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Gesundheit

Krankschreibungen: Rückenschmerzen sorgen weiterhin für viele Fehltage

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Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus
Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Ahrensburg – Rückenschmerzen sind sind die häufigste Ursache für Fehltage. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der DAK. Die Krankenkasse appelliert deswegen an Arbeitgeber, das Arbeitsumfeld der Angestellten noch rückenfreundlicher zu gestalten.

Die Fehltage bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen, zu denen Rückenschmerzen zählen, gingen im Kreis Stormarn laut DAK-Gesundheitsreport 2017 um acht Prozent zurück. Aud 100 Erwerbstätige kommen derzeit 71 Fehltage wegen “Rücken”. Im Landesdurchschnitt sind es 74.

Für die DAK ist das immer noch zu viel: „Leider zeigt sich auch bei uns im Kreis Stormarn, dass es trotz eines verstärkten Engagements im Betrieblichen Gesundheitsmanagement noch keine signifikante Verbesserung gibt“, sagt André Bargmann von der DAK. „Deshalb müssen wir gemeinsam mit Unternehmen das individuelle Arbeitsumfeld noch rückenfreundlicher gestalten.“

Denn die große Mehrheit meldet sich in Schleswig-Holstein mit Rückenschmerzen nicht krank. 83 Prozent gehen laut einer Befragung der DAK mit Schmerzen zur Arbeit. Das gilt auch für Arztbesuche. Nur etwa jeder dritte Betroffene (29 Prozent) war laut eigenen Angaben im vergangenen Jahr wegen seiner Rückenbeschwerden beim Arzt.

Insgesamt ist der Krankenstand in Stormarn angestiegen. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen um 0,1 Prozentpunkte zu. Mit 3,8 Prozent gab es in der Region einen niedrigeren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (4,0 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 38 krankgeschrieben. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind ür 20 Prozent der Krankschreibungen verantwortlich. Um fünf Prozent angestiegen sind Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände. Sie landeten auf dem zweiten Platz. An dritter Stelle folgten Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis.

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Ratgeber

“Winter”: Lesestoff für Demente und ihre Angehörigen

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Foto: Eckstein/hfr

Ahrensburg – Für Menschen mit Demenzerkrankung und für ihre Angehörigen gibt es ein neues Buch, das jetzt präsentiert wurde.

Eine große Hilfe ist beim Pflegen dementer Menschen, den Erkrankten einen Zugang zu ihren Kindheitserinnerungen zu ermöglichen. Das soll das Buch bei gemeinsamen Lesestunden ermöglichen.

“Durch den Umgang mit alten Menschen und Behinderten in unserem eigenen Umfeld kamen wir auf die Idee, spezielle Bücher für Menschen mit Demenz zu konzipieren und zu gestalten” so der Ahrensburger Marcus Weber, der das Buch zusammen mit Sandra Waege erstellt hat.

“Unsere Bücher sind einfach in Schrift und Bild, klar und eindeutig in der Aussage und praktisch in Form und Material. Passend zur Jahreszeit gibt es jetzt das Buch “Winter”.

Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung: „Es ist gut, wenn Angehörige Hilfe bei der Betreuung und Pflege erhalten. Mit diesem Buch bekommen die Angehörigen eine praktische Hilfe an die Hand, die im Alltag das Leben der Demenzerkrankten und das Zusammenleben erleichtert. Daher freuen wir uns über diese Initiative.”

Das Buch “Winter” mit Motiven aus der Jahreszeit und rund um Weihnachten ist zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. Das Buch umfasst 36 Seiten (ISBN 978-3-00-058075-8).

Das Buch kann aber auch ohne Zusatzkosten direkt vom Verlag bezogen werden

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Bad Oldesloe

Ahrensburg: Über den Umgang mit Depressionen

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Foto: shutterstock.com

Ahrensburg – Depressionen sind mittlerweile eine Volkskrankheit, von der bundesweit etwa vier Millionen Menschen betroffen sind. Leider haben die Erkrankten auch mit Stigmatisierung zu kämpfen. Auch der Arbeitsalltag ist für Betroffene oft eine Überforderung. Doch viele scheuen sich, ihr Leiden Vorgesetzten und Kollegen gegenüber zu offenbaren.

