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Gesundheit

Infos über Schutzimpfung: Krankenkasse schaltet Grippe-Hotline

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Impfung gegen Kinderkrankheiten (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ahrensburg – Nach der schweren Grippewelle des vergangenen Winters bereitet sich Deutschland auf die neue Influenza-Saison vor. Viele Menschen sind verunsichert: Wann ist eine Impfung sinnvoll?

Antworten auf diese und andere Fragen zur Grippe geben Mediziner bei der Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit am 30. Oktober.

Dieses spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 ist von 8 Uhr bis 20 Uhr geschaltet und kann von Kunden aller Krankenkassen genutzt werden.

Die vergangene Grippesaison verlief besonders stark. Laut Robert Koch-Institut gingen rund neun Millionen Menschen in Deutschland wegen Grippe zum Arzt. Wie die kommende Monate verlaufen werden, lässt sich allerdings nicht vorhersagen. In der Vergangenheit gab es auch Jahre, in denen die Krankheit weniger heftig um sich griff. Trotzdem warnt die DAK-Gesundheit davor, die Grippe auf die leichte Schulter zu nehmen.

„Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist die Influenza oder echte Grippe ist eine ernst zu nehmende Krankheit“, sagt André Bargmann, von der DAK-Gesundheit in Ahrensburg. „Am besten schützt eine Impfung. In diesem Jahr werden ausschließlich Vierfach-Impfstoffe verwendet. Sie bieten einen besonders umfassenden Schutz.“

Neben der Grippeimpfung können eine Reihe weiterer vorbeugender Maßnahmen die Gefahr einer Ansteckung reduzieren. „Um Viren so schnell wie möglich wieder loszuwerden, sollte man sich möglichst häufig und gründlich mit Seife die Hände waschen“, rät Bargmann. Daneben gilt: möglichst wenig mit den Händen ins Gesicht fassen, damit Grippeviren nicht in die Schleimhäute gelangen.

Senioren und Schwangere besonders gefährdet

Impfen lassen sollten sich vor allem Menschen, die wegen eines geschwächten Immunsystems als besonders gefährdet gelten. Das sind beispielsweise Menschen ab 60 Jahre, Schwangere und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Die Symptome einer echten Grippe reichen bei einem schweren Verlauf von Schüttelfrost über Husten bis hin zu starkem Fieber. Die Krankheit kann den Körper anfällig für weitere Infektionen machen.

Die DAK-Grippe Hotline ist am 30. Oktober von 8 Uhr bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 geschaltet. Versicherte aller Krankenkassen können sich informieren. Informationen zu Impfungen gibt es im Internet unter: www.dak.de/grippeimpfung

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Gesundheit

Schleswig-Holstein: FDP fordert Cannabis-Legalisierung

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FDP: Wer volljährig ist und kiffen will, sollte auch kiffen dürfen. Foto: Shutterstock.com

Kiel – Die Landespolitik diskutiert über ein Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Volljährige auf Antrag des SSW. Auch die Liberalen sind für die Freigabe von Cannabis. In einem Beitrag erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dennys Bornhöft die Gründe: 

“Nur, weil ich etwas selbst schlecht finde, muss ich es anderen nicht verbieten”

Ich oute mich mal bezüglich Cannabis. Ich sehe zwar nicht so aus, aber ich habe noch nie in meinem Leben gekifft. Ich werde es auch nicht tun, auch nicht, wenn es legal wäre, weil ich kiffen schlecht finde. Aber nur, weil ich etwas selbst schlecht finde, muss ich es anderen nicht verbieten.

