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Ahrensburg

Ahrensburg: St. Martinsmarkt in St. Johannes

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Foto: Klaus Tuch/hfr

Ahrensburg – Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde lädt auch in diesem Jahr zu einem St. Martinsmarkt in St. Johannes ein. Es soll ein stimmungsvoller Auftakt in die Vorweihnachtszeit werden.

Das Basarteam hat für den 17. November (13 bis 17 Uhr) neue Ideen im Gepäck, aber auch Traditionelles findet nach Aussage der Veranstalter wieder seinen Platz. “Schönes und Praktisches für Haus und Garten, warme Socken, Geschenke für Kinder und vieles mehr erwartet die Besucher”, so die Organisatoren.

“Natürlich gibt es auch in diesem Jahr den christlichen Büchertisch und einen kleinen Flohmarkt sowie die beliebte Cafeteria mit selbstgebackenen Köstlichkeiten”, heißt es.

“Der Erlös fließt in soziale Projekte. In gemütlicher Atmosphäre gibt es die Gelegenheit für einen gemeinsamen Kaffee, Kuchen sowie für Gespräche und neue Kontakte”.

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Ahrensburg

Land geht beim S4 Ausbau noch stärker in Vorleistung

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Bahnhof Ahrensburg Archivfoto: SL

Ahrensburg – Zu dem Beschluss des Finanzausschusses des Landtages zur Finanzierung der ersten Realisierungsschritte der S-Bahn S4 Ost von Hamburg Hasselbrook nach Bad Oldesloe (Landtags-Umdruck 19/2117) erklärte der Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch:

„Schleswig-Holstein und Hamburg gehen für den Ausbau der S4 noch stärker in Vorleistung. Das einstimmige Votum des Finanzausschuss macht deutlich, dass der Ausbau der S4 in der geplanten Form fraktionsübergreifend als vordringlich und notwendig angesehen wird.“
Mit dem heutigen Beschluss stünden nun 42 Mio. Euro für bauvorbereitende Maßnahmen (Baufeldfreimachung, Kampfmittelräumung, Bauüberwachung, Leit- und Sicherungstechnik) zur Verfügung gestellt. Davon entfielen 14 Mio. auf Schleswig-Holstein.  
Nachdem die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein bereits für die Planungen mit rund 70 Mio. Euro in Vorleistungen gegangen sei, übersteige das Engagement der beiden Bundesländer nunmehr die Marke von 100 Mio. Euro deutlich.
„Im Hinblick auf die geplante Eröffnung des Fehmarn-Belt-Tunnels im Jahr 2028 muss es gelingen, den Bau weiterer Gleise zwischen Hamburg und Ahrensburg bis dahin abzuschließen. Der heutige Beschluss verhindert deshalb einen Fadenriss bei den Baumaßnahmen und soll sicherstellen, dass die S4 rechtzeitig im Jahr 2027 ihren Betrieb aufnimmt“, erläuterte Tobias Koch abschließend.

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Kultur

Ahrensburg: Klarinettenabend mit Weltstar Sharon Kam

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Sharon Kam spielt in Ahrensburg. Foto: hfr

Ahrensburg – Sie gehört seit 20 Jahren zu den weltweit führenden Klarinettistinnen und arbeitet mit den bedeutendsten Orchestern in den USA, Europa und Japan, nun ist sie wieder in Ahrensburg zu erleben: Sharon Kam!

Auf Einladung des Vereins Theater und Musik in Ahrensburg e. V. gibt sie am Samstag, 30. März 2019, 20 Uhr, im Eduard-Söring-Saal, Waldstraße 14, ein Konzert mit Werken von Claude Debussy (Rhapsodie), Paul Hindemith (Sonate), Nils Gade (Fantasiestücke), Alban Berg (Vier Stücke) und Johannes Brahms (Sonate op. 120 Nr. 1).

Neben ihren Auftritten als Solistin mit den berühmtesten Orchestern und Dirigenten ist Sharon Kam eine begeisterte Kammermusikerin, als die sie das Ahrensburger Publikum bereits mehrfach erleben durfte.

Viele Ahrensburger Konzertfreunde werden sich an Sharon Kams Konzert mit dem Pianisten Itamar Golan 2013 erinnern. Diesmal konzertiert sie mit dem italienischen Pianisten Enrico Pace, der als 20-jähriger den Ersten Preis beim Internationalen Yamaha-Wettbewerb in Stresa gewann, zwei Jahre später den Ersten Preis beim Internationalen Franz Liszt- Klavierwettbewerb in Utrecht.

Der Konzertabend mit dem weltweit so erfolgreichen Duo und einem anspruchsvollen Programm verspricht ein großes Konzerterlebnis zu werden.