Ist es überhaupt klug, Arbeitgeber und Kollegen über die Depression zu informieren? Welche Erfahrungen haben Betroffene gemacht? Wie sollten sich Arbeitgeber und Kollegen verhalten, um miteinander einen angemessenen Umgang zu finden und den Weg für Erkrankte in eine professionelle Behandlung zu beschleunigen? Diese und andere Fragen wollen Experten auf Initiative der Eheleute Schmöger-Stiftung beantworten.

Dazu lädt die Eheleute Schmöger-Stiftung zu einer Informationsveranstaltung in das Kulturzentrum Marstall (Lübecker Straße 8) in Ahrensburg ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 11. Dezember 2018, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Die Teilnahme am Informationsabend ist kostenfrei.

Psychische Erkrankungen haben in der Fehlzeiten-Statistik mittlerweile gleichgezogen mit Leiden am Muskel- und Skeletterkrankungen. Sie sind Hauptursache für den vorzeitigen Weg in die Rente. Am häufigsten aufgrund der Diagnose Depression. Je schneller die Probleme erkannt und behandelt werden, desto größer ist die Chance, dass diese erfolgreich bewältigt werden können. So kann der Betroffene seine berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Dazu soll der Informationsabend einen Beitrag leisten.

Für die Informationsveranstaltung in Ahrensburg konnte die Stiftung folgende Teilnehmer gewinnen: Dr. Heike Grote-Seifert, Geschäftsführerin der Arbeitsagentur in Bad Oldesloe, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, Politikreferent der DAK Gesundheit, und Anja Sievers Sack, Personalleiterin bei der Basler AG Ahrensburg. Als Betroffene berichten Bernd Andreas Czarnitzki und Michael Fischer über ihre Erfahrungen mit der Krankheit am Arbeitsplatz.

Ebenfalls anwesend ist Bettine Wyszomirski, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Oberärztin der Tagesklinik Ahrensburg und der psychiatrischen Ambulanz. Die Moderation übernimmt Ursula Pepper, stv. Stiftungsratsvorsitzende der Bürger-Stiftung Stormarn.

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Ratgeber

Spendenübergabe: Tischkickertischer für die Lebenshilfe Stormarn

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Foto: Lisa Koschitsky/hfr

Ahrensburg – Die Anfeuerungsrufe sind im gesamten Gebäude der „Villa“ in Ahrensburg zu hören: Dort trifft sich regelmäßig einmal in der Woche die Tischfußballgruppe im Rahmen der Freizeitförderung der Lebenshilfe Stormarn zu „heißen Matches“.

Kürzlich hat nun die Sparkasse Holstein der Einrichtung einen neuen Kickertisch übergeben, den die Lebenshilfe im Rahmen eines WM-Preisausschreibens der Sparkasse gewonnen hatte. Davon, dass das neue Spielgerät bei den Teilnehmern „super ankommt“, überzeugten sich Matthias Knull, Leiter der Sparkasse-Holstein-Filiale in Ahrensburg, und sein Kollege Jürgen Funke aus dem FirmenkundenCenter Ahrensburg bei einem Besuch in der „Villa“. Sie traten auch gegen die Tischfußballgruppe an – und hatten keine Chance

„Es ist toll zu sehen, mit welcher Begeisterung und Leidenschaft die 13 Tischfußballkicker bei der Sache sind. Und das insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie mit einer geistigen Einschränkung durchs Leben gehen. Daher freuen wir uns umso mehr, dass die Freizeitförderung der Lebenshilfe Stormarn den neuen Kickertisch gewonnen hat”, sagt Knull.

Groß ist auch die Freude bei Susanne Josten, der Leiterin der Freizeitförderung: „Wir freuen uns über die erweiterten Möglichkeiten für unsere Tischfußballgruppe. Damit haben wir es wieder etwas leichter, unserer Zielsetzung gerecht zu werden – nämlich Menschen mit geistigen Einschränkungen mit geeigneten Maßnahmen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten auszubauen und ihre Defizite zu verringern. Wir möchten, dass alle Teilnehmer erfüllt und zufrieden nach Hause gehen“.

Untergebracht ist die Freizeitförderung der Lebenshilfe Stormarn in der „Villa“ am Rande des Stadtzentrums von Ahrensburg. Die Teilnehmer an den vielfältigen Aktivitäten kommen aus dem gesamten Kreis Stormarn – umso wertvoller ist die Arbeit der Betreuerinnen und Betreuer in der Lebenshilfe.

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