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Schleswig-Holstein

“Jack” macht Karriere: Ausgesetzter Welpe wird Polizeihund in Flensburg

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Welpe Jack ist bald ein echter Polizeihund. Foto: Polizei

Handewitt/Flensburg – Verlassen und frierend zwischen Europaletten wurde „Jack“ vor zwei Jahren auf einem Gewerbegrundstück in Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg) gefunden. Jetzt macht der Hund Karriere bei der Polizei!

Mitten in der Nacht und bei Minusgraden saß der etwa zehn Wochen alte Malinoisrüde schließlich im Streifenwagen auf dem Schoß eines Polizisten. Er brachte es nicht übers Herz, den Welpen des Nachts ins Tierheim zu bringen. Stattdessen nahm er den Hund nach Rücksprache mit seiner Familie, der Leitstelle und dem Tierheim bei sich zu Hause auf.

Da er selbst einen jungen Hund besaß und schnell klar wurde, dass in dem kleinen Welpen viel mehr steckte, als in einem “normalen” Familienhund, übergab er ihn an den Leiter der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Flensburg.

Auch der erkannte das Potenzial des Malinois und beschloss ihn auszubilden. Tatsächlich hat „Jack“, getauft von einer Polizistin, es geschafft: Er befindet sich zurzeit in der Ausbildung zum Polizeidiensthund und ist auf dem besten Wege im nächsten Jahr seinen Vorgänger “Simba” als Schutzhund abzulösen und in den aktiven Polizeidienst zu wechseln!

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Schleswig-Holstein

Kontrollwoche: Polizei überprüft landesweit Lastwagen und Busse

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Die Autobahnpolizei auf Lastwagenstreife. Foto: Fischer

Kiel – Um die Sicherheit auf den Autobahnen zu verbessern, wird die Landespolizei in Schleswig-Holstein in der nächsten Woche ihren Schwerpunkt auf die Kontrollen von Lastwagen und Bussen legen.

In allen Polizeidirektionen des Landes erfolgen zielgerichtete Kontrollen durch speziell geschulte Einsatzkräfte.

Die Verkehrsströme des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs wachsen seit Jahren an, die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Güterkraftfahrzeugen leider auch. In den vergangenen fünf Jahren betrug der Anstieg 12,8 Prozent. In diesem Vergleichszeitraum wurden acht Prozent mehr Verkehrsteilnehmer verletzt oder gar getötet. Auf den Bundesautobahnen ereigneten sich im vergangenen Jahr 35,9 Prozent der aufgenommenen Verkehrsunfälle mit Güterkraftfahrzeugen, wobei die Bundesautobahnen nur 5,6-Prozent-Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben. LKW-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer.

Hauptunfallursachen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung und Übermüdung. Übermüdete Fahrer, zu schnelle und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen insbesondere auf Bundesautobahnen zu bewahren.

Zum Hintergrund von TISPOL: TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind u.a. Geschwindigkeit, Ablenkung, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und der gewerbliche Güter- / Personenverkehr.

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Schleswig-Holstein

LKA: Weniger Falschgeld in Schleswig-Holstein im Umlauf

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Symbolfoto: Benjaminec / Shutterstock.com

Schleswig-Holstein/Kiel – Die Zahl der Falschgeldfälle ist 2018 deutlich gesunken, das teilte das Landeskriminalamt Schleswig Holstein jetzt mit. Das LKA SH verzeichnete 2018 insgesamt 1554 Ermittlungsvorgänge, das sind 270 weniger als im Vorjahr.

Auch die Anzahl der im Zahlungsverkehr sichergestellten Falschgeldnoten lag 2018 mit 1725 Stück unter dem Vorjahresniveau (2017: 2019 Stück). 472 Falschnoten wurden darüber hinaus außerhalb des Zahlungsverkehrs von der Polizei gefunden oder von Bürgern als Fundnoten abgegeben.

“Ein Grund für die positive Entwicklung ist die Einführung der neuen “Europa-Serie” des Euro mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen wie dem erneuerten, durchsichtigen Porträtfenster und der Smaragdzahl: Beim Kippen verändert sich die Farbe und ein Balken wandert auf und ab. Diese Sicherheitsmerkmale erschweren Geldfälschern das Handwerk”, so LKA Sprecherin Carola Jeschke.

