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Kultur

Sebastian Sternenputzer: Niederdeutsche Bühne zeigt Märchen für Kinder

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Szene aus “Sebastian Sternenputzer”. Foto NBA

Ahrensburg – Die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg „Stormarner Speeldeel“ e. V. (NBA) macht in diesem Jahr einen kleinen Ausflug ins Universum und zeigt das phantasievolle Stück „Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl“.

Ein faszinierendes Märchenspiel für Kindergarten- und Grundschulkinder ab vier Jahren von Christina Senger in hochdeutscher Sprache. Es geht um den Zusammenhalt von Freunden, die gemeinsam versuchen, einem Bösewicht das Handwerk zu legen. In das lebhafte und spannende Geschehen wird stets auf wunderbare Art und Weise das Kinderpublikum interaktiv mit einbezogen.

Andrea Rühling, die bei dem zauberhaften Märchenspiel Regie führt, steht eine bunt gemischte, engagierte und textsichere Crew im Alter von sechs bis 60 Jahren zur Seite.

Das Ensemble. Foto: NBA

Die meisten von ihnen stießen durch das Casting im vergangenen Jahr zur Bühne. Rühlings Lieblingsszene ist die, wo Sonja Sonnenstrahl und Sebastian Sternenputzer am Bühnenrand sitzen und ihre Freundschaft besiegeln. Besonders gut gefallen ihr auch die Szenen mit den Sternenhüpfern mit ihren lustigen Sprüchen. „Wenn wir die Kinder mit unserem ‘Schnickschnack’ begeistern können, haben wir alles richtig gemacht“, sagt Rühling.

Das Bühnenbild wurde von der Regisseurin selbst entworfen und von ihrem Sohn Jan Rühling sowie Doreen Meyer wunderbar umgesetzt und trägt zur Magie bei, die ein Märchenstück zur Weihnachtszeit braucht. Marei von Appen und Melanie Schmaljohann haben liebevoll die zauberhaften Kostüme zusammengestellt. Hinter der Bühne wirken außerdem Inspizientin Doreen Meyer und Souffleuse Sabrina Sorbe mit.

Die Aufführungen finden am 30.11. und 02.12.2018 jeweils um 16.30 Uhr im Alfred-Rust Saal, Selma- Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg, 22926 Ahrensburg statt.

Die Karten kosten zwischen sechs und acht Euro und sind ab Freitag, den 9. November 2018 an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg Tel. 04102/51640 und
Rathausstr. 25, Bargteheide Tel. 04532/20800 sowie an der Tageskasse erhältlich.

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Bad Oldesloe

Das Mehrgenerationenhaus Oase lädt zum “Erzählsalon”

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Das Familienzentrum “OASE”
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Zum Erzählsalon lädt Ende Januar wieder das Mehrgenerationenhaus Oase in Bad Oldesloe ein. Am Freitag,25.Januar,  um 15:30 Uhr findet es in der Ratzeburger Straße 20 in Bad Oldesloe statt.

“Ein neues Jahr bietet wieder neue Chancen und um verpasste Chancen dreht sich auch das Thema”, so die Veranstalterinnen. 

“Es gibt gute Gründe, weshalb verpasste Chancen nicht bereut werden müssen, denn die nächste Chance kommt bestimmt.”,heißt es weiter. 

Die Interessenten können so auch im neuen Jahr die Chance nutzen, um den Erzählsalon kennen zu lernen. Ebenfalls können vorab Informationen zum Ablauf eines Salons gegeben werden. Wegen der Nachfrage bittet die Salonnière um eine Anmeldung unter Tel.04531 670848.

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Kultur

„Nütschanix“: Niederdeutsche Bühne zeigt neue Familienkomödie

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Maik Neubacher, Peter Meyer, Mario Loleit und Tatjana Petrak. Foto: Niederdeutsche Bühne Ahrensburg

Ahrensburg – Mit der Familienkomödie „Nütschanix“ von Michael Wempner unter der Regie von Hans-Jochim Eggers bringt die Niederdeutsche Bühne Ahrensburg (NBA) im Februar eine unterhaltsame Uraufführung auf die Bühne.

Bei Familie Fröhlich ist der Name Programm. Eigentlich sind sie eine Bilderbuchfamilie, die mit viel Humor durchs Leben geht. Doch es bahnt sich eine Katastrophe an. Simon Fröhlich (Peter Meyer) ist seinen Job los, hat es seiner Familie aber bisher verschwiegen. Corinna, seine Frau (Tatjana Petrak), hat heimlich einen delikaten Job angenommen und wird dabei von Simon in flagranti erwischt. Tochter Lena (Laura Hilbig) hat die Schule hingeschmissen, um einer neuen Mission zu folgen. Und Sohn Max (Mario Loleit) muss sich vor Gericht verantworten, weil er als Computerhacker aufgeflogen ist. Vier kleine Welten prallen aufeinander und der Haussegen hängt derartig schief, dass die Familie auseinander zu brechen droht. Onkel Oscar (Maik Neubacher) und die georgische Haushaltshilfe Irina (Victoria Wollweber) versuchen die Wogen zu glätten.

Unterstützt wird das Ensemble von Inspizientin Rita Witten, Souffleuse Erika Sonntag und Beleuchter Mathias Horsch. Für Haare und Make-up sorgt Anke von Hein. Das Bühnenbild wurde von Mario Loleit entworfen und von Eckehard Keil und Andreas Köhler gebaut.

Autor Michael Wempner lebt und arbeitet seit 1990 als freischaffender Künstler und Autor in seiner Heimatstadt Flensburg. In den letzten drei Jahrzehnten stand Wempner weit über 1.000 Mal als Schauspieler auf der Bühne und wirkte in unzähligen niederdeutschen und hochdeutschen Produktionen sowie als Sprecher plattdeutscher Nachrichten im Rundfunk, mit. Fürs Theater schrieb Wempner hoch- und niederdeutsche Komödien, Kinder- und Jugendstücke, Musicals, Kabarettprogramme und Freilichtschauspiele. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Wempner 2014 den 1. Konrad–Hansen-Preis.

Der erfahrene Regisseur Hans-Jochim Eggers saß 2016 zufällig in Itzehoe neben dem Autor Michael Wempner im Theater, der ihm von seinem neu erschienenen Stück erzählte. Prompt bestellte Eggers sich das Textheft und entwickelte bereits beim Lesen kreative Ideen für die Inszenierung. „Ich freue mich sehr, dass wir die Urauffühungsrechte bekommen haben“, so Eggers stolz.

Das Stück wird am Donnerstag den 07.02.2019 und Freitag den 08.02.2019 sowie Freitag den 22.02.2019 jeweils um 20.00 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71, in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro und sind ab dem 17. Januar an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10% Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

Weitere Informationen zur Aufführungen und dem Theater-Abo unter www.nb-ahrensburg.de.

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Bad Oldesloe

“Von der Wand”: Junge Filmemacher zeigen neues Werk

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Marius Jonathan Leopold und Chiara Noemi Müller mit dem Filmplakat.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Es ist ihre dritte größere Zusammenarbeit und sie feiert am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr Premiere in der Aula der Oldesloer Theodor Mommsen Schule.

Der neue Film “Von der Wand” des jungen Regisseurs Marius Jonathan Leopold (17) rund um das Thema Mobbing brauchte in der Enstehung von der Idee 2016 bis zur Umsetzung 2018 ein wenig länger als gedacht, ist dafür auch das mit 28 Minuten bisher längste und professionelste Werk des Gymnasiasten.

Für die Geschichte und das Drehbuch sorgte wie schon bei den vorherigen Produktionen die ebenfalls 17-jährige Chiara Noemie Müller aus der Kreisstadt. Wichtig war dem Team, dass die Mobbing-Thematik nicht eindimensional und mit klischeehaftem Schwarz-Weiß-Denken behaftet auf die Leinwand kommt.  “Es geht auch darum, was die Täterin fühlt – wie es überhaupt dazu kommt”, so Marius.

Das erste Mal konnte die Crew auf professionelle Schauspieler zurückgreifen, die – begeistert von dem Projekt – auf Gagen verzichteten.  “Es war ein ganz anderes Arbeiten am Set. Sie konnten ein und dieselbe Einstellung vier- fünfmal mit derselben Betonung spielen, haben sich auch selbst eingebracht, wie sie sich manche Szenen vorstellen könnten”, so Marius. Als er dann eine der zentralen, schwierigeren Szenen auf dem Bildschirm sah, wie aus der Drehbuch-Idee der fertige Film wurde, dann sei das schon ein “Gänsehautmoment” gewesen.

Sowohl er als auch sein Drehbuchautorin wollen nach dem Abitur professionell im Filmbusiness tätig werden. Dritter im Produzententeam war Flemming Dokter (20), der auch schon bei früheren Produktionen mit von der Partie war. Lena Kehrer, im ersten Film “Laugther and tears” in der Hauptrolle zu sehen, hat einen Cameoauftritt und half ansonsten auch im Produktionsbereich mit. “Wir haben Querverweise zu unseren ersten beiden Filmen eingebaut. Es ergibt sich also für die Zuschauer, die unsere ersten beiden Werke kennen, eine eigene kleine Welt”, erklärt Marius.

Von Produktion zu Produktion lerne man außerdem natürlich dazu. Alte Fehler werden nicht wiederholt, aber auch neue Erfahrungen – positive wie auch frustierende – kommen ständig hinzu.

Ihre erste Premiere hatten die jungen Oldesloer im KuB feiern können. Dieses Mal ist die Schulaula der ausgewählte Ort. Für die Filmmusik war Paul Barth verantwortlich, der sie auch am Premierenabend zum Teil live präsentieren will. Dazu gibt es auch ein paar Fotos vom Set zu sehen und natürlich einen roten Teppich mit Fotowand.

Los geht es am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr in der TMS. Der Eintritt ist frei.

 

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