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Sport

Vier Reinbeker bei der Wado-Ryu Karate-EM erfolgreich

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Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Bei den diesjährigen Wado-Ryu Karate Europameisterschaften, dem so genannten Wado-Europa-Cup, durften gleich vier Reinbeker für die Deutsche Auswahl in Portugal an den Start gehen:

Pauline Sattler und Corre Ahnsehl beide in der Jugendklasse und Maximilian Spisla , sowie Sascha Veldung beide in der Leistungsklasse.

Ihr Heim- und Landestrainer von Schleswig-Holstein, Timo Stieger-Fleischer, räumte vorab allen vier Kämpfern Medaillenchancen ein. So kam es schließlich auch.

Corre Ahnsehl erreichte nach überzeugenden Siegen das Finale. Gekonnt setzte er in den Vorrunden seine guten Fußtechniken ein und konterte seine Gegner mit Faustschlägen aus. Das Finale gegen einen schottischen Nationalkämpfer verlor Corre denkbar knapp mit 0:1, kann sich aber gleich beim ersten Auftritt dieses Wettbewerbs stolz Vize-Europa-Cup-Sieger nennen.

Pauline Sattler freute sich sehr auf ihre Kämpfe mit dem Bundesadler auf der Brust. So ging sie auch in ihre Kämpfe. Selbstbewusst und frech zeigte sie ihre schnellen Fußtechniken. Auch mit der Führhand (Kizami-Zuki) konnte sie Punkte erzielen. So kam Pauline ins Halbfinale gegen Griechenland, welches sie mit leichtem Vorteil gestaltete. Keine Kämpferin konnte jedoch eine Wertung erzielen, so dass Pauline etwas mehr Risiko im Angriff einging. Dabei wurde sie mit einem Fuß zum Kopf ausgekontert und verpasste knapp das Finale. Am Ende konnte sie sich jedoch über eine tolle Bronzemedaille freuen.

Siegerehrung mit Pauline Sattler
Foto: TSV Reinbek/Hfr

Sascha Veldung, der Vize Europa-Cup-Sieger aus 2017, wollte dieses Jahr nach ganz oben auf das Treppchen. „Sascha kam aber nicht so gut ins Turnier wie erhofft. Teilweise wurden ihm Punkte verwehrt und dem Gegner welche gegeben die nicht wertbar waren. Sascha siegt jedoch gegen Azerbaijan und Frankreich, blieb dann aber unglücklich an einem Italiener hängen mit 1:2. Somit konnte er das Finale dieses Mal nicht erreichen“, heißt es vom TSV Reinbek. Dennoch gab Sascha nicht auf. Über die Trostrunde erkämpfte er sich mit einem 5:0 gegen einen Iren die Bronzemedaille und zeigt noch einmal sein ganzes Können.

Maximilian Spisla verlor leider gegen einen Franzosen in der ersten Runde. „Obwohl Max normalerweise der bessere Kämpfer ist, fand er dieses Mal nicht das richtige Mittel, den erfahrenen Gegner zu schlagen. Somit musste auch er über die Trostrunde gehen. Hier steigerte sich Max deutlich und gewann am Ende im kleinen Finale mit 8:0 gegen einen Griechen die Bronzemedaille“, wird vom TSV berichtet.

Im “Team Deutschland” hatten Sascha und Max noch einmal die Chance um die Medaillen zu kämpfen. Nach Siegen über Italien und Rumänien, stand nun wieder Frankreich im Wege. In einem sehr engen und knappen Finale, war Frankreich am Ende wieder das Team welches siegte. Dennoch hat Deutschland das Publikum durch seine beherzten Kämpfe inspiriert und eine tolle Silbermedaille gewonnen.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Kostenloses Ganzkörpertraining für Jugendliche mit Profitrainer

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Foto: Vetter/hfr

Bad Oldesloe – Es gibt ein neues Angebot für Jugendliche in Bad Oldesloe. Das sehr intensive Ganzkörpertraining mit einem Vollprofi richtet sich an junge Menschen ab 15 Jahren.

Das Training macht stärker, schneller, ausdauernder und beweglicher. Dafür werden Übungen mit dem eigenen Körper und einfachen Hilfsmitteln trainiert. Übungsbeispiele sind Klimmzüge, Liegestütze, Burpees, Barrenstütze, verschiedene Sprünge, Kniebeuge, etc.

Das Training wird vom erfahrenen Fitnesstrainer Peter Buchmann geleitet. Er ist seit vielen Jahren als Trainer tätig, trainiert einige Leistungssportler und ist fit wie ein Turnschuh.

Er bringt das Knowhow mit, um ein abwechslungsreiches und anstrengendes Training zu gestalten und mit geschultem Blick für Bewegungen die Gesundheit im Auge zu behalten.

