Folge uns!

Bad Oldesloe

Sea-Watch: Flüchtlingsretter berichten bei Oldesloer Politiktagen

Veröffentlicht

am

Inihaus Bad Oldesloe. Foto: SL

Bad Oldesloe – Sea Watch, Karl Marx, Kapitalismuskritik: Bei den Politiktagen in Bad Oldesloe veranstalten Jugendliche und junge Erwachsene mehrere Vorträge über politische und gesellschaftlich relevante Themen.

Die Vortragsreihe beginnt am Freitag, 2. November, mit einer Vortrags- und Diskussionsrunde im Bürgerhaus (Mühlenstraße 22) über die zivile Seenotrettung im Mittelmeer.

In der ersten Jahreshälfte 2018 starben mehr als 1500 Menschen bei dem Versuch über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

In den letzten Jahren wurde die europäische Abschottungspolitik weiter voran getrieben und nahm insbesondere in diesem Jahr durch die Einstellung, Behinderung und Kriminalisierung von Rettungsaktionen neue Ausmaße an.

Sea-Watch ist eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Flüchtlingen verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe im Mittelmeer leistet Sea-Watch Nothilfe, setzt sich für die Rettung durch die zuständigen Europäischen Institutionen ein und fordert die Einrichtung öffentlicher und legaler Fluchtwege.

In dieser Veranstaltung wird ein Mitglied der Sea-Watch Crew über die Situation im Mittelmeer und die durch Sea-Watch geleistete Arbeit berichten. Es wird einen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde geben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber gern gesehen.

Am folgenden Tag (3.11.) wird es dann Workshops zu den verschiedensten Themen im Inihaus Bad Oldesloe (Turmstraße 14a) geben: Gemeinsam gegen Sexismus im Alltag (12 bis 14 Uhr), Bericht aus dem Iran (12 bis 14 Uhr), Karl Marx’ Kritik des Kapitalismus (15.30 bis 18.30 Uhr), “Ist das Klima noch zu retten?” (15.30 bis 17 Uhr), Einführung in die Kritik des Rassismus (17.30 bis 19 Uhr) und Einführung ins digitale Djing für Frauen (17.30 bis 19 Uhr). Infos auf www.facebook.com/politiktage

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Wenn der Bürgerpark seit Wochen zur Müllhalde wird

Veröffentlicht

am

Müllhaufen im Bürgerpark Foto: SL

Bad Oldesloe – Keine Frage, das Grundproblem an der Situation am Bad Oldesloer Bürgerpark liegt bei den ignoranten Menschen, dir dort illegal ihren Müll abladen. Doch dass dieser teilweise dann über Wochen dort liegenbleibt, ist ein weiteres Problem, das viele Mitbürger ärgert.

Es ist rücksichtslos, wie verschiedene Bürger immer wieder ihren Müll einfach am Oldesloer Bürgerpark entsorgen. Diese Situation zeigte sich schon seit längerer Zeit, doch seitdem die Altkleider- und Altpapier-Container entfernt wurden, hat sich der Zustand des kleinen Platzes noch deutlich verschlimmert.

Doch alleine damit, dass nun Menschen nicht wissen, wohin mit ihrer Pappe und ihren Altkleidern, seitdem die entsprechendne Container der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) entfernt wurden, lässt sich das Ausmaß der Verdreckung nicht erklären – mal abgesehen davon, dass auch das keine Ausrede dafür wäre, den Müll aus dem eigenen Haushalt einfach unter freiem Himmel zurückzulassen.

Aktuell sind sich Stadtverwaltung und AWSH nicht einig, wer denn für die Entsorgung der illegalen Müllhalde verantwortlich ist – und so bleibt der Unrat unterschiedlichster Natur seit Wochen liegen.

