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Bad Oldesloe

Nach dem Abi auf die Ozeane und Meere der Welt

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Helena Dietrich Foto: privat/hfr

Bad Oldesloe – Von der Schulbank aufs Containterschiff – die Oldesloer Abiturientin Helena Dietrich zieht es nach dem Abi am Beruflichen Gymnasium auf die Ozeane und Meere der Welt. Sie absolviert in Elsfleth bei Bremen eine dreijährige Ausbildung zur Schiffsmechanikerin mit dem Berufsziel Lotse über ein Kapitänspatent. Ende November läuft sie mit dem Ausbildungsschiff „Chicago Express“ zu einer Dreimonatsreise in die Ferne aus. Von Barcelona geht es über den Sueskanal bis nach Singapur.

Keine gewöhnliche Berufswahl für eine 21-Jährige. Schließlich ist die Schifffahrt noch immer eine „Männerdomäne“, Helena ist von 13 Auszubildenden bei Hapag-Lloyd eine von lediglich drei Frauen. Zudem sind die Zeiten fern der Heimat gewiss nicht immer leicht. Doch Helena entschied sich ganz bewusst für diesen Beruf.

Schon immer beobachtete sie nach eigener Aussage gerne die Containerschiffe in Travemünde und auf dem Priwall und war fasziniert von ihrer immensen Größe und den gewaltigen Maschinen, die sie antreiben.

Nun wird sie selbst auf solch einem Giganten in See stechen. Mit einer Länge von 335 Metern, einer Breite von 42 Metern, einer Schnelligkeit von rund 20 Knoten und einer Aufnahmekapazität von ungefähr 9000 mittelgroßen Containern gehört die „Chicago Express“ zu einem der größeren Containerschiffe.

Foto: Hapag Lloyd/hfr

Angst vor der Ferne und fremden Kulturen hat die Bad Oldesloerin nicht, schließlich war sie während ihrer Schulzeit für ein Jahr Austauschschülerin in Taiwan. Die Dienstreisen, die sie neben Singapur beispielsweise auch nach Südamerika führen, finden während der Ausbildung in Praxisblöcken statt, die sich mit theoretischen Schulzeitblöcken abwechseln.

In der Schule werden die Auszubildenden theoretisch auf die Praxis vorbereitet, beschäftigen sich beispielsweise mit dem Aufbau und der Funktion von Motoren. Aber auch der Ernstfall auf hoher See muss trainiert werden. So wird auf dem Schulgelände unter anderem das Feuerlöschen am Beispiel von zwei Brandcontainern oder in der Schwimmhalle der Fall eines Sturms – inklusive Untergang – geprobt. Hierfür wird die Schwimmhalle in einen „Sturmmodus“ mit großen Wellen und Regen versetzt, bei dem z. B. der Umgang mit Rettungsinseln, Rettungsbooten und Rettungsanzügen geübt wird. Sogar eine Hubschrauberrettung wird simuliert.

Neben der Faszination für große Schiffe ist es genau diese Action, die Helena gefällt. So trainiert sie in ihrer Freizeit gern Kung-Fu und mag Aktivitäten im Freien. Hierfür, und auch für andere Hobbies wie das Klavierspiel, ist jedoch bald wohl erstmal keine Zeit mehr.

Aber vielleicht ist ja ein kleines Klavierspiel an Weihnachten in Singapur möglich, wo Helena das Fest fernab der Heimat und ihrer Familie verbringen wird. Traurig ist sie darüber nicht, sondern vielmehr gespannt auf all die neuen Erfahrungen. Trotzdem freut sie sich schon auf Anfang März, wenn nach drei Monaten auf hoher See das Wiedersehen mit der Familie und ein Urlaub anstehen.

„Wir wünschen Helena alles Gute und viel Erfolg auf ihrem Weg und hoffen, dass sie trotz der tollen weltweiten Destinationen stets den Weg nach Bad Oldesloe zurückfindet“, heißt es aus dem Beruflichen Gymnasium Bad Oldesloe.

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Bad Oldesloe

Mehr Geld für Sterbebegleitung: Land fördert Oldesloer Hospiz

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Mittlerweile stehen hier schon die Grundmauern: Eine Menschenkette in Form des späteren Hospiz. Foto: Copter-Welt.de

Bad Oldesloe – Der Stormarner CDU-Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen begrüßt die Förderrichtlinie des Sozialministeriums, mit der Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren den Ausbau von Hospizplätzen in Schleswig-Holstein unterstützen will.

