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Bad Oldesloe

Einkaufsonntage: Kritik an fehlender Unterstützung durch Kaufleute

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Hans-Jörg Steglich koordiniert die Organisation der verkaufsoffenen Sonntage. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Mit dem „Lichterfest“ am 11. November veranstalten die Oldesloer Kaufleute den letzten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr.

Ob und wie es danach weiter geht, ist unklar. Koordinator Hans-Jörg Steglich hat angekündigt, die Einkaufssonntage nicht mehr in dieser Form mitorganisieren zu wollen. Als Grund nannte der Geschäftsmann fehlende Unterstützung seitens der Einzelhändler. „Anfang des Jahres haben wir mit einer Gruppe aus fünf Leuten gestartet, jetzt bin ich alleine“, sagt Steglich. Bei der Vorstellung des Programms mit Gourmetmeile, Laternenumzug, Autoausstellung und offenen Geschäften von 13 bis 18 Uhr kritisierte Steglich, dass sich ein Großteil der Einzelhändler in der Innenstadt zu wenig in die Organisation einbringen würden.

Gerade erst hatte die Stadtverwaltung zu einem Treffen eingeladen, um mit Ladeninhabern aus der Fußgängerzone unter anderem über die künftigen Einkaufssonntage zu sprechen. Es kamen nur sieben von 150 eingeladenen Unternehmern. „Das spiegelt das Problem ganz gut wieder“, sagt Hans-Jörg Steglich. Viele seien grundsätzlich für die verkaufsoffenen Sonntage, wollen aber nur die Geschäfte aufmachen. Laut dem Oldesloer fehlt es auch an der Bereitschaft, selbst Geld in die Hand zu nehmen. Rund 80 Geschäfte öffnen an den vier Sonntagen im Jahr. Nur 20 bis 25 Prozent machen eigene Aktionen.

Die Stadt unterstützt die Einkaufssonntage mit 16.000 Euro im Jahr. Das sind 4.000 Euro pro Veranstaltung. Durch die Auflagen wie überregionale Werbung oder ist die Summe schnell aufgebraucht. Um einen professionellen externen Veranstalter zu beauftragen, bräuchte es laut Steglichs Schätzung mindestens 10.000 Euro. Diese Option fällt für das kommende Jahr also weg. Auch die Stadt selbst hat in der Vergangenheit mehrfach betont, die Rolle des Veranstalters nicht übernehmen zu wollen. Diese Auffassung teilt aber auch Steglich: „Letztendlich ist das eine Angelegenheit der Kaufleute.“

Derzeit ist Hans-Jörg Steglich im Gespräch mit möglichen Mitstreitern für das nächste Jahr. Sollte sich aus den Bemühungen keine feste Gruppe ergeben, wird er sich aus der Organisation zurückziehen. In dem Fall könnte das Lichterfest bis auf weiteres der letzte Einkaufssonntag in Bad Oldesloe gewesen sein.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Großfeuer in der Kampstraße sorgt für stundenlangen Einsatz

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Feuerwehren im Einsatz in der Kampstraße Foto: SL

Bad Oldesloe – Aus noch unbekannter Ursache ist es in der Nacht auf Sonnabend, 11. Juli, zu einem Großbrand in der Oldesloer Kampstraße gekommen. Gegen Mitternacht wurden die Rettungskräfte alarmiert.

Der Feuerschein und Rauch waren weit über der Kreisstadt über der Kampstraße und dem Neubaugebiet “Claudiussee” zu erkennen. Insgesamt rückten 135 Feuerwehrleute aus den Oldesloer Wehren Stadt Bad Oldesloe, Seefeld, Poggensee und Rethwischfeld, sowie aus Pölitz, Rethwisch, Meddewade, Reinfeld und sogar die Drehleiter aus Großhansdorf als Unterstützung an.

Einsatzkräfte vor Ort Foto: SL

Auf dem Gelände, auf dem auch das ehemalige Asylbewerberheim steht, das aktuell hauptsächlich von einer Abbruchfirma genutzt wird, stehen die meisten Gebäude leer. Einige werden noch für Lagerzwecke genutzt.

Die Drehleiter der FF Großhansdorf kam auch zum Einsatz. Foto: SL

Es bestand also keine Gefahr für mögliche Bewohner. Anwohner wurden über die Nina-Warnapp gewarnt Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten, weil es zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung rund um die Einsatzstelle kam.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Foto: SL

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Einsatzkräfte wurden vom ASB versorgt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Die Kripo übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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Bad Oldesloe

Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oldesloe: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Bad Oldesloe – Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Mit seinem Renault Twingo war der junge Mann von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr auf der Hamburger Straße (B 75). Laut Polizei fuhr der 20-Jährige stadteinwärts, als er kurz hinter dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B75 war von 9.45 bis 10.30 Uhr gesperrt.

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