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Kultur

Ahrensburger Stadtbücherei bietet E-Book-Reader-Leihe an

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v.l.n.r. Sebastian Baltasar Fa. Pocketbook Radebeul, Svenia Fieting Stadtbücherei Ahrensburg, Joachim Becker Buchhandlung Stojan Ahrensburg. Foto: Patzner/hfr

Ahrensburg – Klar, E-Book-Reader sind durchaus nicht jedermanns Sache. Buchhändler und Bibliothekare lieben ja vor allem auch den Duft und das Gefühl ein neues Buch in den Händen zu halten.

Trotzdem spricht so manches für die Technik eines E-Book-Readers. Besonders in der Urlaubszeit weiß der Vertreter des Produzenten der „Pocketbooks“, Sebastian Baltasar, von einer deutlich erhöhten Nachfrage zu berichten.

Weniger bekannt ist, dass die neue Generation der Pocketbooks eine spezielle Schrift für Legastheniker vorhält und die Buchstaben fast beliebig vergrößert werden können. Platz ist in dem Gerät für rund 3.000 Bücher.

Die Firma Pocketbook und die Buchhandlung Stojan stellt den Nutzern der Ahrensburger Stadtbücherei jetzt zum Testen ein Pocketbook zur Verfügung.

Die Stadtbücherei Ahrensburg schult nach eigener Aussage schon seit Jahren seine Kunden in Sachen Medienkompetenz. Neben dem einfachen finden einer Homepage oder dem Nutzen eines öffentlichen WLANs gehört seit diesem Jahr auch eine eBook-Sprechstunde zum Repertoire.

Die Stadtbücherei arbeitet dabei bewusst mit den örtlichen Buchhandlungen zusammen. Beim Pocketbook kann einerseits der lokale Handel mit dem Umsatz mit den e-Books profitieren, andererseits werden auch rund 39.500 Medien über die Onleihe (www.onleihe.de/sh) angeboten.

Der Bibliotheksausweis beinhaltet den kostenfreien Zugang zu den Medien des Schleswig-Holsteinischen Verbundes.

Die nächsten Onleihe-Schulungen mit Bibliothekarin Svenja Fieting finden am  Freitag 23.11.18 einmal um 10.30 Uhr und einmal um 16:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und sicher erhellend. Eine dreiwöchige Ausleihe von E-Book-Readern ist ebenfalls mit dem Büchereiausweis ab sofort möglich.

Falls die E-Book-Reader doch nicht passen sollten, empfiehlt der Bibliotheksleiter Thomas Patzner mit einem Schmunzeln, weiterhin zu dem guten neuen Buch zu greifen, auch wenn sich da weder die Schrift vergrößern, noch das Gewicht reduzieren lässt.

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Bad Oldesloe

Strunk, Schamoni und Co: Das KuB-Programm wird prominent

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Kulturchefin Inken Kautter (vorne) mit ihrem Team und den Lieblingsveranstaltungen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Heinz Strunk liest aus “Das Teemännchen”, Rocko Schamoni aus einem Buch, das erst noch geschrieben wird und das Hamburger Schmidt Theater zeigt eine Varieté-Show: Das Oldesloer Kulturprogramm im KuB erreicht durchaus vor allem im Bereich Kabarett und Lesungen ein neues Level.

102 Veranstaltungen stehen für die Spielzeit Januar bis Juni 2019 auf dem Programm. Es ist wieder eine Mischung aus den Angeboten des städtischen Kulturbüros und ehrenamtlicher Eventorganisatoren wie Klngstdt und der Oldesloer Bühne. 

Ob Theater und Oper, Lesungen, Konzerte oder Kabarett: Das Kultur- und Bildungszentrum zieht immer mehr Besucher und auch immer namenhaftere Künstler an. Allein im Oktober besuchten rund 2000 Menschen die Veranstaltungen im KuB. Mit einem Rückgang rechnet Kulturchefin Inken Kautter nicht: “Die starken Monate kommen erst noch.” Vorweihnachtszeit ist Saison.

