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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Mann meldet Leichenfund erst nach Tagen

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Mysteriöse Gewalttat in Lübeck.Ein Mann findet – nach eigenen Angaben – eine Leiche in seiner Lübecker Wohnung, meldet das aber erst Tage später der Polizei in Hannover.

Am Abend des gestrigen Donnerstag, 1. November, suchte laut Polizei ein 48-jähriger Lübecker die Bundespolizeiwache im Hauptbahnhof Hannover auf und teilte dort den Beamten mit, in seiner Wohnung in der Lübecker Innenstadt liege eine tote männliche Person. Er nannte lediglich einen Vornamen zu der toten Person und gab an, selbst seit zwei bis drei Tagen umhergeirrt zu sein.

“Bei einer sofortigen Überprüfung der Wohnanschrift durch den Zentralen Kriminaldauerdienst Lübeck und Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck wurde in der Wohnung tatsächlich eine bislang nicht identifizierte männliche Person tot aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation ist von einem Gewaltverbrechen auszugehen”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz. 

Der Leichnam wurde laut Polizeibericht mittlerweile in das Institut für Rechtsmedizin in Lübeck gebracht und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert, um die Todesursache und die Identität des Mannes zu klären. Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermitteln wegen des Verdachts des Totschlags.

“Der 48-jährige Lübecker wurde vorläufig festgenommen. Über die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls wird die Staatsanwaltschaft Lübeck noch im Verlaufe des heutigen Tages entscheiden”, so Muhtz.

 

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Polizei und Feuerwehr

B75 bei Reinfeld: Mann stirbt bei schwerem Unfall

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Reinfeld – Aus noch ungeklärter Ursache ist ein Mann am Sonnabendnachmittag bei Reinfeld von der B75 abgekommen und in eine Baumgruppe am Rande der Straße gefahren.

Die alarmierten Rettungskräfte befreiten den nicht ansprechbaren, schwer verletzten Mann aus seinem Fahrzeug.  Alle Reanimationsmaßnahmen  blieben allerdings erfolglos – der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Ob ein gesundheitliches Leiden den Unfall auslöste, ist noch unklar.

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Schleswig-Holstein

“Entführter” auf Friedhof täuschte die Tat wohl nur vor

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Timmendorfer Strand – Im Oktober gab es große Aufregung und Rätselraten rund um eine Tat in Timmendorfer Strand. Jetzt kommt raus, dass wohl alles nur vorgetäuscht war. Weniger mysteriös wird der Vorfall dadurch aber nicht unbedingt.

Am Abend des Oktobers wurde auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes in Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden, der an den Händen und Füßen gefesselt war (wir berichteten).

Daher leitete die Lübecker Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts einer möglichen Entführung ein.

„Fortlaufende Ermittlungen begründen jetzt den dringenden Verdacht, dass die vorgegebene Tat offenbar vorgetäuscht wurde“, so Polizeipressesprecher Ulli Fritz Gerlach .

Die weiterhin andauernden Ermittlungen haben deutliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die von dem 38- jährigen vermeintlich Geschädigten beschriebene Entführung lediglich vorgetäuscht wurde.

„Staatsanwaltschaft und Polizei liegen Beweismittel vor, die den Schluss zulassen, dass sich der Mann zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich nach seinen Angaben in den Händen der Entführer befunden haben will, in einer größeren Stadt im norddeutschen Raum aufgehalten hat. Mit Blick auf die Verletzungen, die bei dem Mann festgestellt worden waren, bestehen begründete Zweifel daran, dass diese ihm durch eine andere Person zugefügt worden sind“, so Gerlach.

Gegen den Lübecker ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden.

Warum der Mann sich offenbar selbst zum Entführungsopfer machte oder machen ließ, bleibt komplett unklar.

„Die Gründe für das Vortäuschen der Tat sind noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, so Gerlach.

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Polizei und Feuerwehr

Widerliche Tat in Lübeck: Rechtsextreme beschmieren Gedenkstein

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Samstagvormittag, 10 November, stellten Polizeibeamte des 3. Polizeireviers Lübeck im Rahmen eines Einsatzes in der Hafenstraße fest, dass unbekannte Täter das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages mit SS-Runen und ein Hakenkreuz beschmiert hatten.Bei dem Brandanschlag waren 1996 zehn Asylbewerber verstorben. Die Tat konnte nie aufgeklärt worden. Der Tatverdacht gegen drei Rechtsradikale aus Grevesmühlen konnte damals nicht hinreichend belegt werden.

Der Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermittelt in dieser Sache unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Es werden Zeugen gesucht.

Am 10.11., gegen 10:10 Uhr, teilten Zeugen der Polizei mit, dass das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages beschädigt worden wäre. Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck suchten den Gedenkstein daraufhin auf und konnten eine Rune der SS und zwei Hakenkreuze feststellen, welche mit weißer Farbe angebracht waren.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben unbekannte Täter in der Zeit vom 08.11. bis 10.11.2018 das Denkmal in der Hafenstraße, das an den Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in der Hafenstraße in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1996 erinnert, beschmiert.

Die Kriminalpolizei bittet etwaige Zeugen des Vorfalls, die im Tatzeitraum am Gedenkstein auffällige Personen und Fahrzeuge oder den Tathergang beobachtet haben, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Telefonnummer 0451 – 1310 bei der Polizei Lübeck entgegengenommen.

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