„Davon wird auch das in diesem Jahr entstehende Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe sehr profitieren“, sagt Claussen. Der Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass in seinem Wahlkreis das erste stationäre Hospiz in Stormarn errichtet wird.

Die Landesregierung wird künftig Investitionen zur Errichtung von stationären und teilstationären Hospizplätzen, zum Beispiel Neubauten, Umbauten und Ausbauten, finanziell unterstützen. Gefördert werden stationäre Hospize bis zu maximal 30.000 Euro pro Hospizplatz und Tageshospize bis zu 25.000 Euro pro Platz. Schon im Haushalt für das Jahr 2019 stehen dafür insgesamt 500.000 Euro bereit.

Der Grundstein für das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe wurde am 20. Dezember 2018 gelegt. Im Laufe dieses Jahres soll das eingeschossige, barrierefreie Gebäude am Sandkamp 28 mit zwölf Gästezimmern und zwei Apartments für Angehörige fertiggestellt werden. Erste Gäste könnten dann schon Ende 2019 aufgenommen werden.

Claus Cristian Claussen sagt dazu: „Es ist gut, dass wir im Kreis einen Ort bekommen, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase umfassend und liebevoll von einem professionellen Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter betreut werden. Es ist wichtig, dass die Jamaika-Koalition mit ihrer Initiative die Unterstützung so schnell auf den Weg gebracht hat, dass der Hospizverein Lebenshilfe zum bestmöglichen Zeitpunkt davon profitieren kann.“

Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg (FDP) wird am 27. Februar den Förderbescheid an Sabine Tiedtke, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Hospiz Lebensweg, übergeben.

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Bad Oldesloe

A1 bei Bad Oldesloe: Auffahrunfall am Staueende

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend hat am späten Vormittag ein Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe am Stauende zu einem zusätzlichen kilometerlangen Rückstau geführt.

Ein PKW war am Ende eines Staus – der sich durch den starken Verkehr in Richtung Lübeck und Ostsee in einem Baustellenbereich gebildet hatte –  auf ein weiteres Fahrzeug aufgefahren, das seinerseits mit einem davor fahrenden PKW kollidierte.

Mehrere Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Zwei Unfallbeteiligte kamen ins Krankenhaus.

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Bad Oldesloe

Zu wenig Freiwillige: Oldesloe sucht Wahlhelfer für die Europawahl

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Wahlen (Symbolbild). Foto: Imfriday/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe ist am Wahltag auf die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. „Aus dem Kreis der aktiven Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben sich wieder zahlreiche Personen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich recht herzlich bedanke“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Es fehlen dennoch 120 Menschen für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen und der Briefwahlvorstände im Rathaus.

„Jeder Wahlberechtigte ist zur Übernahme eines Wahlehrenamtes gesetzlich verpflichtet und mit dem demokratischen Recht auf Teilnahme an der staatlichen Willensbildung auch eine Pflicht zur Mitwirkung an der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen verbunden“, appelliert Jörg Lembke und bittet darum, dass sich viele Interessierte bei der Stadtverwaltung melden, damit die offenen Wahlhelferstellen besetzt werden können. Von einer Verpflichtung von Wahlhelfern möchte der Bürgermeister möglichst keinen Gebrauch machen.

Oldesloerinnen und Oldesloer, die Lust haben, zukünftig in einem Wahlvorstand mitzuwirken, sind jederzeit willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie werden im Wahllokal von erfahrenen Wahlhelfern eingewiesen und unterstützt. In der Regel sind die Wahlhelfer/innen am Wahltag in zwei Schichten eingeteilt, sodass eine ununterbrochene Anwesenheit nicht erforderlich ist. Zur Stimmenauszählung ab 18 Uhr muss der gesamte Wahlvorstand anwesend sein. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Bürgermeister Lembke freut sich auf interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich unter den Telefonnummern 04531 504-110 und -111 oder über eine Wahlhelferbewerbung auf der städtischen Homepage unter www.badoldesloe.de/wahlhelfer für die anstehende Wahl bis zum 1. März 2019 und ansonsten jederzeit melden können.

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