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Bad Oldesloe

Strunk, Schamoni und Co: Das KuB-Programm wird prominent

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Kulturchefin Inken Kautter (vorne) mit ihrem Team und den Lieblingsveranstaltungen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Heinz Strunk liest aus “Das Teemännchen”, Rocko Schamoni aus einem Buch, das erst noch geschrieben wird und das Hamburger Schmidt Theater zeigt eine Varieté-Show: Das Oldesloer Kulturprogramm im KuB erreicht durchaus vor allem im Bereich Kabarett und Lesungen ein neues Level.

102 Veranstaltungen stehen für die Spielzeit Januar bis Juni 2019 auf dem Programm. Es ist wieder eine Mischung aus den Angeboten des städtischen Kulturbüros und ehrenamtlicher Eventorganisatoren wie Klngstdt und der Oldesloer Bühne. 

Ob Theater und Oper, Lesungen, Konzerte oder Kabarett: Das Kultur- und Bildungszentrum zieht immer mehr Besucher und auch immer namenhaftere Künstler an. Allein im Oktober besuchten rund 2000 Menschen die Veranstaltungen im KuB. Mit einem Rückgang rechnet Kulturchefin Inken Kautter nicht: “Die starken Monate kommen erst noch.” Vorweihnachtszeit ist Saison.

Doch auch danach bietet das Kulturhaus der Stormarner Kreis eine Reihe von Veranstaltungen, die ein breites Publikum ansprechen dürften. Das Programm Januar bis Juni hat die Oldesloer Kulturabteilung jetzt vorgestellt. “Wir sind dazu übergegangen, Künstler weit im Voraus zu buchen”, sagt Inken Kautter. Das zeigt Wirkung: “So kamen wie etwa an Heinz Strunk.” Der Entertainer und Autor (“Der goldene Handschuh”, “Fleisch ist mein Gemüse”) wird im Juni (1.6., 20 Uhr) aus seinem Buch “Das Teemännchen” lesen.

Strunk ist Teil des Komik-Trios “Studio Braun”. Ebenso wie ein weiterer Gast des KuB: Rocko Schamoni. Der Musiker, Autor und Schauspieler liest im Januar (26.1., 20 Uhr) in”Die große Rocko Schamoni Schau” aus einem Buch lesen, das es noch nicht gibt. “Dummheit als Weg” heißt das Werk und wird von Schamoni während seiner Tour geschrieben.

In der Musik- und Theatersparte geht es prominent weiter: Hier gibt unter anderem das Hamburger Schmidt Theater mit der “Schmidt Show” ein Gastspiel auf der Bühne im KuB (7.2., 20 Uhr). Besuch aus Ahrensburg gibt es vom “Godfather of Boogie-Woogie” Axel Zwingenberger (17.5., 20 Uhr). Auch Opernfans sollen auf ihre Kosten kommen. “Die Kooperation zwischen KuB und Musikhochschule Lübeck wird auf beidseitigen Wunsch fortgesetzt, der Vertrag ist unterschrieben”, sagt Inken Kautter.

Im dritten Jahr der Kooperation wird in der Reihe “Junges Musiktheater” unter anderem die “Weiße Rose” – die letzten Tage der Geschwister Scholl – als Oper aufgeführt. Die beiden Widerstandskämpfer waren während der NS-Zeit zum Tode verurteilt worden. Keine leichte Kost – passt aber in die Zeit. Politisch bezieht das KuB eine klare Position gegen Rechts. Das ist auch im Programm zu sehen. So wird Ex-AfD-Parteimitglied Franziska Schreiber (28) – sie war zwischenzeitlich Teil des Bundesvorstandes und Pressesprecherin von Frauke Petry – über ihren Ausstieg aus der immer radikaler werdenden Partei berichten (3.2., 18 Uhr).

Einen Großteil das Programms macht aber auch weiterhin das Engagement der Hauptnutzer im Haus aus. “Mit Klngstdt und der Musikschule haben wir starke musikalische Partner”, so Katrin Offen aus dem Kulturbüro. “Wir halten uns bewusst im Bereich Musik mittlerweile etwas mehr zurück, weil wir wissen, dass von den beiden Hauptnutzern verlässlich ein attraktives und umfangreiches Programm geboten wird”, ergänzt Kautter. 

Klngstdt kooperiert am 14.3 mit der Musikschule, wenn Magnus Landsberg wieder auf der Bühne zu Gast sein wird. Mit dem “KuB-Saal-KluB” führt die umtriebige Musikergemeinschaft der Klangstädter außerdem auch ein neues Clubformat mit zwei Terminen fort, das seine Premiere erste Ende September feierte. Dazu gibt es eine Ausgabe des bewährten “Big city light” Konzepts und natürlich auch wieder offenen Bühnen mit “Mary Stolpe vorm Wortgericht”. Die Musikschule bietet außerdem zusätzlich unter anderem einen Wettbewerb der Nachwuchsmusiker an. 

Auch die Oldesloer Bühne ist wieder sehr aktiv und deckt im Bereich des Theaters eine Menge Vorführungen ab, die dafür sorgen, dass im Saal über die Monate auch für Abwechslung gesorgt ist. 

Das umfangreiche Programm liegt ab sofort in der Stadtinfo (KuB, Beer-Yaacov-Weg 1) aus und ist auch im Internet auf www.kub-badoldesloe.de zu finden. Tickets können online und telefonisch (04531/504-195) gebucht werden.

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Bad Oldesloe

Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oldesloe: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Bad Oldesloe – Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Mit seinem Renault Twingo war der junge Mann von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr auf der Hamburger Straße (B 75). Laut Polizei fuhr der 20-Jährige stadteinwärts, als er kurz hinter dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B75 war von 9.45 bis 10.30 Uhr gesperrt.

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Bad Oldesloe

Erneut drei bestätigte Neuinfektionen in Stormarn: Zwölf neue Covid-19-Fälle seit Ende Juni im Kreis

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe – Nach einer längeren Zeit ohne deutlichen Anstieg der Neuinfektionen im Kreis bis Ende Juni sind die Zahlen in den vergangen 14 Tagen wieder regelmäßig gestiegen.

Insgesamt sind es seit Ende Juni 12 bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der seit Beginn infizierten Stormarner stieg von 420 auf 432.

Seit Beginn der Pandemie sind in Stormarn 33 Infizierte verstorben.

Der deutlichste Anstieg seit Wochen zeigt, dass Abstand und Mundschutz weiterhin wichtig bleiben, weil die Verbreitung des Virus auch in den nächsten Wochen noch aufgehalten werden muss.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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