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Barsbüttel

Ohne Führerschein und mit 200 Sachen durch eine Baustelle: Strafverfahren!

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Polizeikontrolle
Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock

Barsbüttel – Ein Hamburger (55) ist auf der A1 in seinem Saab mit 200 km/h durch eine Autobahn-Baustelle bei Barsbüttel gerast. Eine Zivilsteife stellte den Raser, der keinen Führerschein besaß.

Am 17. November befuhr gegen 23.10 Uhr ein Zivilfahrzeug der Kriminalpolizei Lübeck auf dem Weg zu einem Einsatz die A1 in Richtung Hamburg. Vor ihnen fuhr ein 55-jähriger Hamburger in seinem Saab Cabrio. Obwohl in der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h gilt, beschleunigte der Hamburger sein Cabrio plötzlich auf ca. 180 km/h.

Nach der Baustelle fuhr er wieder die vorgeschriebenen 120 km/h. Die Polizeibeamten überholten das Fahrzeug und beobachteten die Fahrweise. Kurz vor der nächsten Baustelle in Höhe Barsbüttel beschleunigte der Fahrer erneut und überholte das Zivilfahrzeug. Nun fuhr er mit über 200 km/h bei erlaubten 80 km/h mehrere Kilometer durch die Baustelle und anschließend auf die A24 nach Hamburg. An der Abfahrt Jenfeld konnte er schließlich durch die Polizeibeamten kontrolliert werden.

Eine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Auf den Hamburger kommt nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß zu.

Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

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Bad Oldesloe

Alternative Corona-“Fakten”: Plakate, Flyer, Drohungen an Stormarner Schulen

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Bad Oldesloe/Barsbüttel – Mit Flyern, Plakaten und sogar Drohungen versuchen Coronamaßnahmen-Kritiker und „Querdenker“ in Stormarn Schulleitungen unter Druck zu setzen.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Für Aufsehen sorgt unter anderem ein Brief, den die Erich-Kästner-Schule in Barsbüttel vergangene Woche erhielt. „Mir wurden Konsequenzen angedroht, für den Fall, dass ich die Maskenpflicht im Unterricht an meiner Schule durchsetze“, wie Schulleiter Thorsten Schöß-Marquardt dem Hamburger Abendblatt berichtete. Und weiter: „Wir werden Sie zur Verantwortung ziehen.“ Die Nachricht, die durchaus als Drohung verstanden werden kann, stammt dem Absender nach von Dr. Walter Weber. Der Mediziner ist für seine Aussagen bei Verschwörungsideologen beliebt. Mehrfach sprach der Dr. Weber bereits auf Veranstaltungen von sogenannten „Querdenkern“.

Weber ist einer der Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“ und behauptet, dass das Tragen von Mund-und-Nasenbedeckungen gesundheitliche Schäden zur Folge habe. Dem widerspricht etwa das Deutsche Ärzteblatt. Laut einer Untersuchung sind die Auswirkungen einer Maske auf die Blutgaswerte messbar, aber nicht klinisch relevant.

Auch an Oldesloer Schulen wird dieser Tage pseudowissenschaftlicher Unsinn verbreitet.

So sind etwa an Bushaltestellen Flyer und Plakate mit alternativen Fakten aufgetaucht, die offenbar SchülerInnen verunsichern sollen.

„Zum Glück ist es abgesehen von den Flyern und Plakaten an Bushaltestellen bei uns soweit ruhig. Die Schüler haben Verständnis und ziehen da voll mit“, zitiert das Stormarner Tageblatt Sven Baumann, Leiter der Ida-Ehre-Schule.

An der Theodor-Storm-Schule haben Unbekannte Flyer mit Zitaten von Heinrich Himmler und Adolf Hitler in den Schulbriefkasten geworfen!

Die Verfasser fantasierten eine Impfpflicht herbei, die es jedoch nicht gibt und laut Bundesregierung auch nicht geben wird.

