Folge uns!

Herzogtum-Lauenburg

Geesthacht erhält einmaliges Zentrum zur Wiederansiedlung des Störs

Veröffentlicht

am

Europäischer Stör. Foto: flickr.com/CC BY 2.0

Geesthacht – Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei erhält 6,9 Millionen Euro vom Bund für den Aufbau eines Zentrums für die wissenschaftliche Begleitung der Wiedereinbürgerung des Störs in Geesthacht.

Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auf meine Initiative hin heute in seiner Bereinigungssitzung mit dem Bundeshaushalt 2019 beschlossen.

Damit wird ein wichtiger und letzter Schritt zur Wiederansiedlung des europäischen Störs in Deutschland und Mitteleuropa gemacht. In Deutschland gilt der Stör seit 40 Jahren als ausgestorben.

“Die Anlage für die Elterntierhaltung und Aufzuchtstation soll ihren Platz auf der Elbinsel Geesthacht finden, direkt neben Europas größter Fischaufstiegsanlage. Ein idealer Standort, um die rückkehrenden Störe sicher zu fangen und auf kurzem Weg in das geplante Störzentrum zu verbringen”, sagt der Bundestagsabegeordnete Norbert Brackmann (CDU).

Dort sollen die Störe zur Erweiterung des Elterntierbestandes Ablaichen und anschließend wieder in die Elbe ausgesetzt werden. In der Anlage auf der Elbinsel soll zukünftig die zentrale Elterntierhaltung und Aufzucht als Teil einer Außenstelle des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin angesiedelt werden, wo die Tiere bisher ihren Platz hatten. Und wo die Arbeiten zur Wiederansiedlung des europäischen Störs vor 22 Jahren begannen. Die Kapazitäten dort sind mit derzeit 430 Tieren zwischen 22 und 4 Jahren überlastet und ein weiterer Ausbau vor Ort ist nicht möglich

Das Leibniz-Institut hat in den letzten Jahren durch seine Elterntierhaltung und sein Aufzuchtprogramm mehr als 20.000 Störe in der Elbe aussetzen können. Mit dem Störzentrum in Geesthacht sollen es künftig bis zu 200.000 Störe pro Jahr werden, die in die Elbe und damit in die Nordsee entlassen werden. Hier soll auch die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens lokalisiert werden, mit der der Erfolg der Maßnahmen gesichert werden soll.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Herzogtum-Lauenburg

“SOS”: Mann liest Hilferuf auf Lieferkarton und ruft die Polizei

Veröffentlicht

am

Büchen – Eine unleserliche Handschrift hat am Wochenende im Kreis Herzogtum-Lauenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Kunde eines Lieferdienst entzifferte auf einem der Kartons einen Hilferuf.

Foto: pixabay.de

Ein 20-jähriger Mann ließ sich am Sonntagabend über einen Büchener Lieferdienst sein Abendessen nach Hause bringen.

Beim Öffnen seiner Lieferung, staunte der Mann nicht schlecht, auf der Verpackung stand handschriftlich ein “SOS”!

Der Bröthener informierte umgehend die Beamten des Polizeirevieres Schwarzenbek.

Umgehende Ermittlungen lösten wenig später das Geschehen auf. Tatsächlich handelte es sich hier um die Bestellnummer 505 seines Gerichtes.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

Von Auto erfasst: Mann (66) stirbt bei Unfall auf Bundesstraße 209

Veröffentlicht

am

Lauenburg – Ein Mann (66) ist auf der B209 bei Schulendorf von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Unfall ereignete sich am 6. Dezember gegen 6.30 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 66-jähriger Lauenburger die B 209 in Richtung Lauenburg. Im Bereich der Ortschaft Schulendorf hielt er aus unbekannten Gründen in einer Feldeinfahrt und verließ sein Fahrzeug.

Der 66- Jährige begab sich auf die Gegenfahrbahn und ging zu Fuß in Richtung Schwarzenbek. Ein 58-jähriger Lauenburger fuhr zur gleichen Zeit mit seinem Renault ebenfalls in Richtung Schwarzenbek.

Er übersah den dunkel gekleideten Fußgänger auf der Fahrbahn und stieß mit diesem zusammen.

Durch den Zusammenstoß wurde der 66-Jährige lebensgefährlich verletzt und trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er noch an der Unfallstelle. Der 58-jährige Lauenburger erlitt einen Schock.

Durch die Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter beauftragt. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die B 209 für fast vier Stunden voll gesperrt werden.

Weiterlesen

Herzogtum-Lauenburg

Rollerfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall in Geesthacht

Veröffentlicht

am

Geesthacht Am Mittwochabend (17.11.) kam es gegen 17.50 Uhr im Einmündungsbereich Berliner Straße / Trift in Geesthacht zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad.

Rettungsdienst im EInsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Ermittlungstand befuhr ein 42 Jahre alter Mann mit einem Opel Astra die Straße Trift in Richtung Berliner Straße. Im dortigen Einmündungsbereich bog er dann verbotswidrig nach links ab.

Dabei übersah der Opel-Fahrer die von links herannahende und vorfahrtsberechtige Geesthachterin auf ihrem Roller.

Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 57-jährige wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Der Opel-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung