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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe: Caroline Relling mit Frauenehrenamtspreis ausgezeichnet

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Hannelore Ratzeburg (DFB Vizepräsidentin Frauen- und Mädchenfußball), Nadine Rademann (Sparda-Bank), Carolin Relling und Sabine Mammitzsch (SHFV-Vizepräsidentin).
Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Im Mittelpunkt steht Carolin Relling vom VfL Oldesloe eigentlich gar nich so gerne, doch im Sportpark Malente stand sie  zusammen mit den anderen Kreissiegern des Frauenehrenamtspreis des SHFV jetzt mal im Scheinwerferlicht.

Im Jahr 1990 trat die heute 50jährige in den VfL Oldesloe ein. Durch ihren Vater wurde ihr die Liebe zum Fußballsport quasi bereits in die Wiege gelegt. Als Libero hielt sie jahrelang die Abwehr der Fußballfrauen des VfL Oldesloe zusammen und mit der Zeit band sie ihr damaliger Trainer Rainer Fischer auch mehr und mehr in fußballerische Aufgaben außerhalb des Platz es ein.

2011 wurde sie in die Abteilungsleitung des VfL Oldesloe als Obfrau für den Frauen- und Mädchenfußball gewählt. Seit 2014 ist sie stellvertretene Abteilungsleiterin mit Schwerpunkt weiblicher Fußball.

„Ich kenne es aus eigener Erfahrung, das sman als Frau oft belächelt wird, wenn man gegen den Ball tritt. Doch warum sollen Frauen und Mädchen nicht auch Spaß mit dem runden Leder haben?“ fragte sich Carolin Relling desöfteren und packt kräftig mit an.

Das Fördern und Zusammenhalten der Mannschaften und des Mädchen- und Frauenfußballs allgemein ist in ihren Augen wichtiger als jeder Punkt für den Ligabetrieb. Zusammen mit einigen Mitstreitern brachte sie auch die Fusion der Vereine VfL Oldesloe und FFC Oldesloe auf die Bahn.

Im Augenblick gibt es beim VfL im Mädchenbereich eine erfolgreiche Spielgemeinschaft mit Reinfeld. „Alle Jahrgänge konnten besetzt werden“, sagt Carolin Relling nicht ohne stolz.

Bei Hallenturnieren wie dem Timo Heller Cup, dem Rudi Herzog Pokal oder dem Hans-Hermann-Lienau-Cup liegt außerdem das komplette Catering in ihren bewährten Händen. „Wir sind da ein fester Stamm. Es macht trotz dieser anstregenden Tage sehr viel Spaß“, so Relling.

Der Ehrenamtsbeauftragte der Fußballabteilung des VfL Oldesloe, Horst Rohde, schlug sie nun für den Frauenehrenamtspreis vor und sie machte im Kreis Stormarn das Rennen. „Der Frauen- und Mädchenfußball braucht viele Räder und ich bin froh und glücklich eines davon zu sein. Die ehrenamtliche Arbeit gibt mehr viel zurück und ich blicke glücklich und auch ein bischen stolz auf die vergangenen Jahre und das erreichte zurück“, so Carolin Relling abschließend.

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Bad Oldesloe

500 Euro Belohnung für Täterhinweise: Vandalismus beim Oldesloer Autohaus Schröder

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Foto: Privat/hfr

Bad Oldesloe – Vandalismus beim Autohaus Schröder in der Hamburg Straße in Bad Oldesloe. Inhaber Tim Schröder ist fassungslos.

„In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns auf dem Hof ein Neuwagen durch Fusstritte beschädigt. Dieser stand direkt an der Straße. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ungefähr 2000,- Euro
Außerdem wurde unsere Mülltonne umgeworfen“, erklärt Schröder.

Er will die Tat nicht so hinnehmen. „Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen würde ich 500 Euro Belohnung zahlen, oder auch nach einem anonymen Hinweis spenden“

Homepage des Oldesloer Autohaus Schröder

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Bad Oldesloe

Oldesloer Heimatmuseum zeigt die vergessenen Urzeit-Schätze von Ahrensburg

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Andreas Ahne und Petra-Maria Schark vom Oldesloer Heimatmuseum mit Präparator Hans-Jürgen Lierl

Bad Oldesloe – In Fachkreisen ist die von Richard Wenck in Ahrensburg ausgegrabene und zusammengetragene Sammlung versteinerter Urzeitwesen lange bekannt und gefeiert.

Eine Sonderausstellung des Oldesloer Heimatmuseums befasst sich jetzt mit dem Lebenswerk des Unternehmers, der vor allem für sein Hobby lebte: Fossilien.

Während sich über den Ahrensburger Prähistoriker Alfred Rust einiges an Literatur finden lässt, ist der Name Richard Wenck nur wenigen ein Begriff.