Obwohl es deutliche Rückgänge bei den 20-Euro-Noten und leichte Rückgänge bei den 50-Euro-Noten gibt, machen diese Stückelungen noch immer rund 92 Prozent aller sichergestellten Blüten aus und sind damit die am meisten gefälschten Geldnoten in Schleswig-Holstein, teilt das LKA mit. 

Falsche 5-Euro-Noten sowie 200- und 500-Euro-Noten spielen – ebenso wie ausländische Währungen – bei der Bekämpfung der Falschgeldkriminalität kaum noch eine Rolle.

“Der Verkauf von gebrauchsfertigen, falschen Euro-Banknoten über das Darknet ist dagegen seit 2014 ein stetig wachsendes Kriminalitätsphänomen. Günstige, komplett gefälschte Euro-Banknoten in guter Qualität, sowie leicht zugängliche Komponenten, wie Euro-Hologramme, können im Internet bestellt und käuflich erworben werden. Das Hologramm ist immer noch eines der wichtigsten Sicherheitsmerkmale auf Euro-Banknoten”, so Jescnke.

Aber auch das Darknet ist kein sicherer Rückzugsraum für potenzielle Falschgeldverbreiter. Im Juli 2018 konnte unter anderem ein spektakulärer Schlag gegen einen 32-jährigen Geldfälscher aus Österreich geführt werden.

Der Straftäter hatte selbst produzierte 10-, 20- und 50-Euro-Falschnoten auf einem Internet-Markplatz angeboten und verkauft. Das Falschgeld wurde den Käufern anonym über DHL-Packstationen zugestellt. Bezahlt wurde mit der digitalen Währung Bitcoin.

Bei Durchsuchungsmaßnahmen gegen den Täter fanden die Ermittler neben Falschnoten auch Informationen über seine Kunden. Die Falschgeldkäufer stammten aus ganz Europa. Auch sieben Beschuldigte aus Schleswig-Holstein hatten sich Falschgeld von dem österreichischen Hersteller beschafft.

Im Rahmen der der eingeleiteten Ermittlungsverfahren konnten durch die Ermittler der Falschgeld-Dienststelle im LKA Schleswig-Holstein falsche 50-Euro-Noten aufgefunden und sichergestellt werden. Einige der bestellten Falschgeldnoten waren bereits illegal im Zahlungsverkehr verausgabt worden.

Die Ermittler der Falschgelddienststelle raten, verdächtige Banknoten eingehend auf Echtheit zu überprüfen. Für falsche Banknoten wird kein Ersatz geleistet.

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Schleswig-Holstein

Mit diesem Fake-Anhänger jagt die Landespolizei jetzt Raser auf Autobahnen

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Der “Enforcement-Trailer” blitzt jetzt auch auf Autobahnen. Foto: Polizei

Kiel – Die Landespolizei testet ab Anfang Februar 2019 für drei Monate einen Messanhänger zur Geschwindigkeitsüberwachung auf den Bundesautobahnen in Schleswig-Holstein.

Die “Enforcement-Trailer” genannte Anlage wird durch den Verkehrsüberwachungsdienst Neumünster landesweit auf den Bundesautobahnen, insbesondere in Baustellenbereichen und an Unfallschwerpunkten, eingesetzt. Es handelt sich um ein autonomes Messsystem, das grundsätzlich auch mehrere Tage am selben Standort verbleiben kann. Damit kann eine durchgehende Überwachung auch in den Nachtstunden gewährleistet werden.

Mit dem Test will die Polizei feststellen, ob durch diese Art der Geschwindigkeitsüberwachung die Unfallbelastung auf den Autobahnen reduziert werden kann. Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Außerdem gilt, dass je höher die gefahrene Geschwindigkeit ist, desto schwerer auch die Unfallfolgen sind. Daher setzt die Landespolizei Schleswig-Holstein schon seit langem einen Schwerpunkt der Überwachungsarbeit auf die Bekämpfung dieser Verkehrsdelikte.

Das Gerät wird zunächst angemietet. Nach Ende der Erprobung wird der Einsatzwert für die Polizei bewertet. Der “Enforcement-Trailer” ist durch seine massive Bauweise mit Stahlplatten gegen Beschädigungen geschützt, das gilt auch für die Reifen. Der Anhänger ist zudem mit Einbruchmeldetechnik ausgestattet.

Auch wenn es sich zunächst nur um einen Testbetrieb handelt, werden alle Verstöße, die das Gerät registriert, auch verfolgt.

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