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Tangstedt

Mann (64) fährt in wartende Autos: Tödlicher Unfall in Tangstedt

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Tangstedt – Ein 64-Jähriger von der Insel Fehmarn ist in Tangstedt (Kreis Segeberg) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Mann fuhr mit seinem VW-Transporter ungebremst auf an einer Kreuzung wartende Fahrzeuge auf.

Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 14.30 Uhr auf der B432 bei Tangstedt an der Kreuzung Wulksfelder Damm. Dort wartete gerade ein Oldesloer (26) und ein Tangstedter (71) den Verkehr ab, als der 64-Jährige mit seinem Wagen deren Fahrzeuge rammte. Hierdurch gerieten der Transporter und der Mercedes des 26-Jährigen in den Straßengraben auf der linken Seite. Der Unfallverursacher starb noch vor Ort. Sein Beifahrer (49) und der Oldesloer wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Der 71-Jährige blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von Höhe von rund 70.000 Euro.

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Politik und Gesellschaft

Baumpflanz-Challenge: Auch in Tangstedt gibt es das #einheitsbuddeln

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Tangststedts Bürgermeister Jürgen Lamp, CDU Ortsvorsitzender Eckhard Harder und die CDU-Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann Foto: Voss

Tangstedt – Die CDU-Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann nimmt aktiv an der Aktion Einheitsbuddeln gegen das Waldsterben und den Klimawandel teil. Nachdem die Landespolitikerin in der „#einheitsbuddeln-Challenge“ durch ihren Landtagskollegen Tobias Koch als Baumpflanzerin nominiert worden war, griff Katja Rathje-Hoffmann gemeinsam mit Tangststedts Bürgermeister Jürgen Lamp und dem CDU Ortsvorsitzenden Eckhard Harder im Bürger-Naturpark Tangstedt zum Spaten.

“Eingebuddelt” wurde ein Wiemersdorfer Apfel. Das ist ein Baum mit einer langen Historie in der Familie der Gärtnerei Harder in Wiemersdorf.

Das Einheitsbuddeln soll neue Tradition am Tag der Deutschen Einheit werden. Das hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther vorgeschlagen.

Rathje-Hoffmann nominierte für die Baumpflanz-Challenge als nächste Pflanzer die Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein und Gero Storjohann und ihren Landtagskollegen Ole Christopher Plambeck.

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Reinbek

1,3 Millionen Euro Landesgelder für sieben Stormarner Feuerwehrgerätehäuser

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In Siek: Tobias Koch (v. r.), Bürgermeister Andreas Bitzer, Kai-Willi Bredenkamp (Ortswehrführer) und Holger Wollmer (Gemeindewehrführer) Foto: Büro Koch/CDU/hfr

Siek/Stormarn – Der Termin auf der grünen Wiese habe einen „sehr erfreulichen Anlass“, sagte Sieks Bürgermeister Andreas Bitzer zur Begrüßung des Landtagsabgeordneten Tobias Koch, der die 2400-Einwohner-Gemeinde in seinem Wahlkreis besuchte.

Zum Pressegespräch war eingeladen worden, um ein kommunales Großprojekt vorzustellen, das mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung ermöglicht wird. Die Gemeinde profitiert nämlich vom Programm zur Förderung von Sanierungen und Neubauten für Feuerwehrgerätehäuser, das Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) Mitte Juli verkündete.

„Diese Förderung ist Teil des Kommunalpakets, das die Jamaika-Koalition in Kiel als eine ihrer ersten Amtshandlungen nach dem Regierungsantritt vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat. Wir wollen die Kommunen direkt unterstützen, indem wir uns an den verschiedenen Bausteinen der Infrastruktur, nämlich Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehren, finanziell beteiligen“, sagte Koch.

Insgesamt neun Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr für Sanierungen und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung — weitere zwei Millionen Euro wurden für 2020 in Aussicht gestellt.

Insgesamt 73 Bauvorhaben in Schleswig-Holstein werden 2019 unterstützt. Im Kreis Stormarn profitieren sieben Projekte mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro von der Förderung.

Barsbüttel (für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.084 Euro und in Willinghusen 85.466 Euro), Reinbek (für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gab es die Maximalförderung von 300.00 Euro), Siek (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), Tangstedt (für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses 155.397 Euro), Todendorf (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), und der Neubau eines Katastrophenschutzzentrums in Hammoor wird vom Land mit 300.000 Euro maximal unterstützt.

