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Bad Oldesloe

Arbeitsplätze für Behinderte: Stormarner Unternehmen erfüllen Quote nicht

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Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Ein Großteil der in Stormarn ansässigen Unternehmen erfüllen nicht die gesetzlich vorgeschriebene Schwerbehinderten-Quote. Das kritisiert die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe anlässlich der “Woche der Menschen mit Behinderung”.

Firmen mit mehr als 20 Mitarbeitern müssen auf mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit einer Schwerbehinderung beschäftigen. Das erfüllen nur 38 Prozent der Unternehmen im Kreis. Ein Viertel der Betriebe beschäftigten überhaupt keinen Arbeitnehmer mit einer Schwerbehinderung, obwohl sie der Beschäftigungspflicht unterliegen. Diese Unternehmen zahlen lieber eine Ausgleichsabgabe anstatt Behinderte zu beschäftigen.

“Nicht selten verzichten Betriebe aus Unkenntnis oder wegen unbegründeter Vorurteile auf deren Kenntnisse und Fähigkeiten. Dabei sind Menschen mit einer Schwerbehinderung oft besonders engagiert, wenn sie eine Chance bekommen”, sagt Grote-Seifert. Gut 60 Prozent der Jobsuchenden mit einer Schwerbehinderung hätten einen qualifizierten Berufsabschluss.

Erfreulich hingegen: In den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg haben auch Menschen mit einer Schwerbehinderung von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt in diesem Jahr profitieren können. So ist die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen im Kreis Stormarn im Durchschnitt der Monate Januar bis November von 259 im vergangenen Jahr auf 244 (minus 15 oder 5,8 Prozent) in diesem Jahr gesunken.

„Im Kreis Stormarn fiel der Rückgang bei den arbeitslosen Menschen mit einer Schwerbehinderung sogar etwas stärker aus als der Rückgang der Arbeitslosigkeit insgesamt“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, zu deren Bezirk die beiden Kreise gehören.

Arbeitgeber können sich bei der Agentur für Arbeit über die Beschäftigungspflicht unter der Service-Hotline 0 800 / 4 5555 20 kostenfrei beraten lassen.

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Bad Oldesloe

A1: Wolf bei Bad Oldesloe überfahren

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Ein Wolf (Symbolbild). Foto: Gary Kramer/Wikimedia Commons

Bad Oldesloe – Ein Wolf ist am Ostersonntag bei einem Unfall auf der A1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe getötet worden.

Das Tier wurde von einem Auto erfasst und überlebte den Zusammenstoß nicht. Bei dem Wolf handelte es sich um ein etwa ein Jahr altes, weibliches Jungtier. Es wurde ins Leibniz-Institut nach Berlin gebracht.

Dort wird der Wolf untersucht. Mit den Ergebnissen kann nachvollzogen werden, woher das Tier stammte.

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Bad Oldesloe

Eleganter Leinwand-Klassiker: „Über den Dächern von Nizza“ im KuB

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Szene aus dem Film “Über den Dächern von Nizza”. Foto: Paramount Pictures

Bad Oldesloe – Grace Kelly und Cary Grant liefern sich ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel vor der atemberaubenden Kulisse der französischen Côte d’Azur. Den Hollywood-Klassiker “Über den Dächern von Nizza” von 1955 zeigt das Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe am Dienstag, 7. Mai 2019, um 15 Uhr in seiner Reihe „Kino am Nachmittag“.

In Nizza ereignet sich eine Serie von spektakulären Juwelendiebstählen. Immer scheint der Dieb über die Dächer der Stadt gekommen zu sein – und schon fällt der Verdacht auf John Robie (Cary Grant), berühmt-berüchtigt als „die Katze“, dessen Markenzeichen stets seine lautlosen Kletterkünste waren. Allerdings führt dieser schon seit Jahren ein ehrbares Leben an der Côte d’Azur. Um seine Unschuld zu beweisen, versucht John Robie, die falsche „Katze“ auf eigene Faust zu fassen. Dabei zieht er das Interesse der attraktiven Millionenerbin Frances Stevens (Grace Kelly) auf sich. Gemeinsam machen sie sich in der Welt der Reichen und Schönen daran, dem raffinierten Juwelendieb auf die Schliche zu kommen. Aber hat John Robie seinem Handwerk wirklich abgeschworen? Oder benutzt der ehemalige Meisterdieb Frances nur, um sich Zugang zu den wertvollen Juwelen ihrer Mutter zu verschaffen?

Regisseur Alfred Hitchcock schuf mit „Über den Dächern von Nizza“ ein stilvolles Meisterwerk für die Ewigkeit. Die Hollywood-Stars Grace Kelly und Cary Grant brillieren in dieser „zeitlos amüsanten, temperament- und geistvoll inszenierten Kriminalhumoreske, die mit spitzzüngigen Dialogen und einem raffiniert verschlungenen Spannungsknoten vorzüglich unterhält“ (Lexikon des internationalen Films). Die aufwendigen Dreharbeiten fanden an Originalschauplätzen unter anderem in Nizza, Cannes und Monaco statt. Das Fürstentum Monaco sollte bald auch Grace Kellys neuer Wohnsitz werden: Im April 1956 heiratete sie Fürst Rainier III., nachdem sie ihn bei den Dreharbeiten kennengelernt hatte.

Tickets sind online und in der Stadtinfo im KuB erhältlich.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preise: 6,50 € / 4,50 € (erm.)

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Mann bei Einbruch in Dachboden auf frischer Tat erwischt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Karfreitag, gegen 05.50 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus im Bad Oldesloer Schanzenbarg zu zwei Einbrüchen in Parzellen auf dem dortigen Dachboden.

“63-jährigen Anwohner war eine knappe Stunde zuvor aufgefallen, dass der Fahrstuhl des Hauses lief, was zu der Uhrzeit ungewöhnlich sei. Als er daraufhin im Hausflur nach dem Rechten sah, vernahm er Geräusche aus dem Bereich der Dachböden Hauses und verständigte die Polizei”, so Polizeisprecher Holger Meier.

Die Beamten trafen vor Ort (im Hausflur) einen Mann an und nahmen diesen zunächst vorläufig fest. Hierbei handelte es sich um einen polizeilich einschlägig bekannten 27-jährigen Bad Oldesloer, jedoch derzeit ohne festen Wohnsitz.

Im Rahmen der Festnahme leistete der 27-jährige nach Polizeiinformationen Widerstand. Bei der Durchsetzung der Festnahme wurde dieser dann laut Polizeiangaben leicht verletzt. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten die Beamten mutmaßliches Aufbruchswerkzeug auffinden. Etwaiges Stehlgut hatte der 27-jährige nicht bei sich.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der 27-jährige wieder entlassen, da die Voraussetzungen für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls nicht vorlagen.

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