TSS-Schulleiter Martin Nirsberger: „Wir haben Schüler mit Attest, die tragen natürlich keine Maske. In einem Fall ist eine Mutter eine extreme Gegnerin der Maßnahmen, ihr Kind trägt trotzdem Maske. Ansonsten könnte es auch nicht am Unterricht teilnehmen. Oft sind die Eltern eher das Problem als die Kinder.“

In vielen Briefkästen in Bad Oldesloe landeten in den vergangenen Wochen Flyer, auf denen der Eindruck erweckt wird, Masken würden für eine Sauerstoffreduzierung im Blut sorgen und damit schädlich sein. Außerdem werden „unvorhersehbare Nebenwirkungen“ bei einem Covid-19-Impfstoff und eine Pleitewelle prophezeit.

Im Internet kursieren derweil Videos, auf denen mit Ganzkörper-Schutzanzügen und Masken bekleidete Personen durch Bad Oldesloe und Bargteheide gehen, während eine Frauenstimme zusammenhanglos Verschwörungserzählungen aneinanderreiht. Offenbar soll es sich bei den dystopischen und verstörenden Videos um Protestaktionen handeln. Wer dahinter steckt, ist unklar.

In einer früheren Version des Textes hieß es, dass Unbekannte Flyer an der Theodor-Mommsen-Schule verteilt hätten. Es handelte sich um die Theodor-Storm-Schule. Wir haben den Fehler korrigiert.

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Polizei und Feuerwehr

Barsbüttel: 40 Jahre alter Oldtimer VW Bus brennt aus

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Barsbüttel – Am gestrigen Nachmittag, 14. September, gegen 15:20 Uhr, fing ein Kleinbus auf der BAB24 in Fahrtrichtung Berlin Feuer.

Der 64-jährige Fahrer aus Hamburg merkte laut Polizeibericht während der Fahrt, dass der Motor des mehr als 40-Jahre alten VW Transporters plötzlich ausging und hielt daraufhin auf dem Standstreifen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Heck des Oldtimers.

Noch bevor die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, versuchten die Fahrer zweier LKW, mit ihren Mitteln, das Feuer zu löschen. Anschließend übernahm die Freiwillige Feuerwehr Glinde, die den Wagen jedoch nicht mehr retten konnte.

Für die Löscharbeiten musste die A24 in Richtung Hamburg für ca. 50 Minuten voll gesperrt werden. Danach konnten zunächst der linke und anschließend die gesamte Fahrbahn wieder freigegeben werden. Verletzt wurde niemand. Der ausgebrannte Kleinbus wurde abgeschleppt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lag ein technischer Defekt vor.

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Bad Oldesloe

Stormarner Schüler mit Corona-Virus infiziert: Zwei Schulen betroffen

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Bad Oldesloe/Barsbüttel – An zwei Schulen in Stormarn sind Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Betroffen sind die Schule am Masurenweg in Bad Oldesloe und die Kirsten-Boie-Schule in Barsbüttel.

Coronavirus Symbolfoto: Mintart/shutterstock

In Bad Oldesloe hatte sich ein Junge aus einer neunten Klasse mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Wegen der Infektion mussten am Montag alle Schüler der neunten und zehnten Klassen zu Hause bleiben.

Alle Schüler, die potenziell Kontakt mit dem Jungen hatten, sollen jetzt getestet werden und frühstens am Donnerstag in den Unterricht zurückkehren.

Das Hygiene-Konzept der Schule am Masurenweg sieht vor, dass der Unterricht in festen Großgruppen organisiert wird und nicht alle Schüler der unterschiedlichen Jahrgänge Kontakt zueinander haben.

Deswegen ist es unwahrscheinlich, dass sich SchülerInnen außerhalb der neunten und zehnten Klassen angesteckt haben.

Ein weiterer Fall ist in einer Grundschule in Barsbüttel aufgetreten. Hier musste am Montag ein kompletter dritter Jahrgang der Kirsten-Boie-Schule dem Unterricht fernbleiben, weil die Familie eines Schülers positiv getestet worden war.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 508 (Stand: 17.08., 13 Uhr). 51 befinden sich in Quarantäne, eine weitere Person in stationärer Behandlung, 34 sind verstorben.

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