Einbrüchen machen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102 / 809-0.

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Kultur

Hamburger Staatsorchester besucht Grundschule in Großhansdorf

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Trompeter Eckhard Schmidt (links) Hornist Clemens Wieck vor Viertklässlern in der Grundschule Schmalenbek in Großhansdorf

Großhansdorf – Blechbläser statt Blockflöte: Profi-Musiker des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg haben die Grundschule Schmalenbek in Großhansdorf besucht und den Kindern ihre Instrumente gezeigt. Mit dem Projekt will die Schule den Kindern eine musikalische Orientierung bieten.

Das Hamburger Staatsorchester unter Leitung des Ausnahme-Dirigenten Kent Nagano lockt im Jahr tausende Besucher in die Elbphilharmonie. Für diesen Gig reiste eine handvoll der Musiker ins Hamburger Umland. „Auf der Bühne sind die Musiker ja immer sehr weit weg vom Publikum“, sagt Anna Kausche. Sie ist die Musikvermittlerin des Staatsorchesters und organisierte die Ausfahrt an die Schule in Großhansdorf.

„Das ist unheimlich wichtig und spannend für die Schüler“

In einem 100 Personen starken Orchester gehen die Individuen für Zuschauer und -hörer schnell unter. Bei den Schulterminen können die Kinder die Personen hinter der Musik kennen lernen. „Das ist unheimlich wichtig und spannend für die Schüler“, sagt Kausche. Damit könne das Interesse an der Musik geweckt werden.

So tauschten die Blasmusikanten aus dem prominenten Hamburger Orchester eine Stunde lang den Platz auf der Bühne gegen Ikea-Hocker im Musikraum. Das Publikum: 60 Viertklässler, die alles über Instrumente und deren Bediener wissen wollten.

Wie schwer ist eine Tuba (sieben bis acht Kilo), und wie lang wäre sie „ausgerollt“? (etwa fünf Meter). Kann man vom Musikmachen leben? (Als Staatsorchesterspieler; ja) und warum stecken Horn-Spieler manchmal ihre Hand in den Trichter des Musikinstruments? (Töne können dadurch verändert werden und das Instrument ist bequemer zu halten).

„Wir wollen den Kindern damit die Entscheidung für ein Musikinstrument leichter machen.“

Warum diese etwas andere Form des Musikunterrichtes so wichtig ist, sagt Musiklehrerin Sarah Buchholz-Harmeling: „Wir wollen den Kindern damit die Entscheidung für ein Musikinstrument leichter machen.“ Am benachbarten Emil-von-Behring-Gymnasium etwa gebe es Bläserklassen für Kinder, die ein Blechblasinstrument spielen.

„Vielleicht entscheiden sich ja einige unsere Schülerinnen und Schüler hierdurch für diesen Weg“, sagt Sarah Buchholz-Harmeling. Derzeit befindet sich die Grundschule auch in Gesprächen mit Musikschulen, um künftig beispielsweise Instrumentenkarussells anzubieten. Dadurch könnten die Kinder verschiedene Musikinstrumente kennenlernen.

Die Musiker des Philharmonischen Staatsorchesters engagieren sich seit über dreißig Jahren mit Leidenschaft in Schulen. Regelmäßig besuchen Ensembles Schulklassen im Stadtgebiet und dem Umland. Infos unter www.jung-staatsoper.de.

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Gesundheit

Großhansdorf: ASB Rettungshunde-Training in leerstehender Klinik

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André Stumberger wartet im Treppenhaus bis Rettungshund Phil ihn gefunden hat
Foto: Oliver Renter/ASB/hfr

Großhansdorf – Eine verlassene Klinik in Großhansdorf war am Wochenende Schauplatz für ein ASB- Rettungshundetraining.

Hundegebell hallt durch die endlosen Gänge, das Licht ist gedämmt. In einer Ecke vom Treppenhaus liegt André Stumberger. Er bewegt sich nicht, versucht leise zu sein, dann geht alles sehr schnell.Rettungshund Phil hat seine Witterung aufgenommen und konnte das Versteck ausfindig machen. Er bellt drei Mal um seinen Fund anzuzeigen.

„40 bis 60 Mal im Jahr wird der Rettungshundezug vom ASB RV Stormarn-Segeberg alarmiert.“, erklärt Einheitsführerin Petra Eppinger. Gemeinsam mit ihren Teams geht es bei Wind und Wetter vor die Tür, zum Suchen von vermissten Personen, zum Menschenleben retten.

Übung im leerstehenden Krankenhaus in Großhansdorf Foto: Oliver Renter/ASB/hfr

Das leerstehende Krankenhaus ist der ideale Übungsort um die Nasen in der Feinsuche zu trainieren und mit den verschiedenen Witterungslagen umzugehen.

Möglich gemacht hat dies Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voß. „Als wir Herrn Voß von unserem Vorhaben erzählten, war er sofort Feuer und Flamme, um uns zu unterstützen.“, ergänzt Petra Eppinger.

Lüftungsanlagen oder Holzwände sind zum Beispiel daran Schuld, dass sich Gerüche im gesamten Haus verteilen und dem Hund einen Streich spielen. „Da kann es schon mal passieren, dass eine Wand angebellt wird.“, erklärt Tanja Petrick, die seit 16 Jahren Rettungshundeführerin ist.

Auch der glatte Fußboden macht den Hunden zu schaffen und erfordert umsichtiges Vorgehen.

“Mantrailer”-Training Foto: Oliver Renter/ASB/hfr

Während drinnen Raum für Raum akribisch überprüft wird, trainieren im Aussengelände so genannte „Mantrailer“ die Suche. Sie sind speziell ausgebildete Personenspürhunde, die einem Individualgeruch folgen können. So ist es möglich, im städtischen Raum oder unter vielen Menschen die gesuchte Person ausfindig zu machen.

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Kultur

Feuerwehrorchester Großhansdorf lädt zum Frühjahrskonzert

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Blasorchester Handorf-Langenberg
Foto: Privat/hfr

Großhansdorf – Das Orchester der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf hat sich für sein Frühjahrskonzert am 30 März wieder etwas Besonderes ausgedacht und das Blasorchester Handorf-Langenberg eingeladen.

Die beiden Orchester verbindet etwas: Dirigent des Blasorchesters Handorf-Langenberg ist seit 2016 Alexander Karnstedt, der seinen musikalischen Werdegang im Orchester der FF Großhansdorf begonnen hat und immer noch bei den Konzerten in Großhansdorf mitspielt.

So ist es natürlich naheliegend, dass beide Ensembles gemeinsam ein Konzert veranstalten.

Die circa 45 Musiker des Blasorchesters Handorf-Langenberg freuen sich, ihre musikalische Darbietung dem Publikum präsentieren und gemeinsame Tage mit dem Orchester der FF Großhansdorf verbringen zu können. Selbstverständlich ist auch bereits ein Gegenbesuch im August geplant.

Zunächst allerdings findet das Konzert am 30. März um 19 Uhr im Emil-von-Behring-Gymnasium, Sieker Landstraße 203 in Großhansdorf statt. Karten sind an der Abendkasse für 12 Euro erhältlich, Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt.

Im Vorverkauf können die Karten in Großhansdorf bei Vilbert, Tabakwaren, Eilbergweg 5 und bei „Hermes Shop Ngyen GbR“, Ahrensfelder Weg 5 für 10 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr käuflich erworben werden.

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