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Ratgeber

“Herz außer Takt”: 14. Ahrensburger Herztag in der Stadtbücherei

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Dr. med Katharina ß0Laß
Foto: privat/hfr

Ahrensburg – „Herz außer Takt: Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen im November. Als Referenten für den Herztag der Deutschen Herzstiftung konnten Frau Dr. med. Katharina Laß und Dr. med. Hanno Schnoor aus Ahrensburg gewonnen werden.

Lebensbedrohlich ist Vorhofflimmern nicht – aber der unregelmäßige Herzschlag kann zu Blutgerinnseln im Herzen führen, die, vom Blutstrom ins Gehirn verschleppt, ein Gefäß verschließen. Es droht ein Schlaganfall. Gerinnungshemmer können Patienten davor schützen. Aber schützen kann man nur die, deren Vorhofflimmern bekannt ist.

Informieren sollen die Herzwochen auch über die großen Fortschritte, die in der Behandlung des Vorhofflimmerns erzielt wurden. Neue Erkenntnisse gibt es auch zu Herzschwäche und Vorhofflimmern. In der Prophylaxe und der begleitenden Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt eine gesunde Lebensweise eine große Rolle.

Unterstützt wird die Veranstaltung mit dem Einstiegsthema Ernährung für das gesunde Herz durch Apothekerin Juliane Spans von der Flora Apotheke Ahrensburg. Sie beantwortet die Fragen: Was genau versteht man eigentlich unter „herzgesunder“ Ernährung? Lässt sich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung durch eine bestimmte Ernährungsform reduzieren? Lassen sich Risikofaktoren wie Cholesterinwert und Bluthochdruck durch die Ernährung positiv beeinflussen?

In der Prophylaxe und der begleitenden Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt eine gesunde Lebensweise eine große Rolle. Eine herzgesunde Ernährung ist in diesem Fall wichtig und unverzichtbar.

Die Besucher erfahren mehr über Hintergründe und mit welchen Bestandteilen Ihre tägliche Kost herzgesund werden kann.

Begleitend wird sich der ATSV mit seinen Herzsportgruppe präsentieren. Der ATSV bietet herzbezogenen Sport in fast allen Leistungsstufen und Lebensphasen an. 7 verschiedene Trainingsgruppen mit und ohne ärztliche Betreuung und mit abgestuften Leistungsanforderungen geben den Mitgliedern die Möglichkeit auch ohne Verordnung dauerhaft Sport zu machen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3 in Ahrensburg, (04102) 77-171, stadtbuecherei@ahrensburg.de

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Bad Oldesloe

Hitze im Kreis Stormarn: Tipps vom Klinik-Fachmann

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Sommerhitze Symbolfoto: Cherris/shutterstock

Bad Oldesloe – Wegen der besonders heißen Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst eine offizielle Hitzewarnung für den Kreis Stormarn herausgegeben.

Es gibt auch in Stormarn momentan Temperaturen über 30 Grad.

Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind die typischen Symptome. Kleine Kinder, chronisch Erkrankte und ältere Menschen reagieren empfindlicher auf Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch Schwitzen, weil bei ihnen der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht nur 50 Prozent ausmacht.

„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung auf den Kopf“, erklärt Michael Schwitzer, Oberarzt Innere Medizin in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe.

Der Mangel an Flüssigkeit im Körper ist dabei Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme und einem großem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen.

„Die Patienten klagen dann über Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme und allgemeines Unwohlsein. Aber auch eine Bewusstseinstrübung kann eine ernstzunehmende Folge der Hitze sein“, so Michael Schwitzer, der die zentrale Aufnahme der Asklepios Klinik Bad Oldesloe leitet.

Insbesondere kleine Kinder, chornisch Erkrankte sowie alte und kranke Menschen müssen in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig sein, warnt der Notfallmediziner.

Zehn „goldene Regeln“ der Mediziner


Während die meisten Menschen die Sommerwärme voll genießen, sollten vor allem ältere Menschen und Kinder vernünftig mit der Hitze umgehen. Diese Tipps haben die Experten der Asklepios Kliniken:


1. Tragen Sie luftige Kleidung.
2. Halten Sie sich in kühlen Räumen auf.
3. Vermeiden Sie ungewohnte körperliche Anstrengung.
4. Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der Arbeit im Garten).
5. Gönnen Sie sich eine verlängerte Mittagspause, machen Sie Siesta.
6. Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst.
7. Trinken Sie mehr als sonst, „immer über den Durst“, aber keinen Alkohol.
8. Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium. Deshalb ist es ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken und sich eine Extraprise Kochsalz zu gönnen.
9. Tragen Sie eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie in der Sonne unterwegs sind. 10. Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten Auto zurück.

Gefühlte Temperaturen
Die sogenannte gefühlte Temperatur weicht von der tatsächlich gemessenen Temperatur ab. Sie wird anhand von Luftfeuchte, Strahlung, Wind,  tatsächlicher Temperatur sowie dem menschlichen Verhalten (Aktivität und Bekleidung) berechnet und hängt zudem bedeutend vom jeweiligen Individuum ab.

Flüssigkeitsverlust und Durst
Bei großer Hitze geht mit dem Körperwasser immer auch das Natriumsalz mit verloren. Und zwar vor allem aus den Körperzellen einschließlich Nervengewebe. Diese trocknen dann regelrecht aus. Man wird dadurch müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach, was unter anderem im Straßenverkehr riskant ist.

