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Politik und Gesellschaft

Schüler packen 98 Päckchen für den Weihnachtskonvoi

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Hermann Meyer, Orientierungsstufenleiter, mit Geschenken im Büro.
Foto: Schwarz/Eckhorst-Gymnasium/hfr

Bargteheide – Er rollt wieder los, um Gutes zu tun: Der Weihnachtspäckchenkonvoi, die weihnachtliche Hilfsaktion von Round Table und Ladies’ Circle Deutschland für bedürftige Kinder in Rumänien, Moldawien, Bulgarien und in der Ukraine, wird schon seit vielen Jahren auch von den Schülern der 5. und 6. Klassen des Eckhorst Gymnasiums in Bargteheide unterstützt.

„Dieses Jahr konnte ich bereits um den 15. November herum nur noch schwer an meinen Schreibtisch gelangen,” schmunzelt Hermann Meyer, Orientierungsstufenleiter und Ansprechpartner für die Aktion am Eckhorst Gymnasium.

Letztendlich waren es 98 Päckchen, die sich in seinem Büro stapelten und nun vom Gymnasium Eckhorst aus ihre Reise nach Osteuropa antraten. „Ich bin jedes Jahr wieder beeindruckt und berührt von der Hilfsbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern,” erklärt Hermann Meyer.

Der Weihnachtskonvoi rollt los. Foto: Schwarz/hfr

Besonders freut ihn, der selbst auch das DaZ-Zentrum am Eckhorst leitet, dass auch die DaZ-Schülerinnen und -Schüler dieses Jahr fleißig mit gepackt haben. “Zum einen finde ich es schön, dass auch die Schülerinnen und Schüler, die selbst wenig haben, an andere denken, ” freut er sich, “Zum anderen war es für einige auch Anlass, sich erstmals ernsthaft mit dieser Facette unserer Kultur zu beschäftigen.”

So gab es beim Päckchenpacken eigentlich nur Gewinner: Die Beschenkten in Osteuropa genauso wie die Schülerinnen und Schüler des Eckhorst Gymnasiums.

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Berlin

Schülerstreik für Klimaschutz: Linke sieht es als “starkes Signal”

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Beutin
Foto: Alexander Klebe/hfr

Berlin/Kiel – Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Partei “Die Linke” aus Schleswig-Holstein, klima- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Landessprecher seiner Partei für Schleswig-Holstein von der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen, hat sich zum für morgen geplanten Streik von Schülern geäußert, die damit ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen wollen.

“Der Weltklimagipfel zeigt, es ist Zeit zu handeln. Aber gerade die Große Koalition in Berlin tut zu wenig, und das seit Jahren: Sie zögert der Kohleausstieg hinaus und bekommt eine echte ökologische Verkehrswende nicht hin mit der Folge, dass die Emmissionen beim Verkehr seit 1990 nicht weniger, sondern mehr geworden sind”, sagt Beutin.

“Vor diesem Hintergrund ist der Klimastreik ein starkes Signal, das Hoffnung macht. Die junge Generation nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und macht deutlich: Wir können nicht länger auf die Politik warten und hinnehmen, dass zu wenig passiert. Der Klimastreik ist Klimaschutz in Handarbeit”, führt er weiter aus.

Wir brauchen überall in Deutschland eine starke Klimabewegung, die Druck auf die Politik macht, damit endlich die Maßnahmen ergriffen werden, die seit Jahren notwendig sind und auf dem Tisch liegen. Dazu gehört ein starkes Klimaschutzgesetz, ein Kohleausstiegsgesetz, das sofortige Abschalten der dreckigsten 20 Kohlekraftwerke in Deutschland und eine sozial gerechte Energiewende.”

Die Oldesloer Landtagsabgeordnete Anita Klahn (FDP) hatte zuvor geäußert, dass die Schulpflicht vorgehe und der Einsatz mit einem Streik für Klimaschutz eben nicht “Pflicht” sondern “Kür” sei.

