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Bad Oldesloe

Über 900 Besucher bei “Fit für die Welt”-Messe in Bad Oldesloe

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Auf dem Podium erklärten Praktiker den Schülern, warum Erfahrungen im Ausland oder Engagement im Freiwilligendienst gern gesehen sind. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Au-Pair, work & travel, Sprachreisen oder Freiwilligendienste – für die 927 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Großeltern hatten die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und die Berufliche Schule Bad Oldesloe bei der “Fit für die Welt”-Messe ein breites Informationsangebot auf die Beine gestellt.

Bei der Eröffnung der Messe erklärte Schulleiter Kai Aagardt, dass er stolz sei, eine Veranstaltung dieser Größe an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe anbieten zu können. „Nutzen sie das breite Angebot, viele interessante Gespräche zu führen. Schauen sie, welche Chancen sich ihnen nach dem Schulbesuch bieten können, sei es im Ausland oder im Freiwilligendienst“, erklärte er in Richtung der anwesenden Schüler.

Stellvertretend für die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, die die Messe mit organisiert hatte, wies deren Geschäftsführer Operativ Robert Nobiling die jungen Leute bei seiner Begrüßung auch auf das Angebot der Berufsberatung hin: „Schauen sie bei unseren Berufsberatern vorbei. Ob es in Richtung Ausbildung oder Studium geht, unsere Berater unterstützen sie ihrer Berufswegplanung.“

Insgesamt wurden am Ende der Messe über 900 Besucher gezählt. In der Mehrzahl Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern und Großeltern hatten sich auf den Weg in die Berufliche Schule gemacht.

Bevor sich die Jugendlichen an den insgesamt 24 Ständen informieren konnten, zeigte ihnen ein Podiumsgespräch auf, warum eine Zeit im Ausland oder ein Freiwilligendienst in Bewerbungen gern gesehen sind. Hierzu äußerten sich neben Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz auch Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, sowie Ausbildungsleiterin Julia Kock und der Auszubildende zum Groß-und Außenhandelskaufmann Jonas Freitag vom Oldesloer Unternehmen Michel Toys.

Für Landrat Dr. Henning Görtz steht bei einem Auslandsaufenthalt natürlich der Spracherwerb und die Verfestigung der Sprachkenntnisse im Vordergrund. „Ganz wichtig ist es aber auch für junge Menschen, andere Kulturen und Lebensweisen kennen zu lernen und sie zu respektieren.“ Daher sehe er Zeiten eines Auslandsaufenthaltes oder auch eines Freiwilligendienstes als Pluspunkte in einer Bewerbung, auch im öffentlichen Dienst.

Julia Kock, Ausbildungsleiterin bei der Firma Michel Toys aus Bad Oldesloe, wertet Zeiten im Ausland oder im Freiwilligendienst in Bewerbungen ebenfalls positiv. Selber hatte sie vor ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau ein Jahr in Kanada gelebt. „Ich habe die Sprache und die Kultur in Gastfamilien kennen gelernt. Genauso wichtig war aber auch der Besuch der dortigen High-School.“

Einig waren sich alle über den Zeitpunkt, wann es am günstigsten sei, eine Zeit im Ausland zu verbringen oder sich in einem Freiwilligendienst zu engagieren: grundsätzlich bietet sich die Zeit nach der Schule vor einer Ausbildung oder einem Studium an. So hatte es auch der Auszubildende Jonas Freitag gemacht, bevor er vor drei Monaten seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann aufnahm. Er hatte in England seine Sprachkenntnisse vor seinem Berufseinstieg vertiefen wollen. Kontakt zu seiner Gastfamilie hält er übrigens auch jetzt noch.

Alternativ seien Auslandsaufenthalte aber auch während der Schulzeit oder einer Ausbildung (Auslandspraktikum) eine Möglichkeit.

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Bad Oldesloe

Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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Bad Oldesloe

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere Todesfälle, Inzidenz bei knapp 90

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Bad Oldesloe – Erneut meldet der Kreis Stormarn zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Einer von ihnen war keine 40 Jahre alt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilt, sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um einen Mann in der Altersgruppe 30 bis 40 und einen Mann zwischen 80 und 90 Jahren.

Damit sind insgesamt 105 Personen seit Beginn der Pandemie verstorben.

Innerhalb eines Tages meldet der Kreis Stormarn 41 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.734 (Stand: 14.1., 15:00 Uhr).

Davon gelten 3.157 Personen als genesen, 472 Personen sind aktuell infiziert.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 214 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 87,6 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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