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Hamburg

Walddörfer Skaterennen: ATSV beim Finale des Skate-Cup in Volksdorf

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Emily Wittmaack fährt vor Jannik Bartsch (Walddörfer SV), Malin Rameisel (MTV Heide), Marlina Brockes (ATSV) und Steffen Bechstedt (TSV Bargteheide) durch die Kurve. Foto: Jan Scholz

Hamburg/Ahrensburg – Nachdem die Straßensaison der Inlineskater bereits im September beim Berlin-Marathon beendet wurde, fand nun am ersten Dezember auch das letzte Hallenrennen in diesem Jahr statt. Der Walddörfer SV aus Hamburg-Volksdorf hatte zum Finale des Skate-Cup SH geladen.

Da es in Hamburg nur wenige Sportvereine mit Inlineskateabteilung gibt, wurden die Hamburger im letzten Jahr in diesen Cup aufgenommen, um die Sportart bei den Nachbarn zu stärken.

Mit sechzehn Startern stellte der Ahrensburger TSV diesmal das größte Team, jedoch überzeugten sie nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität. Besonders hervorzuheben ist hierbei Julius Mohns (7), der bei seinem zweiten Rennen überhaupt bereits den zweiten Sieg einfuhr.

Julius Mohns erreichte den ersten Platz der Altersklasse Schüler D. Außerdem auf dem Podium, von links: Lauri Rath (Gettorfer TV), Hanna Märzke (Eckernförder MTV), Anton Freyse (IC Hannover). Foto: Sören Kahl

Julius ist erst seit August regelmäßig im Training und hat vorher nur ein oder zwei Mal im Jahr bei einem Kurs des Ahrensburger TSV teilgenommen. Umso stolzer sind seine Trainer, dass er mit seinen Erfolgen in Volksdorf und zuvor beim Ahrensburger Smiley Inline Rennen sogar die Jahreswertung des Skate-Cup SH gewinnen konnte.

„Es ist einfach toll, wie begeistert Julius beim Training dabei ist und wir freuen uns, dass er diese Begeisterung auch bei Wettkämpfen an den Tag legen kann“, kommentierte Linus Ehlers (16) – einer seiner Trainer, die alle selber seit vielen Jahren bei Inlineskate-Wettkämpfen starten – die Leistungen des Naturtalents.

Doch auch die restlichen Ahrensburger überzeugten mit Glanzleistungen. Emily Wittmaack (14) konnte beispielsweise auch alle drei Einzelwettkämpfe des Renntages für sich entscheiden und somit sowohl den Tages- als auch den Saisonsieg mit nach Hause nehmen.

Sehr spannende Rennen lieferten sich die Starter zwischen 15 und 24 Jahren. Bei einem Punkterennen wurden alle zwei Runden Punkte an den aktuellen ersten und zweiten Platz vergeben, wodurch letztlich durchgehend gesprintet wurde. Aufgrund von taktischer Überlegenheit gewann hier der starke Hans Freyse (16) vom Inline Club Hannover vor den Ahrensburgern Yannic Rittel (24) und Linus.

Das folgende Ausscheidungsrennen verlief deutlich anders, denn hierbei schied in bestimmten Runden jeweils der letzte aus. Dadurch kam es in diesen Runden zu einem Sprint am Ende der Gruppe. Durch die hervorragende Teamarbeit von Yannic konnte Linus dieses Rennen ganz knapp vor Hans beenden.

Der letzte Einzelwettkampf, der in dieser Saison ausgetragen wurde, war ein extrem spannendes Staffelrennen. Die Teams waren alle sehr stark und folglich konnten die begeisterten Zuschauer ein rasantes und turbulentes Rennen bestaunen. Letztlich konnte Alina Kalisch (17), die mit Sören Kahl (22) und Linus ein Team gebildet hat, als erstes die Ziellinie überrollen.

Auch Alina blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Katja Stieper (24) konnte sie im letzten Jahr herausragende Ergebnisse erzielen. In der NordCup-Saison erreichten die beiden Sportlerinnen die Platzierungen zwei und drei, bei der Deutschen Meisterschaft im Marathon war Alina gar die drittschnellste Frau aus ganz Deutschland sowie die zweitschnellste in ihrer Altersklasse und sicherte sich somit zwei sehr begehrte Medaillen. Katja wurde als erste Frau zwischen 19 und 30 Jahren, die das Ziel erreicht hat, mit einer Altersklassen-Goldmedaille belohnt.

