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Norddeutschland

Hilfe für die Helfer: Sparkasse Holstein hat die Gewinner ausgelost

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Die Sparkasse Holstein hat in Eutin die Gewinner von “Hilfe für die Helfer” ausgelost. Foto: Sparkasse Holstein

Bad Oldesloe/Eutin – 45 Gruppen haben mitgemacht, nun stehen die Gewinner der Aktion „Hilfe für die Helfer“ der Sparkasse Holstein fest: Am 23. November 2018 hat Thomas Piehl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, gemeinsam mit örtlichen Pressevertretern die 25 Sieger in den Räumen der Johanniter-Unfallhilfe Eutin ausgelost. Sie erhalten jeweils eine Finanzspritze in Höhe von 1.120 Euro.

In diesem Jahr hat die Sparkasse Holstein ihre Aktion „Hilfe für die Helfer“ bereits zum dritten Mal gestartet. Die dritte Auflage richtete sich an Ehrenamtliche, die im Sanitätsdienst und Notfalleinsatz von DRK, ASB, Maltesern und Johannitern tätig sind. Vier Wochen lang konnten sie sich mit ihren Gruppen um eine Förderung bewerben. „Viele Bereiche unserer Gesellschaft würden ohne die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer nicht funktionieren. Für diesen Einsatz möchten wir uns bedanken“, begründete Thomas Piehl in seiner Begrüßung die Durchführung der Aktion. Und weiter: „Während der Bewerbungsphase haben wir einige Helfer bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit besucht. Wir waren ganz begeistert von ihrem Engagement und von den vielen emotionalen Momenten, über die sie berichtet haben. Es ist wirklich beeindruckend, mit wie viel Herzblut sich die Ehrenamtlichen für ihre Mitmenschen einsetzen.“

Mit der Aktion „Hilfe für die Helfer“ möchte die Sparkasse Holstein die Ehrenamtlichen bei ihrer wichtigen Aufgabe unterstützen: „Wir wissen, dass ihr Ehrenamt den Helfern zwar viel Freude bringt, aber wir kennen auch die Herausforderungen, vor denen sie täglich stehen“, so Piehl. Oft fehlt zum Beispiel Geld für dringend benötigtes Equipment oder für die eigene sichere Ausrüstung. Mit der Finanzspritze sollen ganz unterschiedliche Materialien für den Einsatz und die Ausbildung angeschafft werden. „Wir wünschen allen Gewinnern viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung ihrer Projekte“, sagte Piehl abschließend.

Über die Aktion

Die Sparkasse Holstein hat die Aktion „Hilfe für die Helfer“ 2016 ins Leben gerufen, um das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen in den verschiedenen Hilfsorganisationen zu unterstützen. Nachdem sich die Aktion 2016 an die DLRG-Gruppen und 2017 an die Freiwilligen Feuerwehren im Geschäftsgebiet gerichtet hat, erhalten nun die Helfer im Sanitätsdienst und Notfalleinsatz eine Förderung. Den Förderbetrag stellt die Sparkasse Holstein aus dem Sonderfonds des Los-Sparens zur Verfügung.

Beim Los-Sparen der Sparkasse Holstein setzen die Teilnehmer monatlich fünf Euro für ein Los ein. Vier Euro des Loseinsatzes werden für den Losinhaber gespart und zu Weihnachten an ihn ausgezahlt. Der verbleibende Euro geht zum Großteil in einen Verlosungstopf, füllt aber auch einen Sonderfonds, mit dem die Sparkasse Holstein in jedem Jahr unterschiedliche gemeinnützige Zwecke in der Region fördert. Bei den monatlichen Auslosungen im Los-Sparen winken Geldgewinne von fünf bis 25.000 Euro. Dreimal jährlich finden zudem Sonderauslosungen mit attraktiven Sachpreisen statt.