„Wir freuen uns über die zügige Zusage“, sagte Bürgermeister Bitzer. Wie in vielen Gemeinden hätten auch die Sieker das Problem, dass ihr Feuerwehrgerätehaus so veraltet sei, dass ein Neubau nötig werde. Das 1,9 Millionen teure Gebäude werde jetzt „am Wunschplatz“, so Gemeindewehrfüher Holger Wollmer, einer zentral gelegenen zwei Hektar großen ehemaligen Ausgleichsfläche, realisiert.

Auf dem Areal wird Siek unter anderem auch für 3,3 Millionen Euro eine neue Kita bauen. Der B-Plan für das Feuerwehrgerätehaus liegt bereits aus. Die Sieker hoffen, vielleicht schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen zu können.

Den über die Jahre gewachsenen Bedarf machte Ortswehrführer Kai-Willi Bredenkamp deutlich: „Unsere Freiwillige Feuerwehr fährt im Jahr etwa 35 Einsätze in Siek und Umgebung, das ist eine Verdreifachung innerhalb der vergangenen 25 Jahre. Das alte Feuerwehrgerätehaus stößt längst an Grenzen. Wir haben die maximale Größe unserer Mannschaft mit 49 Feuerwehrleuten erreicht und mussten deshalb einen Aufnahmestopp aussprechen.“ Weiter größere Investititionen für ein Mannschaftsfahrzeug und ein neues Großfahrzeug stünden an.

Auch im Namen der beiden anderen Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen und Lukas Kilian sagte Koch: „Wir freuen uns, dass auch Feuerwehren in Stormarn vom Land unmittelbar bei dringenden Investitionen unterstützt werden. Die finanzielle Förderung zeigt die Wertschätzung der Arbeit der rund 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute bei uns im Land.“

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Tangstedt

SPD Stormarn informiert sich über Gut Wulksfelde

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Tangstedt – Im Rahmen der Sommerbereisung hat sich die SPD-Kreistagsfraktion Stormarn bei einer ausgiebigen Hofführung über den Demonstrationsbetrieb des ökologischen Landbaus Gut Wulksfelde informiert.

Direkt vor den Toren Hamburgs in Tangstedt liegt das Gut Wulksfelde, welches auf gut 440 Hektar konsequent ökologische Lebensmittel anbaut. Die Hofführung führte durch die gläserne Backstube, wo täglich die Bäcker frisches Brot und Brötchen aus hofeigenem Getreide nach traditionellen Rezepten backen. Bei den Tiergehegen konnten sich die Kommunalpolitiker von der artgerechten Haltung der Tiere mit viel Bewegung und reichlich frischer Luft überzeugen.

Fraktionsvorsitzender Reinhard Mendel war beeindruckt von der Entwicklung des Gutes Wulksfelde und betont „den Vorbildcharakter des Gutes, welches 1989 mit nur sechs Akteuren startete und mittlerweile auf weit über 140 Arbeitsplätze plus eine Vielzahl an Saisonarbeitskräften angewachsen ist“. Durch gezielte Maßnahmen wird zudem die Gesundheit der Mitarbeiter vom Betrieb nicht zuletzt auch mit finanziellen Anreizen gefördert. Auch René Wendland, Pressesprecher der SPD Fraktion Stormarn, war nach dem Rundgang derart von dem Biohof begeistert, dass ein erneuter Besuch mit den Kindern zu einer der zahlreichen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Wulksfelder Kartoffelmarkt fest eingeplant wurde.

Der Geschäftsführer des Gutes Wulksfelde Rolf Winter wies am Ende der Hofführung noch auf den großen modernen Hofladen hin, der mit über 6.000 Artikeln eine reiche Auswahl an Biolebensmitteln bester Qualität verfüge, sowie den Onlineshop des Lieferservices, bei dem man aus einem umfangreichen Sortiment wählen und sich leckere Bioprodukte nach Hause liefern lassen kann. Einige der SPD-Fraktionsmitglieder nutzten im Anschluss an die Hofführung unvermittelt die Gelegenheit für einen Besuch im Biorestaurant „Gutsküche“ mit natürlicher und saisonaler Hausmannskost.

Weitere Ziele im Rahmen der Sommerbereisung für die SPD-Kreistagsfraktion Stormarn sind die Substitutionsambulanz in Ahrensburg sowie die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein mit dem Fokus auf die Umstellung auf elektrisch betriebene Busse.

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