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Bad Oldesloe

Sanierung der Hagenstraße: Erste Planung vorgestellt

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Busverkehr auf der Hagenstraße. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe –Neuer Asphalt, geänderte Verkehrsführung, ZOB-Umbau: Ab dem nächsten Jahr soll die Hagenstraße in Bad Oldesloe saniert werden. Im Bau- und Planungsausschuss hat das zuständige Ingenieurbüro jetzt die ersten Planungen vorgestellt.

Demnach soll die für den Busverkehr wichtige Einbahnstraße am Marktplatz durchgehend asphaltiert und der ZOB am Peters-Parkplatz umgebaut werden. Die Fußwege werden breiter, der Radweg entgegengesetzt der Fahrtrichtung abgeschafft.

Boris Lass von Merkel Ingenieur Consulting: “Den Radverkehr wollen wir auf die Straße verlagern. Außerdem wollen wir eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h einrichten.”

Bislang dürfen Fahrzeuge in der zum Teil als verkehrsberuhigter Bereich gekennzeichneten Hagenstraße nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Das ist laut Verwaltung nicht mehr zulässig, weil das Verkehrsaufkommen stark gewachsen ist.

Künftig wird also der Auto- und Busverkehr Vorrang haben. Passanten müssen warten, bevor sie die Straße am Marktplatz überqueren. Das sorgt auch für Kritik.

“Den KuB-Bereich so von der Innenstadt abzutrennen, halte ich nicht für sinnvoll”, sagte Annika Dietel (SPD). Auch mit der Radfahrer-Regelung sind nicht alle Ausschussmitglieder zufrieden. “Das halte ich für zu gefährlich”, sagt Vorsitzender Matthias Rohde (FBO).

Laut Planer Boris Lass ist das die sicherste Lösung. Das würden Unfalllzahlen belegen. Das bestätigt auch der ADFC.

Ein weiterer Streitpunkt ist der Wegfall diverser Parkplätze an der Hagenstraße und auf dem innenstadtnahen Peters-Parkplatz. Die Detailplanung wird im Ausschuss weiter diskutiert werden.

Die Sanierung soll in mehreren Abschnitten erfolgen. Die Stadt plant mit Kosten von 1,68 Millionen Euro.

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Berlin

Schülerstreik für Klimaschutz: Linke sieht es als “starkes Signal”

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Beutin
Foto: Alexander Klebe/hfr

Berlin/Kiel – Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Partei “Die Linke” aus Schleswig-Holstein, klima- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Landessprecher seiner Partei für Schleswig-Holstein von der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen, hat sich zum für morgen geplanten Streik von Schülern geäußert, die damit ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen wollen.

“Der Weltklimagipfel zeigt, es ist Zeit zu handeln. Aber gerade die Große Koalition in Berlin tut zu wenig, und das seit Jahren: Sie zögert der Kohleausstieg hinaus und bekommt eine echte ökologische Verkehrswende nicht hin mit der Folge, dass die Emmissionen beim Verkehr seit 1990 nicht weniger, sondern mehr geworden sind”, sagt Beutin.

“Vor diesem Hintergrund ist der Klimastreik ein starkes Signal, das Hoffnung macht. Die junge Generation nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und macht deutlich: Wir können nicht länger auf die Politik warten und hinnehmen, dass zu wenig passiert. Der Klimastreik ist Klimaschutz in Handarbeit”, führt er weiter aus.

Wir brauchen überall in Deutschland eine starke Klimabewegung, die Druck auf die Politik macht, damit endlich die Maßnahmen ergriffen werden, die seit Jahren notwendig sind und auf dem Tisch liegen. Dazu gehört ein starkes Klimaschutzgesetz, ein Kohleausstiegsgesetz, das sofortige Abschalten der dreckigsten 20 Kohlekraftwerke in Deutschland und eine sozial gerechte Energiewende.”

Die Oldesloer Landtagsabgeordnete Anita Klahn (FDP) hatte zuvor geäußert, dass die Schulpflicht vorgehe und der Einsatz mit einem Streik für Klimaschutz eben nicht “Pflicht” sondern “Kür” sei.