Karten zu 17 bis 26 Euro an den bekannten MARKT – Theaterkassen in Ahrensburg, Große Straße 15a, und Bargteheide, Rathausstraße 25, sowie an der Abendkasse.

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Bad Oldesloe

Ahrensburg: Arbeitslose müssen sich zukünftig in Bad Oldesloe melden

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Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe/Ahrensburg – Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe übernimmt ab dem 25. März einen Teil der Aufgaben der Geschäftsstelle in Ahrensburg. Das hat zur Folge, dass sich Bürger aus dem Bereich Ahrensburg und Umgebung nicht mehr in Ahrensburg arbeitslos melden können.

Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe unterstreicht aber: „Unsere Geschäftsstelle in Ahrensburg bleibt erhalten. Alle weiteren Beratungen finden unverändert dort statt. Wir müssen jedoch den Empfangsbereich und unsere Eingangszone in Bad Oldesloe zusammenlegen. Für Kunden des Jobcenters in Ahrensburg ändert sich nichts.“

Um Fahrtwege zu vermeiden, sollten Kunden verstärkt die eServices oder die Service-Hotline der Agentur für Arbeit nutzen. 

Die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe reagiere mit der Zusammenlegung auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt. “Mit dem Rückgang der Arbeitslosigkeit steht uns für die Empfangsbereiche und Eingangszonen weniger Personal zur Verfügung. So ist zum Beispiel im Bereich unserer Geschäftsstelle Ahrensburg die Zahl arbeitsloser Menschen, die durch die Agentur für Arbeit betreut werden, in den vergangenen fünf Jahren um fast ein Drittel von gut 1.100 auf aktuell 804 gesunken“, erklärt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

„Um verlässliche Öffnungszeiten für unsere Kunden gewährleisten und die anfallenden Aufgaben zügig und korrekt bearbeiten zu können, benötigen wir größere und belastbare Arbeitseinheiten. Daher mussten wir leider die Entscheidung treffen, den Empfangsbereich und die Eingangszone Ahrensburg mit dem Bereich in Bad Oldesloe zusammen zu legen.“ 

Dies bedeute jedoch nicht, dass die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit in Ahrensburg jetzt gänzlich geschlossen würde, betont Grote-Seifert: „Alle Beratungen erfolgen weiterhin und wie gewohnt in Ahrensburg. Egal, ob Termine mit unseren Arbeitsvermittlern, Berufsberatern oder für die terminierte persönliche Abgabe von Anträgen auf Arbeitslosengeld: Alle Termine finden weiter in unserer Geschäftsstelle in Ahrensburg statt.“

Nur, wer sich bei der Agentur für Arbeit persönlich arbeitslos melden muss, kann dies nicht mehr in Ahrensburg machen. „Hierfür müssen die Betroffenen jetzt spätestens am ersten Tag ihrer Arbeitslosigkeit nach Bad Oldesloe kommen“, erklärt die Agenturchefin. „Diejenigen, die in Gemeinden wohnen, die näher zur Stadt Reinbek liegen, haben auch die Möglichkeit, sich in unserer Geschäftsstelle dort arbeitslos zu melden.“

Alle Kunden, die aktuell bei der Agentur für Arbeit in Ahrensburg arbeitslos gemeldet sind, sind bereits schriftlich über die anstehende Veränderung informiert worden, so Grote-Seifert.

In den Empfangsbereich und die Eingangszone kommen aber nicht nur Menschen, die sich arbeitslos melden müssen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben sich auch um etliche andere Anliegen gekümmert und Fragen beantwortet“, sagt Grote-Seifert.

Da dies in Ahrensburg nun auch nicht mehr möglich ist und um Fahrtwege zu vermeiden, rät sie, die eServices der Agentur für Arbeit oder die kostenfreie Service-Hotline zu nutzen. “Viele Anliegen lassen sich so von zu Hause aus erledigen.“

Die eServices der Agentur für Arbeit finden sich unter www.arbeitsagentur.de/eservices und können nach einer einmaligen Registrierung genutzt werden. „Unser eService ermöglicht frühzeitige Arbeitsuchendmeldungen, man kann auf diesem Weg online Arbeitslosengeld beantragen oder auch Veränderungen, wie zum Beispiel die Aufnahme einer Beschäftigung, mitteilen“, so die Agenturchefin.

Alternativ böte sich die Service-Hotline 0 800 / 4 55 55 00 an. Auch sie nähme Arbeitsuchendmeldungen auf, notiere Terminvereinbarungen oder – absagen, halte Veränderungen fest oder helfe bei Fragen zum Arbeitslosengeld.

Abschließend weist die Chefin der Arbeitsagentur noch darauf hin, dass Kunden des Jobcenters in Ahrensburg nicht betroffen sind: „Für sie ändert sich nichts.“

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