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Schleswig-Holstein

Lübecker Polizei warnt vor Anrufen falscher Polizisten

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Geheimnisvoller, anonymer Anrufer Symbolfoto: Nobuhiro Asada / Shutterstock

Lübeck – Die Lübecker Polizei warnt seit Dienstagmorgen, 20 August, vor Anrufen falscher Polizeibeamter im Lübecker Stadtgebiet.

Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei bearbeitet bereits drei Fälle, die sich zwischen 09.30 Uhr und 10.00 Uhr in der Lothringer Straße ereignet haben.

In beiden Fällen wurde mit unterdrückter Nummer angerufen. Die Anrufer mit männlicher Stimme gaben sich als Kriminalbeamte aus. Den Geschädigten wurde am Telefon erklärt, dass es in der Danziger Straße angeblich zu einem Einbruch gekommen sei, tatverdächtig wären Mitglieder einer osteuropäischen Bande.

In diesem Zusammenhang wäre auch ein Rucksack gefunden worden und ein Hinweis auf eine hohe Bargeldsumme.

Eine Geschädigte wurde gefragt, ob ein Mann im Hause sei. In dem anderen Fall sollte die Geschädigte weitere Informationen von einem Kriminalhauptkommissar Fischer erhalten.

Die beiden älteren Geschädigten erkannten den Betrugsversuch am Telefon und handelten vorbildlich – sie beendeten das Gespräch, legten auf und informierten die richtige Polizei. Das Kommissariat 13 ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Betruges.

Tipps der Polizei:

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf.

– Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber.

– Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

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Hamburg

Zwei Festnahmen nach gefährlicher Verfolgungsfahrt durch Hamburg

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Christian Horz/shutterstock

Hamburg – Nachdem zwei Personen sich gestern Abend, 19. Augustn, in der Stresemannstraße in Hamburg durch Beamte in ihrem Pkw BMW angehalten werden sollten, ergriffen diese zunächst die Flucht und versuchten sich der Kontrolle zu entziehen.

Der Fahrer fuhr hierbei mit zum Teil sehr hoher Geschwindigkeit im Slalom um andere Verkehrsteilnehmer herum und auf der Gegenfahrbahn. In der Straße Kamerbalken gelang es zwei Streifenwagen schließlich, das Fahrzeug einzukeilen und anzuhalten.

Die Beamten nahmen hierbei den 17-jährigen deutschen Fahrer sowie seinen 20-jährigen deutschen Beifahrer vorläufig fest.

Während der Flucht wurden aus dem BMW eine weiße Tüte und eine kleine Flasche geworfen. In der Flasche befand sich eine rauschgiftverdächtige Substanz. Beides wurde anschließend sichergestellt.

Das Fluchtfahrzeug wurde zur Eigentumssicherung ebenfalls sichergestellt, da es sich um ein Mietfahrzeug handelte.

Der 17-Jährige wurde an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Der 20-Jährige nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

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Kreis Pinneberg

Mit E-Scooter gestürzt: 24-Jähriger Pinneberger schwebt in Lebensgefahr

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Pinneberg – Ein 24-Jähriger ist in Pinneberg mit einem E-Scooter gestürzt und hat sich dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Unfall ereignete sich am 16. August gegen 17 Uhr. Der Pinneberger befuhr nach ersten Erkenntnissen der Polizei verbotswidrig den linken Radweg der Straße Lange Twiete aus Richtung Wedeler Weg kommend in Richtung Westring.

In Höhe einer Fußgängerbedarfsampel befindet sich eine Absenkung des Bordsteins. Beim Durchfahren der Senke verlor der Mann offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte zu Boden.

Hierbei stieß er mit dem Kopf auf den Bordstein und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Ein Rettungshubschrauber flog den Verletzten in ein Hamburger Krankenhaus.

Für das Fahrzeug bestand kein Versicherungsschutz. Angaben über die gefahrene Geschwindigkeit sowie die technisch mögliche Höchstgeschwindigkeit können derzeit nicht gemacht werden.

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