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Bad Oldesloe

Oldesloer FDP Landtagsabgeordnete: Schülerstreiks für Klimaschutz nicht akzeptabel

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Anita Klahn
Foto: FDP SH/hfr

Kiel/Bad Oldesloe – Schüler wollen auch in Schleswig-Holstein morgen ab 8 Uhr einen Schulstreik für mehr Klimaschutz durchführen. Einige von ihnen wollen auch vor dem Landeshaus in Kiel demonstrieren. Das findet die Oldesloer Liberale Anita Klahn nicht sonderlich lustig.

„Politisches und gesellschaftliches Engagement von Schülerinnen und Schülern begrüßen wir Freie Demokraten ausdrücklich. Dies zu fördern ist eine wichtige Aufgabe von Land und Schulen. Denn dadurch wachsen die Schüler zu kritischen und politisch aktiven Bürgern heran. Kritisches Denken und politisches Engagement sind aber keine Rechtfertigungsgründe, sich der Schulpflicht zu widersetzen”, sagt sie. 

Dass es zu der Natur eines Streiks per se natürlich gehört, sich einer anderen Aufgabe oder Pflich zu entziehen, lässt sie offenbar nicht gelten.

“Auch darf das Schwänzen des Schulunterrichts von niemandem toleriert, begrüßt oder unterstützt werden – auch dann nicht, wenn es um edle Ziele wie mehr Klimaschutz geht. Denn zum Schülerleben gehört auch, zwischen Schulpflicht und Freizeit, also zwischen Pflicht und Kür zu unterscheiden”, bleibt Klahn streng und warnt zwischen den Zeilen möglichen Unterstützern.

Kritiker äußern bereits, dass die  leicht oberlehrehafte Maßregelung der Schüler durch Klahn, nur davon ablenkt, dass auch ihre Partei sich stärker für den Klimaschutz engagieren könnte.

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Bad Oldesloe

Planspiel Börse: Gute Plätze für Bargteheider Schüler

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe/Eutin/Bargteheide – Das Planspiel Börse 2018 ist beendet. Seit gestern, 12. Dezember, stehen die Gewinner fest. Von den Teams der Sparkasse Holstein hatte die Spielgruppe The Billion Dollar Brokers vom Hamburger Wilhelm-Gymnasium zum Schluss die Nase vorn.

Sie erhöhte ihr Startkapital von 50.000 Euro auf 53.379,54 Euro und machte damit den höchsten Gewinn. Auf Platz 2 kamen Hard2get vom Kopernikus Gymnasium Bargteheide (52.435,62 Euro), Platz 3 belegte die Gruppe Intelligent investiert von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bargteheide (51.645,45 Euro).

Mit ihren Ergebnissen haben sich die drei Siegerteams unter insgesamt 147 Spielgruppen durchgesetzt. Alle Teams, die über die Sparkasse Holstein beim Planspiel Börse mitgespielt haben, sind außerdem automatisch auch im schleswig-holsteinischen Wettbewerb angetreten. Hier dürfen sich die Gewinnerteams der Sparkasse Holstein ebenfalls über die Plätze 1 bis 3 freuen.

„Wir gratulieren den Siegern zu dieser tollen Leistung und freuen uns mit ihnen über ihren Erfolg“, so Katrin Gramer aus dem Vermögensmanagement Ahrensburg der Sparkasse Holstein. Sie stand den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus Stormarn während der elfwöchigen Spielphase bei Bedarf als Expertin zur Seite.

Auf die Gewinner wartet nun ein ganz besonderer Preis: Gemeinsam mit den Siegerteams der anderen teilnehmenden schleswig-holsteinischen Sparkassen geht es für sie zu einem exklusiven Clubkonzert mit dem Künstler ELI nach Lübeck. Außerdem erhalten sie Geldgewinne von 350, 250 bzw. 150 Euro.

Das Planspiel Börse ist ein Wertpapiertraining für Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen, das über die Sparkassen-Finanzgruppe organisiert wird. Es orientiert sich am realen Bösengeschehen, jedoch ist das Kapital fiktiv.

 

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