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Kultur

Leserbrief zum Bargteheider Kino: “Letzter Kreativer muss gerettet werden”

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Schreiben analog und virtuell
Symbolfoto: Mrmohock/shutterstock

Bargtheide – Der Bargteheider Bürger Shai Sinai ist sauer über die Vorgänge im “Kleinen Theater”. Zu seinen Gedanken hat er einen Leserbrief verfasst. Verantwortlích für den Leserbrief ist Shai Sinai. Der Text ist redaktionell nicht bearbeitet, nicht gekürzt und in keiner Weise verändert worden. Der Leserbrief spiegelt keine Redaktionsmeinung, sondern die Meinung von Herrn Sinai zu diesem Thema wider:

“Es war einmal ein Kleines Theater in einer kleinen Stadt namens Bargteheide. Im Gebäude waren zwei Parteien. Kulturring mit Herrn Manfred Kutsche, der mit zwölf hochkarätigen Vorstellungen im Jahr den Saal besetzte und Kirsten Martensen, die für die restlichen Theater- und Kinotage sorgte. Sogar für Gastronomie sorgte Frau Martensen. Sie hatten oft Auseinandersetzungen, mit sich selbst und miteinander, aber sie haben sich immer irgendwie geeinigt. Später kamen zwei weitere Parteien dazu, Hans-Peter Jansen und Baki Abazi. Der eine hat für ein noch besseres Kinoprogramm und der andere für noch viel bessere Gastronomie gesorgt. Sie hatten oft Auseinandersetzungen, aber sich immer irgendwie geeinigt. Einmal hat es sogar richtig gekracht im Hause der Kultur, aber: Ende gut – alles gut. Man (und frau) hat sich hingesetzt und miteinander gesprochen. Die Bürger der Stadt konnten sich auf hohe Qualität verlassen.

Kirsten Martensen starb, aber Ihre künstlerische Arbeit wurde von Caroline Dibbern und Angela Kroß übernommen. Für die hohe Qualität war weiterhin gesorgt, weil jeder von Ihnen ein Profi auf seinem Gebiet und mit Leidenschaft dabei war. Nur die Verwaltung des Gebäudes war noch zu vergeben. Herr Jansen hat sich angeboten, aber aus irgendeinem mir unbekannten Grund entschied sich das damalige Stadtoberhaupt, Dr. Henning Görtz (CDU), gegen Herrn Jansen. Stattdessen hat er lieber pensionierte Freunde aus seinem Bekanntenkreis um Hilfe gebeten. Sie waren stets zu Diensten und so übernahm der neu gegründete Trägerverein ehrenamtlich und kommissarisch für die Stadt Bargteheide die Verwaltung des Kleinen Theaters.

Die Herren Rainer Wiegard, Joachim Krämer und Olaf Nehls, die nun das Kleine Theater verwalten, sind wohlhabend und mächtig. Sie können sich auch auf Rückenwind aus der CDU und/oder den Rotarier-Club verlassen. Die Stelle des Verwalters war anscheinend nicht genug für Sie. Sehr bald haben Sie Hunger bekommen und es auf Herrn Kutsche, Frau Dibbern und Frau Kroß abgesehen. Wie man schwächere Menschen, womöglich empfindliche Künstler, zum Wahnsinn treibt, das scheinen die Herren vom Trägerverein sehr wohl zu beherrschen. Es hat nicht lange gedauert und weg waren sie, die „schwierigen“ Kreativen.

Mist, einer ist immer noch da und er ist auch noch so hartnäckig. Macht nix, den werden sie auch noch raus jagen, den Herrn Jansen. Am besten mit Hilfe ihrer Parteifreunde. Das klappt bestimmt. Manch einer spricht die gleiche Sprache und weist ähnliche Qualitäten auf. Das durfte ich selbst erleben, als ich am 24.10.18 exakt drei Minuten bekommen habe, vor dem Hauptausschuss zu sprechen. Dann haben Sie, Herr Steinbuck, während ich gesprochen habe, sich sehr intensiv mit ihrem Smartphone beschäftigt. Genau diese Art überheblicher Missachtung hat Herr Jansen dem Vereinsvorstand vorgeworfen. Einfach unverschämt!

Jetzt sieht es so aus: der Trägerverein, der rechtlich keinerlei Entscheidungen über das Kino treffen darf, hat angeblich schon einen Nachfolger für Herrn Jansen. In zwei Jahren, wenn der Vertrag von Herrn Baki ausläuft, will der Trägerverein auch über die Gastronomie bestimmen. Herrscher über alles! Wie gierig kann man sein? Und warum diese Allmacht? Haben sie nicht schon genug erreicht?

Mit Herrn Jansen verlieren zwei nicht wohlhabende, langjährige Mitarbeiter ihren Job. Der letzte kreative Fachmann, der die Stadt nichts kostet, soll nun für wohlhabende Herren, die auf Kosten der Stadt dort ihren “Palast” errichten wollen, die Bühne frei machen. Die Stadt trägt dabei alle Risiken und wir, die Bürger, die Nebenwirkungen. Also wir verlieren an Qualität, wir verlieren die Vielfalt und geben dafür viel mehr Geld aus. Herr Wiegard, ich bin kein Finanzgenie, aber wie wollen Sie mir das erklären?