Doch auch danach bietet das Kulturhaus der Stormarner Kreis eine Reihe von Veranstaltungen, die ein breites Publikum ansprechen dürften. Das Programm Januar bis Juni hat die Oldesloer Kulturabteilung jetzt vorgestellt. “Wir sind dazu übergegangen, Künstler weit im Voraus zu buchen”, sagt Inken Kautter. Das zeigt Wirkung: “So kamen wie etwa an Heinz Strunk.” Der Entertainer und Autor (“Der goldene Handschuh”, “Fleisch ist mein Gemüse”) wird im Juni (1.6., 20 Uhr) aus seinem Buch “Das Teemännchen” lesen.

Strunk ist Teil des Komik-Trios “Studio Braun”. Ebenso wie ein weiterer Gast des KuB: Rocko Schamoni. Der Musiker, Autor und Schauspieler liest im Januar (26.1., 20 Uhr) in”Die große Rocko Schamoni Schau” aus einem Buch lesen, das es noch nicht gibt. “Dummheit als Weg” heißt das Werk und wird von Schamoni während seiner Tour geschrieben.

In der Musik- und Theatersparte geht es prominent weiter: Hier gibt unter anderem das Hamburger Schmidt Theater mit der “Schmidt Show” ein Gastspiel auf der Bühne im KuB (7.2., 20 Uhr). Besuch aus Ahrensburg gibt es vom “Godfather of Boogie-Woogie” Axel Zwingenberger (17.5., 20 Uhr). Auch Opernfans sollen auf ihre Kosten kommen. “Die Kooperation zwischen KuB und Musikhochschule Lübeck wird auf beidseitigen Wunsch fortgesetzt, der Vertrag ist unterschrieben”, sagt Inken Kautter.

Im dritten Jahr der Kooperation wird in der Reihe “Junges Musiktheater” unter anderem die “Weiße Rose” – die letzten Tage der Geschwister Scholl – als Oper aufgeführt. Die beiden Widerstandskämpfer waren während der NS-Zeit zum Tode verurteilt worden. Keine leichte Kost – passt aber in die Zeit. Politisch bezieht das KuB eine klare Position gegen Rechts. Das ist auch im Programm zu sehen. So wird Ex-AfD-Parteimitglied Franziska Schreiber (28) – sie war zwischenzeitlich Teil des Bundesvorstandes und Pressesprecherin von Frauke Petry – über ihren Ausstieg aus der immer radikaler werdenden Partei berichten (3.2., 18 Uhr).

Einen Großteil das Programms macht aber auch weiterhin das Engagement der Hauptnutzer im Haus aus. “Mit Klngstdt und der Musikschule haben wir starke musikalische Partner”, so Katrin Offen aus dem Kulturbüro. “Wir halten uns bewusst im Bereich Musik mittlerweile etwas mehr zurück, weil wir wissen, dass von den beiden Hauptnutzern verlässlich ein attraktives und umfangreiches Programm geboten wird”, ergänzt Kautter. 

Klngstdt kooperiert am 14.3 mit der Musikschule, wenn Magnus Landsberg wieder auf der Bühne zu Gast sein wird. Mit dem “KuB-Saal-KluB” führt die umtriebige Musikergemeinschaft der Klangstädter außerdem auch ein neues Clubformat mit zwei Terminen fort, das seine Premiere erste Ende September feierte. Dazu gibt es eine Ausgabe des bewährten “Big city light” Konzepts und natürlich auch wieder offenen Bühnen mit “Mary Stolpe vorm Wortgericht”. Die Musikschule bietet außerdem zusätzlich unter anderem einen Wettbewerb der Nachwuchsmusiker an. 

Auch die Oldesloer Bühne ist wieder sehr aktiv und deckt im Bereich des Theaters eine Menge Vorführungen ab, die dafür sorgen, dass im Saal über die Monate auch für Abwechslung gesorgt ist. 