Zur Vorgeschichte: die Oldesloer Stadtpolitik entschied auf Wunsch der Verwaltung alle Altkleidercontainer im Stadtbild entfernen zu lassen. Der Grund dafür: Neben vielen Containern hatte es regelmäßig illegale Entsorgungen gegeben, wenn diese voll waren und die Firma Eurocycle hatte eine ganze Reihe weiterer Container in der Stadt aufgestellt. Ein Dorn im Auge mancher Mitbürger und Politiker.

Illegale Müllhalde im Bürgerpark Foto: SL

Nun ist es rechtlich so, dass man nicht nur einer Firma verbieten kann, weitere Container auf öffentlichem Grund aufzustellen und somit entschied man, alle Altkleidercontainer ab Mitte April zu verbieten.

Darunter waren entsprechend auch die Altkleidercontainer der AWSH am Bürgerpark. Als diese abgebaut wurden, entfernte die AWSH auch die Altpapiercontainer im Rahmen einer Standortoptimierung. Kein ungewöhnlicher Vorgang – so die AWSH.

Dass dort nun illegal Pappe und anderer Müll von Autoreifen über Matratzen bis hin zu Möbelstücken entsorgte werde, sei allerdings nicht das Problem der AWSH.

Denn der Müll auf öffentlichem Grund müsse halt von der Verwaltung entfernt werden, der dieser Grund gehöre. Die Stadtverwaltung verweist hingegen darauf, dass man das nicht ganz so sehe und dass es ein schwebendes Verfahren gebe, weshalb man sich nicht weitergehend äußern wolle. Man sei aber anderer Ansicht.

Als Ergebnis der Ignoranz mancher Umweltverschmutzer und dem Entsorgungsgerangel zwischen Stadt und AWSH hat sich nun also eine kleine illegale Müllhalde zwischen Exer und Logenhaus gebildet.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe zahlt Einzelhändlern und Gastronomen Gebühren zurück

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – In Form einer einmaligen Wirtschaftsförderung wird die Stadt Bad Oldesloe betroffenen Einzelhändlern und Gastronomen Sondernutzungsgebühren zurückerstatten. Das hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen.

Die Oldesloer Mühlenstraße in der Fußgängerzone. Foto: SL

Unternehmer müssen die Gebühren entrichten, um etwa Werbemittel vor ihren Geschäften aufstellen zu dürfen. Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Belastungen verzichtet die Stadt jedoch in diesem Jahr auf das Geld. „Die 199 Anträge rückabzuwickeln, wäre ein zu großer bürokratischer Aufwand und deswegen haben wir vorgeschlagen, das eingenommene Geld als einmalige Wirtschaftsförderung auszuschütten“, sagte Bürgermeister Jörg Lembke. Einzelhändler, die am Anfang des Jahres Sondernutzungsgebühren entrichtet haben, müssen daher jetzt formlos die Rückzahlung beantragen. Dann erhalten sie ihr Geld zurück.

Die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe, die den Antrag an die Stadt gestellt hatte, begrüßt das Vorgehen. „Es ist toll, dass das so kurzfristig und ohne Gegenstimme entschieden wurde“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung. In der Krise seien solche Hilfen von elementarer Bedeutung.

Wie in anderen Städten hat auch in Bad Oldesloe Handel und Gastronomie durch die Corona-Krise erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Brandstetter: „Deshalb ist es wichtig, die vielen Unternehmen, die unverschuldet in Not geraten sind, zügig und unbürokratisch zu unterstützen.“ Sie wertet die Entscheidung der Stadtverordneten als „positives Signal der Wertschätzung und der Solidarität gegenüber den in Bad Oldesloe tätigen Händlern.

Neben den Sondernutzungsgebühren wird die Stadt für drei Monate auch auf die Standgebühren der Marktbeschicker verzichten und damit auf insgesamt rund 24.000 Euro.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Nur noch sieben Infizierte in Stormarn in stationärer Behandlung

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle im Kreis Stormarn beträgt am Sonntag 415.

Sieben in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 26 in häuslicher Quarantäne.

351 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt sind 31 Personen verstorben.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung