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Bad Oldesloe

Oldesloer Musikschule lädt zum klassischen Konzert

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Foto: Musikschule Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Die Musikschule Bad Oldesloe lädt zu einem klassischen Duo-Konzert in den KuB-Saal.

Im Rahmen der Konzertreihe „Wir machen Musik“ präsentieren die Violinistin M. Christina Andrei-Alfarano zusammen mit der Konzertpianistin Andrea Dietz, beides Dozierende an der Oldesloer Musikschule, ein Programm mit Werken von Beethoven, Fauré, Morricone, Williams und Piazzolla.

Karten zu 7,50 und 5,50 Euro sind unter 04531/504199 oder online  erhältlich

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Bad Oldesloe

Oldesloer Tafel öffnet nach Ostern: Was Kunden jetzt beachten müssen

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Bad Oldesloe – Die Oldesloer Tafel (Turmstraße 14a) wird nach Ostern wieder Essen ausgeben. Die für viele notwendige Versorgung mit Lebensmitteln wird ab Mittwoch, 15. April, zunächst eingeschränkt wieder angeboten.

Rückkehr zum Alltag in kleinen Schritten: Die Oldesloer Tafel verteilt wieder Lebensmittel. Foto: M. Kattler-Vetter

Die Leiterinnen Claudia Franke und Christine von Dombrowski bitten dringend darum, die erforderlichen Schutzmaßnahmen unbedingt einzuhalten:

Der Abstand zwischen den Kunden muss mindestens zwei Meter betragen, Absperrungen sorgen für einen geordneten Ablauf.

Die Lebensmittel werden vorgepackt und an zwei Ausgabepunkten im Außenbereich abgegeben, in die Tafel-Räume dürfen nur die Tafel-Mitarbeiter.

„Wir bitten alle Kunden, sich unbedingt an die Anweisungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten“, betont Claudia Franke.

Da viele der Helfer der Risikogruppe angehören, arbeitet die Tafel nur mit einer sehr kleinen Besetzung.

Somit ist zumindest die Notversorgung an den Ausgabetagen Mittwoch und Freitag für viele Bürger gesichert. Die weiteren Projekte des Vereins wie EfAs Kleiderkiste, die Kinderbetreuung Drachenturm und der Mittagstisch Essen für Alle sind weiterhin geschlossen.

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Bad Oldesloe

Covid-19 in Stormarn – 199 bestätigte Infektionen. 22 Stormarner in Kliniken

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe– Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn seit Beginn der Pandemie beträgt 199 (Stand: 06.04)

22 in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 124 in häuslicher Quarantäne”, teilte der Kreis am Montagnachmittag mit.

51 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Zwei Personen sind leider an den Folgen der Covid-19–Infektion verstorben.

Landesweit sind seit Beginn der Pandemie 1678 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Aktuell werden 156 Mitbürger landesweit in Kliniken behandelt. 20 Menschen in Schleswig-HOlstein sind mittlerweile landesweit an den Folgen einer Covid-19- Infektion verstorben.

Die meisten betätigen Infektionen gab es bisher im Kreis Pinneberg (325). Stormarn liegt immer noch bei der Anzahl der Infektionen auf Platz zwei.

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Bad Oldesloe

Nur noch mit Personal ohne Handicap: Werkstätten stellen jetzt auch Behelfsmasken her

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Bad Oldesloe – Die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe in Zeiten von Corona: Mitarbeitende mit Handicap müssen zu Hause bleiben, die Übrigen halten den Betrieb so weit es geht aufrecht und stellen jetzt auch noch Behelfsmasken her.

Normalerweise arbeiten in der Besteckkonfektionierung bis zu 36 Mitarbeitende mit Handicap. Jetzt sind es höchstens elf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap – wie Tine Werner (li.) und Karina Marschner. Fotos: Stormarner Werkstätten

Aber auch trägerübergreifend werden die Frauen und Männer in Wohneinrichtungen für Menschen mit Einschränkungen gerade unterstützend eingesetzt.

„Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen, sich zu unterstützten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen sofort bereit erklärt haben, den Einrichtungen und damit auch den dort lebenden Menschen zu helfen“, sagt Stephan Bruns, Einrichtungsleiter der Stomarner Werkstätten Bad Oldesloe. Das sei das Gebot der Stunde.

Für die etwa 270 Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe mit Handicap ist es gerade keine leichte Zeit – wie für viele andere Menschen auch nicht.

Sie dürfen nicht in den Werkstätten arbeiten. Das entschied das Land Schleswig-Holstein bereits Mitte März für alle Werkstätten als Schutzmaßnahme vor einer Corona-Erkrankung für die Menschen mit Beeinträchtigungen.

Nicht arbeiten zu dürfen, wirbelt ihr Leben durcheinander. Halt gebende Strukturen brechen weg, der persönliche Austausch mit den Arbeitskollegen fehlt.

Neben einer von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe eingerichteten Hotline, die wochentags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist, stehen den Mitarbeitenden mit Handicap deshalb jetzt online und per Post Bildungsangebote zur Verfügung, die über diese werkstattlose Zeit hinweghelfen sollen.

Dass schlagartig 270 Kolleginnen und Kollegen nicht mehr in den Werkstätten arbeiten, hat starke Auswirkungen auch auf den Werkstattalltag.

Es ist still geworden, aber nicht ganz still: Denn der Betrieb geht eingeschränkt weiter.

Auch wenn die Arbeitsbereiche runtergefahren wurden, Aufträge müssen trotzdem noch abgearbeitet werden.

Gefragt sind jetzt umso mehr die Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap, die sogenannten Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung (FAB).

Sie, die quasi als Ansprechpartner und Anleiter für die Mitarbeitenden mit Handicap agieren, stehen jetzt täglich an den Förderbändern, an dem die Besteckkonfektionierung für Hamburger Kliniken läuft.

Neu aufgenommen wird jetzt die Herstellung von einfachen Behelfs-Masken.

Schneiderei-Leiterin Judith Lübberstedt arbeitet mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen die Aufträge ab

Der Bedarf ist sehr groß, entsprechende Anfragen beispielsweise von Feuerwehren und Wohneinrichtungen wie den Stormarner Wegen erreichten die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. In der Schneiderei werden diese Masken jetzt genäht – von fünf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap.

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