Das umfangreiche Programm liegt ab sofort in der Stadtinfo (KuB, Beer-Yaacov-Weg 1) aus und ist auch im Internet auf www.kub-badoldesloe.de zu finden. Tickets können online und telefonisch (04531/504-195) gebucht werden.

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Kultur

Ahrensburg: Niederdeutsche Sketche in “St. Johannes”

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Cord Denker
Foto: Privat/hfr

Ahrensburg – Plattdeutsche Geschichten zum Schmunzeln und Mitsingen. Das steht nach Angaben der Veranstalter am Freitag, 23. November, ab 19.30 Uhr auf dem Programm in der St. Johannes Kirche Ahrensburg.

Cord Denker und Mitglieder der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg werden kurze Spielszenen und plattdeutsche Geschichten präsentieren. Die Schauspieler zeigen auf Einladung des Fördervereins St. Johannes unter anderem eine Geschichte von einem Bauern, der gern in den Himmel will, sind im Gespräch mit der Sekretärin von Petrus oder spielen Sketche wie „Das Ei“ von Loriot.

Cord Denker, Pastor im Ruhestand, hat Plattdeutsch erst im mittleren Alter gelernt Denker schreibt Geschichten und hält Gottesdienste auf Platt. Zudem schreibt er plattdeutsche Liedtexte zu bekannten Melodien. Erst vor kurzem veröffentlichte Denker ein Liedbuch mit 220 Texten in niederdeutscher Sprache mit dem Titel „Ünner wieden Heven“.

Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

Weitere Infos unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

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Kultur

“Marais Consort”: Barockmusik live in Ahrensburg

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Foto: HG KRamer/hfr

Ahrensburg – Unter dem Titel „ Eliza is the fairest Queen“ präsentiert das Ensemble “Marais Consort” auf Einladung des Ahrensburger Vereins für Theater und Musik am Sonnabend, dem 17. November 2018, um 20 Uhr im Eduard-Söring-Saal, Waldstraße 14 in Ahrensburg, Musik der Tudors und Stuarts und wird die kulturellen Schätze von Renaissance und Barock zum Erlebnis werden lassen.

Unter der Leitung von Hans Georg Kramer musizieren ein Gambenconsort mit einer Cembalistinund der aus Neuengland stammenden Sopranistin Margaret Hunter. Sie erhielt ihre Ausbildung in Kalifornien, Oxford und Boston, schließlich führte ein Stipendium im Rahmen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes sie nach Bremen zu den renommierten Lehrern Harry van den Kamp und Stephen Stubbs.

Seither arbeitet die Sängerin regelmäßig mit führenden Ensembles der Alten Musik zusammen und ist Gast bei vielen internationalen Festivals. Ihre Arbeit ist auf zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert.

Foto: HG Kramer/hfr

Auch vom Marais Consort gibt es laut Veranstalter Dokumentationen durch langjährige Produktionsreihen beim WDR, dem Bayerischen Rundfunk, durch Live-Mitschnitte und zahlreiche CD-Aufnahmen. Die Musiker verwenden Kopien von italienischen Instrumenten der Spätrenaissance. Das Ensemble war auf zahlreichen internationalen Festivals präsent, u. a. dem Swedish Baroque Festival, Copenhagen Summer Festival, Alte Musik St. Gallen, Festival Asolo in Venedig, Schloss Elmau, Innsbruck und Gast der namhaftesten Festivals in Deutschland.

Auf dem Programm stehen Lieder und Instrumentalwerke von Michael East („You meaner Beauties of the Night“), Edward Johnson („Eliza is the fairest Queen”), Thomas Greaves, Thomas Morley, John Dowland, William Byrd, Henry Purcell (Aus: “The Fairy Queen”) und anderen.

Karten zu 17 bis 26 Euro gibt es wieder an den bekannten Theaterkassen in Ahrensburg, Große Straße 15a, und Bargteheide, Rathausstraße 25, sowie an der Abendkasse.

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