All das konnte nur passieren weil die Stadtverwaltung versagt hat und nicht rechtzeitig angegriefen. Jetzt, Frau Bürgermeisterin, sind Sie gefragt. Jetzt können Sie, wenn Sie den Mut haben, gegen alle Mächte, noch den letzten Kreativen im Kleinen Theater retten und somit uns Bürger. Wenn Sie jetzt versagen, bleiben uns in Bargteheide nur noch schwarze Nullen.”

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Kultur

Stormarner Schriftstellerkreis veröffentlicht Sammelband

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Ahrensburg – Die Lesungen des Stormarner Schriftstellerkreises haben eine lange Tradition im Kreis Stormarn. Das zurückliegende Thema lautete: „Haltbare Bruchstücke“. Ein Sammelband der jüngsten Lesereihe kann jetzt erworben werden.

Schreiben analog und virtuell Symbolfoto: Mrmohock/shutterstock

Die erfahrenen Autorinnen und Autoren haben hierzu ihre kreative Ader bemüht und wollen mit ihren fantasievollen Erzählungen und Gedichten die Leserschaft begeistern und in den Bann ziehen. Neben persönlichen Erlebnissen aus dem Kreis Stormarn finden sich auch spannende Geschichten mit historischem Hintergrund.

Der Sammelband mit allen Texten der öffentlichen Leseveranstaltung vom November 2019 ist jetzt erschienen.

Dieser kann in den Buchhandlungen Stojan und Heymann in Ahrensburg erworben werden.

Mit den öffentlichen Lesungen erhofft sich der Schriftstellerkreis Werbung für die Kunst des Schreibens. Oftmals benötigen angehende Autoren nur etwas Anreiz von außen als Motivation. Hierzu möchte der Schriftstellerkreis beitragen.

Interessierte können mit den Autoren Kontakt aufnehmen und Informationen austauschen. Ansprechpartner ist Maik Neubacher, Tel.: 04102-50089.

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Kultur

Reinfeld: Kulturnacht und Karpfenfest abgesagt

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Reinfelder Kulturnacht vor dem Rathaus Foto: Stormarnlive.de

Reinfeld – Die Reinfelder Kulturnacht kann nicht wie vorgesehen am 13. Juni 2020 stattfinden. Das bedauern die vielen Mitveranstalter, die diesen Termin fest im Terminkalender stehen haben. Aber die derzeitig gültigen Verordnungen aus Anlass der Coronakrise lassen das Fest nicht zu, das teilte die Reinfelder Stadtverwaltung mit.

Die Stadtverwaltung und der Handelsverein Reinfeld e.V. halten diese Regelung für nötig und richtig und freuen sich nun darauf, im kommenden Jahr wieder ein Kulturnacht miteinander feiern zu können. Ein genauer Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Auch das Karpfenfest kann aus gleichem Grund nicht wie geplant am letzten August-Wochenende stattfinden.

Der Veranstalter hofft allerdings noch darauf,  das Fest nach Möglichkeit zwei Wochen später in Reinfeld anzubieten.

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Bad Oldesloe

Musikschule bietet erste Online-Schnupperangebote für Kinder

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Bad Oldesloe – Die Fachbereiche Elementare Musikpädagogik und Ballett & Tanz der Musikschule Bad Oldesloe laden zu den ersten kostenfreien Schnupperstunden ein.

Nana Leveke Klamp und Sina Lützenkirchen. Foto: Jannika Rautenberg/Musikschule

Hierbei steht das gemeinsame Musizieren beziehungsweise Tanzen gemeinsam mit einem Elternteil zu Hause im Vordergrund.

“Wir freuen uns über die Rückmeldung bis zum Dienstag, den 26.05.2020, sodass wir allen, die mitmachen wollen, rechtzeitig einen Link zur Online-Schnupperstunde zusenden können”, so Musikschulleiter Marian Henze.

Im Bereich Elementare Musikpädagogik plant die Musikschule zwei Kurse mit dem Titel „Spielerisches Singen und Musizieren“. Sina Lützenkirchen geht mit den SchülerInnen auf die Suche nach musikalischen Alltagsgegenständen.

Für den Fachbereich Ballett & Tanz freut sich unsere Dozentin Nana Leveke Klamp auf alle 4-6-Jährigen. Nana geht mit den Kindern mit Hilfe von Musik und Tanzschritten auf eine 30 minütige Tanz-Reise, bei der sie erste Ballettschritte kennen lernen können.

Die Kurse im Überblick:

  • Spielerisches Singen und Musizieren für 3-4-Jährige bei Sina Lützenkirchen am Mittwoch, den 27.05.2020 von 10:15 Uhr-10:45 Uhr
  • Spielerisches Singen und Musizieren für 5-6-Jährige bei Sina Lützenkirchen am Mittwoch, den 27.05.2020 von 10:45 Uhr-11:15 Uhr
  • Tänzerische Frühpädagogik für 4-6-Jährige bei Nana Leveke Klamp am Freitag, den 29.05.2020 von 15:30 Uhr – 16:00 Uhr

Die Teilnahme an den Schnupperkursen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich und kostenfrei.

Anmeldung unter: 04531-80 48 98 oder info@oldesloer-musikschule.de.

Erstes gemischtes internes Online-Vorspiel

Außerdem wird die Oldesloer Musikschule am Donnerstag, den 28.05.2020 ihr erstes zunächst internes gemischtes Online-Vorspiel durchführen. Das Vorspiel ist hierbei offen für alle Klassen und Altersstufen und die SchülerInnen können von zu Hause aus oder aus dem Unterrichtsraum am Vorspiel teilnehmen.

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