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Hamburg

Hamburg: Psychisch auffälliger Patient muss nach Securityeinsatz reanimiert werden

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Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Was genau ging bei diesem Securityeinsatz in Hamburg schief ? Am frühen Ostersonntag kam es auf dem Gelände eines Krankenhauses in Eppendorf zu einem Einsatz des Sicherheitsdienstes gegen einen psychisch auffälligen Patienten. Der Mann verlor das Bewusstsein und musste reanimiert werden.

“Ein 34-Jähriger befand sich auf freiwilliger Basis zur Behandlung in der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses. Weil sich sein Zustand im Verlauf der Behandlung offenbar erheblich verschlechterte, sollte durch die diensthabende Ärztin (30) ein vorläufiger Unterbringungsbeschluss über den Zuführdienst Altona beantragt werden”, so Polizeisprecher
Florian Abbenseth

Noch vor dem Vorliegen des entsprechenden Beschlusses verließ der psychisch auffällige Mann laut Polizeibericht allerdings das Gebäude. Drei hinzugezogene Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (38, 43, 45) trafen im weiteren Verlauf außerhalb des Gebäudes auf den Mann und nahmen Kontakt zu ihm auf.

“Bei der Rückführung des Mannes auf die Station kam es offenbar zur Anwendung von Zwangsmaßnahmen. Aus noch unbekannten Gründen verlor der 34-Jährige hierbei das Bewusstsein und musste reanimiert werden. Nach notärztlicher Versorgung wurde er auf eine kardiologische Fachstation verlegt”, so Polizeisprecher Abbenseth.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen, die sich wegen des Vorwurfs der Körperverletzung gegen die Mitarbeiter des Sicherdienstes und die diensthabende Ärztin richten.

Die weiteren Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamts 133 dauern an.

Hierbei wird insbesondere auch geprüft, warum es zum Einsatz der Zwangsmaßnahmen kam und aufgrund welcher Umstände er zusammenbrach und reanimationspflichtig wurde.

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Hamburg

Hamburg: 22-Jährige bei Streit in Mehrfamilienhaus tödlich verletzt.

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Polizeisperrung Symbolfoto: U J Alexander/shutterstock.com

Hamburg – Polizeibeamte nahmen heute Morgen (23. April) in Hamburg-Eimsbüttel einen 34-jährigen vorläufig fest, der im Verdacht steht, eine 22-jährige Nachbarin tödlich in der Nacht auf Dienstag verletzt zu haben. Die Ermittlungen hat die Mordkommission (LKA 41) übernommen.

“Nach ersten Erkenntnissen hatten Zeugen Schreie und Gepolter gehört und daraufhin den Notruf verständigt. Rettungskräften fanden dann vor dem Haus eine am Boden liegende Frau und begannen mit Reanimationsmaßnahmen”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp

“Die Frau wurde notärztlich erstversorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Dort erlag die 22-Jährige den Verletzungen, die ihr offenbar durch stumpfe Gewaltanwendung zugefügt worden waren”, heißt es weiter.

Es soll laut Polizeiinformationen zuvor zu bisher ungeklärten Streitigkeiten zwischen der Frau und anderen Hausbewohnern gekommen sein.

Im Verlauf des Polizeieinsatzes nahmen die Beamten einen 34-jährigen Bewohner des Mehrfamilienhauses, als möglichen Tatverdächtigen vorläufig fest.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Hierbei wird insbesondere auch geprüft, ob sich der Tatverdacht gegen den 34-jährigen Mann konkretisieren lässt.

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Hamburg

Mann (46) mit Messer verletzt: Tatverdächtiger festgenommen

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Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Polizeibeamte haben am Freitag einen Haftbefehl gegen einen 18-jährigen Bulgaren vollstreckt.

Der Mann steht im Verdacht, am vergangenen Mittwoch mit einem Messer einem 46-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben.

Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission hatten zur Identifizierung des Mannes geführt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin über das Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen den 18-Jährigen.

Beamte der Personenfahndung des Landeskriminalamtes (LKA 23) und Zivilfahnder des Polizeikommissariates 44 vollstreckten daraufhin den Haftbefehl gegen den Mann. Im weiteren Zuge durchsuchten die Fahnder die Wohnanschrift des Tatverdächtigen in Hamburg-Veddel und stellten dort Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, die der Tathandlung vorangegangen war, dauern derzeit noch an.

Der 18-Jährige wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

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