Im Extremfall kann es zu regelrechten Verwirrtheitszuständen kommen. Aber auch das Herzkreislaufsystem ist gefährdet durch ein Versacken des Blutes mit Blutdruckabfall und durch Eindicken des Blutes mit Thrombose und Embolie.

Da im Alter auch das spontane Durstgefühl nachlässt, lautet eine der goldenen Regeln „Trinken Sie über den Durst“.

In Einrichtungen wie Heimen oder Krankenhäusern wird regelmäßig zum Trinken animiert und an Hand von Trinkplänen die Flüssigkeitsaufnahme auch kontrolliert.

Ältere Autofahrer sollten ebenfalls ein Prinzip der Regelmäßigkeit pflegen, nämlich eine Pause zum Abkühlen und Trinken alle zwei Stunden einlegen. Dies ist umso wichtiger, da die fehlende Wärmeabgabe im überhitzten Auto  fatale Folgen für Reaktionsvermögen und Körperkreislauf hat.

Im Notfall immer 112 anrufen!

Wenn es zu einem Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist oder der Verdacht besteht, ist sofort der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen.

Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, kühlen sie mit feuchten Tüchern ab und reichen Sie Getränke, nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.

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Schleswig-Holstein

Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Lübeck – Seit Ende Juni / Anfang Juli dieses Jahres haben sich erneut zahlreiche Personen bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass sie Anrufe von vermeintlichen Angehörigen oder auch von angeblichen Polizisten erhalten haben. Die Polizeidirektion Lübeck möchte hiermit erneut vor dieser Masche warnen.

Die Anrufe erfolgten stets nach der gleichen Vorgehensweise: Am Telefon gibt sich entweder wahlweise der Enkel, die Nichte oder ein anderer Angehöriger zu erkennen und schilderte eine finanzielle Notsituation (so genannte Enkeltrickbetrüger)

oder

es ruft jemand an, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgibt. Unter Darstellung eines fiktiven Sachverhaltes, (zum Beispiel: eine Bande ausländischer Übeltäter sei in der jeweiligen Region unterwegs, um den/die Geschädigte zu bestehlen), versuchen der/die Täter, Hinweise auf Wertgegenstände, Schmuck oder Bargeld zu erlangen.

Glücklicherweise waren die Angerufenen zumeist misstrauisch und konfrontierten den Anrufer mit den offensichtlich kriminellen Absichten, beendeten das Gespräch und informierten über 110 die Polizei.

Dennoch zeigen die Fälle aus der jüngsten Zeit, dass weiterhin versucht wird, mit diesen Anrufen Geld zu gelangen. Zumeist handelt es sich bei den betroffenen Personen um lebensältere Menschen, deren Festnetznummern im örtlichen Telefonbuch hinterlegt sind und die in einer augenscheinlich gutsituierten Wohngegend leben.

Die Polizei kann hinsichtlich derartiger Anrufe beraten.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie diese Anrufer los. Das ist keinesfalls unhöflich”.

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Ratgeber

Betrüger geben vor Handwerker zu sein: Ahrensburger bestohlen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Wie heut herrauskam brachten bereits am Donnerstag, 9. Juli, falsche Handwerker ein älteres Ehepaar in Ahrensburg um Schmuck sowie um 1200 Euro Bargeld.

Tags zuvor trat ein angeblicher “Handwerker” an den 80-jährigen Senior heran und bot an, Reinigungsarbeiten im Haus auszuführen. Man verabredete sich für den nächsten Tag.

“Die zwei angeblichen Handwerker wurden dann verabredungsgemäß vom Ahrensburger ins Haus gelassen. Unter dem Vorwand mal das Badezimmer benutzen zu müssen, gelang es den beiden Personen sich unbemerkt vom Senior im Haus zu bewegen”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Kurze Zeit später verließen die beiden Männer die Räumlichkeiten ohne die angebotenen Arbeiten auszuführen, nachdem sie das ältere Paar um Schmuck und Bargeld erleichtert hatten.

Die zwei Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

– ca. 175 cm groß – kurze schwarze Haare – sprachen deutsch mit Akzent Sie werden auf 35 und 50 Jahre alt geschätzt. Die jüngere Person sei von schlanker Statur, der 50-jährige sei kräftig gebaut.

Sie führten einen blauen Pritschenwagen mit dem Ortskennzeichen HH (für die Hansestadt Hamburg) mit.

Hinweise zu den Tatverdächtigen nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegen.

Die Polizei warnt insbesondere ältere Menschen davor, falsche Monteure, angebliche Handwerker, Heizungsableser oder ähnliche Personen in ihre Wohnung zu lassen, wenn diese plötzlich ohne Anmeldung vor der Tür stehen. Lassen sie diese Personen niemals unbeobachtet in ihrem Haus agieren. Ein seriöser Handwerker wird für diese Skepsis Verständnis haben.

Die Varianten der “reisenden Handwerker” sind vielfältig: Sie bieten ungefragt ihre Dienste für zum Beispiel Teer- oder Gartenarbeiten, Dachreparaturen, Scherenschleifen usw. an. Falls überhaupt Arbeiten ausgeführt werden, sind diese häufig nicht fachgerecht.

Nähere Informationen zu diesem und anderen Themen rund um den Betrug erhalten Sie im Internet unter

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