Das Training ist kostenfrei, jeder ist willkommen. Eine vorherige Anmeldung unter 04531 8960-304 oder per E-Mail an gf.vcbo@gmail.com ist erwünscht.

Angeboten wird dieses Training vom gemeinsamen Projekt „Sport vor Ort“ der Stadt Bad Oldesloe, Sachbereich Jugendarbeit und dem Volleyball Club Bad Oldesloe e. V.

Immer freitags von 17.30–19 Uhr auf dem Workout Parkour am Exer im Sommer; im Winter in einer Turnhalle.

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Ahrensburg

Ahrensburger Speedskater fahren 6-Stunden-Rennen in Dänemark

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Ahrensburg – Normalerweise stehen sie maximal anderthalb Stunden auf Inlineskates, an diesem Wochenende waren es sechs.

Elf Speedskater des Ahrensburger TSV stellten sich in Roskilde bei Kopenhagen dem 6-Stunden-Rennen. Dabei galt es innerhalb von sechs Stunden die meisten Runden auf der Autorennstrecke zu erreichen.

Aus Ahrensburg gingen drei Teams an den Start.

Die schnellsten Drei (Yannic Rittel, Sören Kahl, Linus Ehlers) bildeten die „Ahrensburg Speedys“, die drei Damen die „Ahrensburg Ladies“ (Alina Kalisch, Katja Stieper, Anke Rittel) und die restlichen Starter nannten sich die „Ahrensburg Smileys“ (Jan Wittmaack, Jannis Carstens, Andreas Otto, Torbjörn Brandt). Außerdem ging Marcus Kalisch als Solo an den Start und absolvierte die 6 Stunden alleine und ohne Wechsel, während die Teamfahrer nahezu jede Runde den nächsten Teamkollegen losschickten.

In den ersten Stunden konnten die „Speedys“ ganz vorne mitfahren. Zeitweise tauschten die ersten drei bis fünf Positionen jede Runde die Reihenfolge.

Mit der Zeit zogen die ersten Teams allerdings weiter weg, weil sie aus deutlich mehr Startern bestanden und somit längere Pausenzeiten aufweisen konnten. Am Ende mussten sich die Speedys vier größeren Teams geschlagen geben und erreichten mit fast 180 gefahrenen Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 30km/h den fünften Platz.

Damit konnten sie die Wertung der Teams mit weniger als fünf Startern mit großem Abstand vor den anderen Kleinteams gewinnen. In dieser Wertung konnten sich auch die Ladies auf Platz 3 kämpfen. Unter den kompletten Damenteams waren sie sogar die Zweitschnellsten. Marcus, der am Ende der Veranstaltung über 90 Kilometer auf seiner Uhr hatte, freute sich über einen zweiten Platz der Solowertung.

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Fußball

Stimmung rund um Pauli-Sieg in Lübeck weitestgehend ruhig

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Fußball Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Sonntagnachmittag, 11. August, trafen in der ersten Runde des DFB-Pokals 2019/2020 die Mannschaften des FC St. Pauli und die des VfB Lübeck an der Lohmühle in Lübeck in einem echten Norddbery aufeinander.

Nach Verlängerung und Elfmeterschießen entschied der FC St. Pauli den Sieg mit 3:4 für sich. Aus Sicht der Polizei verlief das Geschehen rund um das Spiel weitestgehend ruhig.

Zirka 11.000 Zuschauer verfolgten das mit Spannung erwartete Fußballspiel auf der ausverkauften Lübecker Lohmühle, unter ihnen etwa 2000 Fans der Gäste aus Hamburg.

Im Vorfeld des Spiels nahmen knapp 400 Fans des VfB Lübeck an einem Fanmarsch vom Holstentor in Richtung Stadion teil. Dabei wurde in geringer Menge Pyrotechnik gezündet. An der Schwartauer Allee versuchten einige Anhänger in Richtung der St. Pauli Fans zu gelangen. Diese waren zur selben Zeit ebenfalls unter Polizeibegleitung zu Fuß vom Hauptbahnhof unterwegs in Richtung Lohmühle und zündeten vereinzelt Pyrotechnik.

Darüber hinaus kam es zu Flaschenwürfen auf Einsatzkräfte der Polizei durch Teilnehmer des Lübecker Fanmarsches. Verletzt wurde niemand. Ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppierungen wurde von der Polizei verhindert.

Vor dem Anpfiff und zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit zündeten sowohl Gäste- als auch Heimfans verstärkt Pyrotechnik im Stadion. Nach Spielende wurden die Anhänger des FC St. Pauli von der Polizei in Richtung Hauptbahnhof begleitet.

Nach dem Spiel versuchten einige VfB-Anhänger am Hauptbahnhof Lübeck zu den St. Pauli-Fans vorzudringen. In diesem Zusammenhang erteilte die Polizei 15 Platzverweise.

Vor und nach dem Spiel kam es zu den erwarteten und unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

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