Wir Freie Demokraten haben großes Vertrauen in den volljährigen, verständigen Menschen. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der gesagt hat, dass er Joints raucht oder z.B. auch ein paar Vodka-Mischgetränke trinkt, weil man dann 120 Jahre und älter wird. Die Menschen wissen, dass es etwas ist, das die eigene Gesundheit potenziell gefährdet. Es gibt genau eine einzige Person, die nach Meinung der FDP einem volljährigen, verständigen Menschen vorschreibt, ob er seinem Körper schädigt oder nicht. Diese Person ist nicht Merkel, sie ist nicht Spahn, sie ist nicht Nahles, auch nicht Kubicki – es ist der Volljährige selbst.

“Cannabis ist illegal, weil es verboten ist. Tolle, einleuchtende Logik”

Damit grenzt sich die FDP bei diesem Thema insbesondere von CDU, aber auch von den anderen Parteien ab. Der freie Wille und die Selbstbestimmung enden dort, wo die Suchterkrankung beginnt. Deswegen ist die Haltung zur Legalisierung nicht nur eine Frage, welche Entscheidungen man den Menschen überlässt, sondern auch eine Frage der Gesundheitspolitik. Denn insbesondere auch aus gesundheitspolitischer Sicht spreche ich für eine kontrollierte Freigabe. Die Bundesdrogenbeauftragte Mortler sagt, Cannabis ist illegal, weil es verboten ist. Tolle, einleuchtende Logik. Übersetzt heißt das ‚Durch die präventive Wirkung der Strafandrohung wird die Verbreitung von Cannabis eingeschränkt‘. Das ist Realitätsverweigerung! Das Verbot, das Konsum und Gesundheitsrisiken verhindern soll, ist gescheitert. Wer kiffen will in Deutschland, der kifft in Deutschland und holt es sich beim Dealer, statistisch leider jeder siebte Minderjährige in Deutschland.

Der Dealer fragt nicht nach dem Alter

Der Dealer fragt nicht nach dem Alter, er fragt nicht nach Allergien, er kann keine Angaben zum THC-Gehalt machen, er erzählt nicht, dass es mit Quarzsand, Blei oder Rattengift gestreckt ist, er fragt aber, ob man nicht auch etwas Härteres haben will. Die Illegalität verstärkt so den Weg als vermeintliche Einstiegsdroge. Wir sind der Meinung, dass eine kontrollierte Abgabe dafür sorgt, dass einerseits Minderjährige davon ferngehhalten werden, und dass andererseits Menschen wissen, was sie an Schadstoffen zu sich nehmen. Das wäre wirksame, uns weiter bringende Suchtpolitik.

Ich denke und hoffe, dass jeder hier in diesem Hause eine bessere Präventionsarbeit möchte. Dies ist aber schwer, wenn der Gelegenheitskiffer kriminalisiert wird. An wen soll ich mich denn wenden, wenn ich Fragen habe? An meinen Arzt oder Apotheker? An die Lehrkraft? An die Polizei? Das funktioniert so nicht.

Des Weiteren brauchen wir dringend wissenschaftliche Erkenntnisse, um die bestmögliche Lösung im Umgang mit Cannabis zu finden. Hierfür soll der von uns geforderte Modellversuch die Grundlagen schaffen. Zwar kann man Erfahrungswerte aus Portugal, den Niederlanden, Kanada oder diversen US-Bundesstaaten heranziehen, eigene Erhebungen werden aber auch für die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz wichtig sein.

CDU und SPD, vor allem im Bund, geben Sie sich endlich einen Ruck

Ich möchte ein wörtliches Zitat aus dieser Plenarwoche vortragen: ‚Verlassen Sie Ihren ideologischen Weg. Man muss sich fragen, wie ist die Welt um mich herum, was findet eigentlich tagtäglich statt? Wie wollen wir diesen großen Markt kontrollieren? Schließlich ist dieser große Markt Realität‘. Dieses Zitat stammt vom CDU-Vordenker Hans-Jörn Arp zum Thema Online-Glücksspiel. Es ist ein Plädoyer, das für eine zukunftsgerichtete Sucht- und Präventionspolitik spricht – diese brauchen wir auch hier!