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Bad Oldesloe

Oldesloer FDP Landtagsabgeordnete: Schülerstreiks für Klimaschutz nicht akzeptabel

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Anita Klahn
Foto: FDP SH/hfr

Kiel/Bad Oldesloe – Schüler wollen auch in Schleswig-Holstein morgen ab 8 Uhr einen Schulstreik für mehr Klimaschutz durchführen. Einige von ihnen wollen auch vor dem Landeshaus in Kiel demonstrieren. Das findet die Oldesloer Liberale Anita Klahn nicht sonderlich lustig.

„Politisches und gesellschaftliches Engagement von Schülerinnen und Schülern begrüßen wir Freie Demokraten ausdrücklich. Dies zu fördern ist eine wichtige Aufgabe von Land und Schulen. Denn dadurch wachsen die Schüler zu kritischen und politisch aktiven Bürgern heran. Kritisches Denken und politisches Engagement sind aber keine Rechtfertigungsgründe, sich der Schulpflicht zu widersetzen”, sagt sie. 

Dass es zu der Natur eines Streiks per se natürlich gehört, sich einer anderen Aufgabe oder Pflich zu entziehen, lässt sie offenbar nicht gelten.

“Auch darf das Schwänzen des Schulunterrichts von niemandem toleriert, begrüßt oder unterstützt werden – auch dann nicht, wenn es um edle Ziele wie mehr Klimaschutz geht. Denn zum Schülerleben gehört auch, zwischen Schulpflicht und Freizeit, also zwischen Pflicht und Kür zu unterscheiden”, bleibt Klahn streng und warnt zwischen den Zeilen möglichen Unterstützern.

Kritiker äußern bereits, dass die  leicht oberlehrehafte Maßregelung der Schüler durch Klahn, nur davon ablenkt, dass auch ihre Partei sich stärker für den Klimaschutz engagieren könnte.

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Politik und Gesellschaft

DRK-Kita: “Willkommens-” und “Fotobücher” als Türöffner

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Kita-Leiter Martin Gurtmann und Erzieherin Bernadette Kniest-Cambeen mit den Fotobüchern und dem Willkommens-Buch.
Foto: Gutmann/hfr

Reinbek – Ein besonderes Geschenk für alle neuen Kita-Kinder in der Kita „Schmiedesberg“ in Reinbek. Die Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist seit Anfang 2016 im Bundesprogramm „Sprach-Kitas – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ aktiv.

Seither wurden in der Einrichtung unterschiedliche Ideen und Projekte erprobt und etabliert. Eine Sprach-Kita möchte die sprachlichen Kompetenzen ihrer Kinder in besonderer Weise unterstützen. Denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Durch sie treten wir mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an.

Kürzlich stellte die Kita im Rahmen der Veranstaltung „Schlüsselmomente – Türöffner aus den Sprach-Kitas“ das „Fotobuch“ und das „Willkommens-Buch“ vor. Mit Beginn der Eingewöhnung besitzt jedes Kind ein kleines Foto-Buch mit Bildern von zu Hause. Die Fotos vermitteln ein Stück seiner häuslichen Welt.

Das Foto-Buch zeigt aber auch den anderen Kindern, wer alles zur Familie gehört, womit das Kind gerne spielt und was es gerne isst. Die Erzieherinnen und Erzieher laminieren das Foto-Buch, lochen es und binden es mit einem Schlüsselring zu einem kleinen Buch. Mit diesem „Türöffner“ kommen nicht nur die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kleinen besonders gut ins Gespräch, sondern auch die Kinder untereinander.

Das „Willkommens-Buch“, das ebenfalls jedes Kind erhält, zeigt Fotos von den Räumlichkeiten der Kita und Momente des Tagesablaufs der Gruppe. Die Familien nutzen das Willkommens-Buch gerne für Gespräche in der Eingewöhnung und erfahren so vieles über den Kita-Alltag ihres Kindes.

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