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Hamburg

Festnahmen im Ausland: LKA gelingt Schlag gegen internationale Einbrecherbande

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Verhaftung
Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Das LKA hat in Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden in der Republik Moldau 18 Wohnungen durchsucht und mehrere Männer festgenommen. Sie sollen für zahlreiche Einbrüche in Hamburg und Umland verantwortlich sein.

Das Verfahren richtet sich gegen eine Gruppe von moldawischen Staatsangehörigen, die über Dachfenster in mehrere Wohnungen eingestiegen sein sollen.

Aufgrund intensiver Ermittlungen der Beamten des LKA 19/Castle und der Staatsanwaltschaft Hamburg konnte in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden zunächst ein Tatverdacht gegen einen 35-jährigen moldawischen Staatsangehörigen begründet werden.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des Tatverdächtigen erwirkt. Behörden der Republik Moldau erließen in diesem Zusammenhang noch weitere Beschlüsse. Insgesamt wurden 18 Wohnungen durchsucht. Einsatzkräfte stellten dabei zahlreiche Beweismittel sicher. Unter anderem Schmuck, Bargeld, Uhren, Unterlagen, drei scharfe Schusswaffen und ein Auto.

Darüber hinaus wurden ein 22- und ein 36-jähriger Tatverdächtiger, bei denen es sich um Brüder handelt, durch die moldawischen Behörden in eigener Zuständigkeit festgenommen. Beide kamen in Untersuchungshaft. Der 35-jährige Tatverdächtige wurde nicht angetroffen. In der kommenden Woche will das LKA gemeinsam mit der Hamburger Staatsanwaltschaft weitere Einzelheiten bekanntgeben.

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Hamburg

Hamburg: Mit Haftbefehl Gesuchter belästigt Reisende

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Am 18. September gegen 09.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (58) am Hauptbahnhof fest. Zuvor belästigte der deutsche Staatsangehörige am Eingangsbereich lautstark mehrere Reisende.

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei wies den Mann auf sein Fehlverhalten hin und überprüfte anschließend die Personalien. Ergebnis: “Ausschreibung zur Festnahme”

Seit Januar 2020 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe wegen mehrfacher Bedrohung nicht gezahlt und sich anschließend auch einer Ladung zum Strafantritt nicht gestellt.

Jetzt hat der Gesuchte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen zu verbüßen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 2,52 Promille. Nach entsprechender Kontrolle durch einen Arzt wurde der Mann einer Haftanstalt zugeführt.

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Hamburg

Hamburg: Zoll stoppt Arzneimittel-Einfuhr

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Zollkontrolle Symbolfoto: HZA Hamburg/Hfr

Hamburg – Bereits vor einer Woche überprüften Hamburger Zöllner bei einer Routinekontrolle auf Einhaltung der Zollvorschriften in Hamburg-Wandsbek einen Kleintransporter.

“Im Verlauf dieser Kontrolle gab der Fahrer an, diverse Waren an so genannte Afro-Shops ausliefern zu wollen”, erklärt Pressesprecher Oliver Bachmann.

“Die Zöllner nahmen daraufhin die gesamte Ladung näher in Augenschein. Neben vielen unauffälligen Produkten stellten sie aber auch mehrere Kartons mit Bleich-Cremes und Nahrungsergänzungsmitteln, die in Indien hergestellt und aus Accra, Ghana, in die Niederlande verbracht wurden, fest.

“Die Inhaltsstoffe beider Waren fallen nach Rücksprache mit dem Amt für Verbraucherschutz jedoch unter das Arzneimittelgesetz und sind deshalb nicht einfuhr- und verkehrsfähig.”

Es wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. Die 120 Tuben Bleich-Creme und 950 Flaschen Nahrungsergänzungsmittel wurden sichergestellt. Nach Beendigung des Verfahrens werden sie vernichtet.

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Hamburg

9-Jähriger angefahren: Hamburger Polizei sucht Unfallverursacher

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Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Bramfeld ist gestern Abend ein 9-jähriger Junge schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Pkw-Fahrer gestern Abend die Berner Chaussee in östliche Richtung und wollte bei Grünlicht zeigender Ampel nach rechts in die Straße Fahrenkrön abbiegen.

Hierbei übersah der Fahrer den Jungen, der aus Richtung Am Stühm Süd kommend auf der Fußgängerfurt die Straße Fahrenkrön bei ebenfalls grün zeigender Ampel überquerte.

Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem der Junge verletzt wurde.

Nachdem der Fahrer kurz angehalten und sich nach dem Befinden des 9-Jährigen erkundigt hatte, entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort.

Das Kind begab sich eigenständig nach Hause und erzählte seiner Mutter von dem Unfall, die daraufhin die Polizei verständigte. Der Junge wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren, dort untersucht und zur Beobachtung über Nacht stationär aufgenommen. Für ihn besteht keine Lebensgefahr. Die Ermittlungen der Verkehrsdirektion dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben oder Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, sich bei der Verkehrsdirektion Ost unter der Rufnummer 040/4286-53961 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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