CDU und SPD, vor allem im Bund, geben Sie sich endlich einen Ruck und holen Sie die Konsumenten aus der Kriminalität heraus, legen Sie den Dealern das Handwerk. Machen Sie den Weg frei für ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt in unserem Land.

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Ratgeber

“Winter”: Lesestoff für Demente und ihre Angehörigen

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Foto: Eckstein/hfr

Ahrensburg – Für Menschen mit Demenzerkrankung und für ihre Angehörigen gibt es ein neues Buch, das jetzt präsentiert wurde.

Eine große Hilfe ist beim Pflegen dementer Menschen, den Erkrankten einen Zugang zu ihren Kindheitserinnerungen zu ermöglichen. Das soll das Buch bei gemeinsamen Lesestunden ermöglichen.

“Durch den Umgang mit alten Menschen und Behinderten in unserem eigenen Umfeld kamen wir auf die Idee, spezielle Bücher für Menschen mit Demenz zu konzipieren und zu gestalten” so der Ahrensburger Marcus Weber, der das Buch zusammen mit Sandra Waege erstellt hat.

“Unsere Bücher sind einfach in Schrift und Bild, klar und eindeutig in der Aussage und praktisch in Form und Material. Passend zur Jahreszeit gibt es jetzt das Buch “Winter”.

Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung: „Es ist gut, wenn Angehörige Hilfe bei der Betreuung und Pflege erhalten. Mit diesem Buch bekommen die Angehörigen eine praktische Hilfe an die Hand, die im Alltag das Leben der Demenzerkrankten und das Zusammenleben erleichtert. Daher freuen wir uns über diese Initiative.”

Das Buch “Winter” mit Motiven aus der Jahreszeit und rund um Weihnachten ist zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. Das Buch umfasst 36 Seiten (ISBN 978-3-00-058075-8).

Das Buch kann aber auch ohne Zusatzkosten direkt vom Verlag bezogen werden

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Gesundheit

Krankschreibungen: Rückenschmerzen sorgen weiterhin für viele Fehltage

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Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus
Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Ahrensburg – Rückenschmerzen sind sind die häufigste Ursache für Fehltage. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der DAK. Die Krankenkasse appelliert deswegen an Arbeitgeber, das Arbeitsumfeld der Angestellten noch rückenfreundlicher zu gestalten.

Die Fehltage bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen, zu denen Rückenschmerzen zählen, gingen im Kreis Stormarn laut DAK-Gesundheitsreport 2017 um acht Prozent zurück. Aud 100 Erwerbstätige kommen derzeit 71 Fehltage wegen “Rücken”. Im Landesdurchschnitt sind es 74.

Für die DAK ist das immer noch zu viel: „Leider zeigt sich auch bei uns im Kreis Stormarn, dass es trotz eines verstärkten Engagements im Betrieblichen Gesundheitsmanagement noch keine signifikante Verbesserung gibt“, sagt André Bargmann von der DAK. „Deshalb müssen wir gemeinsam mit Unternehmen das individuelle Arbeitsumfeld noch rückenfreundlicher gestalten.“

Denn die große Mehrheit meldet sich in Schleswig-Holstein mit Rückenschmerzen nicht krank. 83 Prozent gehen laut einer Befragung der DAK mit Schmerzen zur Arbeit. Das gilt auch für Arztbesuche. Nur etwa jeder dritte Betroffene (29 Prozent) war laut eigenen Angaben im vergangenen Jahr wegen seiner Rückenbeschwerden beim Arzt.

Insgesamt ist der Krankenstand in Stormarn angestiegen. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen um 0,1 Prozentpunkte zu. Mit 3,8 Prozent gab es in der Region einen niedrigeren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (4,0 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 38 krankgeschrieben. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind ür 20 Prozent der Krankschreibungen verantwortlich. Um fünf Prozent angestiegen sind Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände. Sie landeten auf dem zweiten Platz. An dritter Stelle folgten Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis.

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