„Die Funde von Wenck sind spektakulär“

Zu unrecht, wie Hans-Jürgen Lierl findet. Als Geowissenschaftlicher Präparator und rechte Hand des Hamburger Paläontologen Prof. Dr. Urich Lehmann beschäftigte er sich auch mit Wencks Erbe. „In der Wissenschaft ist Ahrensburg ein Begriff und das nicht nur wegen Alfred Rust“, sagt Hans-Jürgen Lierl. Die Funde von Reinhard Wenck seien ähnlich spektakulär, wie die des Archäologen.

„Ich finde es sehr schade, dass Ahrensburg kein Museum hat, in dem die Sammlungen von Rust und Wenck gezeigt werden“, sagt der Wissenschaftler, der in dieser Woche die Ausstellung im Oldesloer Heimatmuseum vorbereitet hat. Jahrzehnte waren die aus Stormarn und Herzogtum-Lauenburg stammenden, versteinerten Tintenfischgehäuse („Ammoniten“) und Saurierknochen hier eingelagert.

Nur hin und wieder wurden kleine Teile der Sammlung öffentlich ausgestellt. Gesammelt hatte Richard Wenck die Fossilien in Kiesgruben, unter anderem im Forst Hagen.

Manchmal war der Speditionskaufmann sogar mit Alfred Rust (links auf dem Foto) selbst auf Grabungen, wie dieses Foto belegt.

Während der sein Augenmerk auf Pfeilspitzen und andere prähistorische Zeitzeugen legte, sammelte Wenck eine enorme Menge an versteinerten Urzeittieren an. Mehrere tausend Artefakte soll die Sammlung insgesamt umfassen. Zu viel, um alles auszustellen.

„Es ist ein Querschnitt, die spektakulärsten Funde, die wir hier zeigen wollen“, sagt Lierl, der Wenck in seiner Schulzeit kennenlernte und der ihm beibrachte, wie sich die Fossilien von eiszeitlichem Schutt unterscheiden lassen.

Museumsmitarbeiter Andreas Ahne bereitet die Ausstellung vor

200 Einzelstücke werden im Oldesloer Heimatmuseum ausgestellt sein. „Oben stehen noch 20 weitere Kisten“, sagt Museumsleiterin Petra-Maria Schark. Es sei ein glücklicher Umstand gewesen, dass das Heimatmuseum einen Teil der Geschiebesammlung im Jahr 1985 habe erwerben können. „Ein kleiner Teil davon wurde in den 80ern und später nochmal 2008 gezeigt“, sagt Schark. Doch mittlerweile sei die Sammlung dank Hans-Jürgen Lierl katalogisiert und Epochen zugeordnet.

Die Ausstellung „Lebensspuren im Stein – Urzeitschätze der Sammlung Wenck“ ist ab sofort bis zum 19. Oktober im Heimatmuseum zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

BiZ informiert über Teilzeitausbildung: Keine halbe Sache

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Foto: Agentur für Arbeit

Bad Oldesloe – Vom 27. bis zum 29. Mai bieten Sylvia Freund, Sonja Redmann und Irene Schumann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und den Jobcentern Stormarn und Herzogtum Lauenburg, eine Hotline zum Thema „Ausbildung in Teilzeit“ an. Sie sind an den drei Tagen jeweils von 8 bis 13:00 Uhr unter den Telefon-Nummern 0 45 31 / 167 208 und 0 45 31 / 167 209 erreichbar und gehen auf alle Fragen ein.

Informieren können sich alle, die trotz Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger gern eine Ausbildung beginnen würden, diese aber nicht in der üblichen Vollzeitausbildung absolvieren können. Genauso beraten die drei Fachfrauen auch Unternehmen, die ausbilden oder ausbilden möchten, aber noch keine Erfahrung mit einer Ausbildung in Teilzeit haben. Sie erklären, wie die Ausbildung abläuft, wie die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert werden kann, ob sich die Ausbildungsdauer dadurch verlängert oder nicht und was sonst noch beachtet werden muss.

„Obwohl seit 14 Jahren die gesetzliche Möglichkeit einer Ausbildung in reduzierter wöchentlicher Ausbildungszeit besteht, wird dies nur in einem geringen Umfang genutzt“, erklären Freund, Redmann und Schumann. 2005 wurde die Ausbildung in Teilzeit im Berufsbildungsgesetz verankert. „In Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2017 insgesamt 20.103 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon aber nur 144 für eine Teilzeitberufsausbildung. Das ist ein Anteil von 0,7 Prozent. Dabei können alle profitieren: denen, die Betreuungsaufgaben haben, bietet sich die Chance auf einen Berufsabschluss und Unternehmen sprechen vor dem Hintergrund rückläufiger Zahlen an Ausbildungsbewerbern neue Potentiale an, wenn sie sich auch für eine Ausbildung in Teilzeit öffnen. Und: es wird nur die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert, fachlich und inhaltlich werden keine halben Sachen gemacht“, so die Fachfrauen. 

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