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Bad Oldesloe

Fit für die Welt: Messe informiert über Auslandsaufenthalte

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Machen Schüler “Fit für die Welt”: Kai Aagardt, Heike Grote-Seifert, Martina Kock, Heidi Bornholdt und Hans-Werner Harmuth. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Schüleraustausch, Sprachreisen, Freiwilligendienste: Auf der „Fit für die Welt“-Messe in der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe können sich Schüler am 6. November über Auslandsaufenthalte informieren. 25 Organisationen stellen aus und halten Vorträge.

Für Schüler der Beruflichen Schule ist der Termin eine Pflichtveranstaltung, wie Schulleiter Kai Aargardt sagt: „Wir freuen uns darüber, dass wir jungen Menschen und insbesondere unseren Schülern mit der Messe in unterem Haus ein Forum bieten können.“ In seiner Amtszeit habe es eine so große Messe an der Schule noch nicht gegeben: „Für die Schüler ist das eine Möglichkeit, Hemmschwellen abzubauen.“

Denn wer Erfahrungen im Ausland gesammelt hat, kann bei potenziellen künftigen Arbeitgebern punkten. Bei der Organisation wurde darauf geachtet, dass aus möglichst vielen Ländern Angebote dabei sind. Wie wichtig das Sammeln von Auslandserfahrungen für junge Menschen sein kann, erklärt Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe: „In Gesprächen mit Arbeitgebern hören wir immer wieder, dass darauf viel Wert gelegt wird.“ Wenn ein Bewerber einen oder mehrere Auslandsaufenthalte vorweisen kann, zeuge das von Selbstständigkeit und interkultureller Kompetenz. Je nach Branche kann das enorm wichtig sein. „Schon in England gibt es andere Sitten und wer die Gepflogenheiten eines Landes nicht kennt, riskiert Fettnäpfchen“, sagt Grote-Seifert. Noch wichtiger sind die Sprachkenntnisse, die nach einem Auslandsaufenthalt mit nach Hause gebracht werden: „An Englisch kommt heute ohnehin niemand mehr vorbei.“

Bei der Organisation der „Fit für die Welt“-Messe wurde darauf geachtet, dass möglichst viele Länder abgebildet werden. „Ganz oben auf der Beliebtheitsskala sind Länder wie die USA, Kanada, Australien oder Neuseeland“, sagt Mitorganisatorin Martina Kock. Favoriten für die Zeit zwischen Schule und Studium oder Ausbildung seien dort „work&travel“ oder Au-Pair-Aufenthalte. Doch auch während der Schulzeit ist es möglich, einige Monate oder sogar ein Jahr das Land zu verlassen. Etwa nach Südamerika, Skandinavien oder Asien. Neben den Klassikern unter den Reisezielen sind auf der Messe auch viele exotische Länder. Von Indien über Israel bis Nicaragua. Auch Freiwilligendienste wie ein Freiwilliges Soziales oder ökologisches Jahr lassen sich im Ausland leisten.

Auslandsaufenthalte werden häufig mit einer anschließenden akademischen Ausbildung in Verbindung gebracht. Doch auch spätere Handwerker können in anderen Ländern Erfahrungen sammeln, die sie hier nicht bekommen. So informiert etwa die Handwerkskammer Lübeck in einem Vortrag über Auslandspraktika.

Allerdings gehört auch der Kreis Stormarn zur großen Welt und daher werden auch Angebote in der unmittelbaren Umgebung nicht fehlen. Unter anderem wird daher der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) über Bundesfreiwilligendienste im In- und Ausland und das Freiwillige Soziale Jahr informieren. Kreispräsident und Schirmherr Hans-Werner Harmuth: „Gerade in der Jugend sollten soziale Erfahrungen im In- und Ausland gesammelt werden. Diese Erfahrungen unterstützen die Jugendlichen in ihren weiteren beruflichen und privaten Planungen.“

„Fit für die Welt“-Messe am Dienstag, 6. November, von 10 bis 15 Uhr in der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn (Schanzenbarg 2). Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

Bart ab!? Leserbrief zur möglichen FFP2-Maskenpflicht

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Uns hat ein Leserbrief zur Diskussion um das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken erreicht, den wir an dieser Stelle in vollständiger Länge veröffentlichen.

Archivfoto: Zoll Hamburg/hfr

Seit etwa 10 Monaten verfolgt uns die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung mit Schließungen, Einschränkungen und immer wieder neuen Regeln. Nachdem es trotz eines Lockdowns nicht gelungen ist, die zweite Welle in Deutschland nachhaltig zu brechen, ist jetzt – als verschärfende Maßnahme – u.a. das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken als Mund-Nasen-Schutz im Gespräch, da diese im besten Fall bis zu 94% der Viren sowohl beim Ein- wie auch Ausatmen filtern können. Sobald die Maske feucht wird – z.B. durch den eigenen Atem – , verringert sich diese Schutzleistung allerdings.

Bei dieser Masken-Pflicht muss aber unbedingt bedacht werden, dass der optimale Effekt eben nur eintritt, wenn die Maske perfekt sitzt und möglichst nur einmal getragen wird. Das heißt, dass z.B. der eingearbeitete Nasenbügel eng den Nasenrücken umschließen muss oder dass kein 3-Tage- oder Vollbart den Sitz beeinträchtigen darf.

Die Kosten einer FFP2-Maske bewegen sich derzeit zwischen 1 und 4 Euro. Eine Reinigung der Einmal-Masken ist nur bedingt möglich und der Schutz danach zweifelhaft. Ferner ist es für den Verbraucher schwer, die zertifizierten FFP2-Masken von den “Fakes” der “Kriegsgewinnler” (z.B. Im Internet) zu unterscheiden. Denn auch CE-Zeichen lassen sich problemlos fälschen. Und da schon heute die Kontrolle von Verstößen die entsprechenden Kontrolleure (Verkaufspersonal, Polizei, Sicherheitspersonal,…) überfordert, ist zu bezweifeln, dass Bartträger ggf. aufgefordert werden, sich zu rasieren, der Sitz der Nasenbügel nachjustiert oder die Zertifizierung überprüft wird.

Bei allen Faktoren der realen – im Alltagsgebrauch – Vor- und Nachteile, stelle ich mir die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, die Bevölkerung, die die Pandemie bisher mit “Bordmitteln” bekämpft hat, mit einer weiteren – und zwar kostspieligen – Bevormundung zu demotivieren.

Ich würde vorschlagen, die schon jetzt geltenden Bestimmungen und Regeln konsequent umzusetzen, zu kontrollieren und ggf. zu ahnden, statt sich auf einen kurzatmigen Aktionismus zu verlegen, der die Bevölkerung immer weiter verunsichert und demotiviert.

Hardy Fürstenau, Bad Oldesloe

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Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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