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Reinfeld

Guter Fang beim Reinfelder Abfischen am Herrenteich

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Abfischen in Reinfeld. Foto: Fischer

Reinfeld – Einmal im Jahr wird im Reinfelder Herrenteich buchstäblich der Stöpsel gezogen: Hunderte Besucher kamen zum Abfischen in die Karpfenstadt, wenn Teichpächter Alfred Wenskus seine Fische „erntet“.

„Die Wärme war in diesem Jahr ein Problem aber wir sind zufrieden“, sagt Wenskus, der von rund 20 Freiwilligen unterstützt und hunderten Besuchern beim Abfischen beobachtet wurde. Diesmal habe das Wasser langsamer abgelassen werden müssen, weil der Wasserstand durch die Trockenheit so niedrig gewesen sei. Ganz im Gegensatz zu 2017. Vor einem Jahr musste die Traditionsveranstaltung wegen Hochwasser verschoben werden. „Wir hatten aber trotzdem leichte Zuwächse, weil die Karpfen beim Einsetzen in den Teich diesmal schon etwas größer waren“, so der Teichpächter.

Die Tiere haben ein Jahr Zeit, sich zu entwickeln. Im Herbst wird dann eine Schleuse geöffnet, durch die das Wasser samt der Fische abfließt. In dem Schleusenhäußchen werden die Tiere dann abgefischt und anschließend verladen.

 

Das Geschäft mit den Fischen ist – wie in der übrigen Landwirtschaft auch – stark vom Wetter abhängig. In Seefeld musste das Abfischen in diesem Jahr beispielsweise ausgesetzt werden. In der kleinen Gemeinde hatten die Löschteiche durch den heißen und trockenen Sommer so wenig Wasser, dass der Seefelder See im Brandfall als Ersatz dienen muss und nicht abgelassen werden konnte.

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Reinfeld

Umzug ins Gewerbegebiet: Neue Polizeistation in Reinfeld eröffnet

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Die neue Polizeidienststelle im Reinfelder Gewerbegebiet. Foto: Fischer

Reinfeld – Die Polizei hat in Reinfeld eine neue Dienststelle bezogen. Jetzt ist die Polizeistation im Gewerbegebiet in der Barnitzer Straße offiziell eröffnet worden.

Grund für den Umzug ist der wachsende Platzbedarf. Die Räume in der Rettungswache in der Ahrensböker Straße hatten nicht mehr ausgereicht.

Noch sehen die Flure und Büros in der Polizeistation etwas karg und schmucklos aus. Aber so ist das eben bei einem Umzug. Dienstellenleiter Stephan Albrecht ist zufrieden: “Am Montag haben wir die neue Polizeistation bezogen und bereits am Abend waren wir wieder einsatzbereit.”

Vor zwei Jahren hatte die Polizei in Reinfeld einen erhöhten Raumbedarf angemeldet. Daraufhin war zunächst auf dem Immobilienmarkt gesucht worden. Doch passende Angebote gab es nicht. Deswegen musste ein Neubau her. “Innerhalb dieses Zeitraumes eine neue Dienststelle zu eröffnen, ist schon rekordverdächtig”, sagte Revierleiter Michael Demski. Das neue Gebäude sei schön, groß genug und biete ein hervorragendes Arbeitsumfeld. Die Standort in der Barnitzer Straße gegenüber dem Famila-Supermarkt ist zwar relativ weit vom Reinfelder Stadtkern entfernt, aber dennoch gut erreichbar. Direkt vor dem Gebäude befindet sich eine Bushaltestelle.

An der kleinen Einweihungsfeier beteiligten sich auch Vertreter der Feuerwehr und der Reinfelder Bürgermeister Heiko Gerstmann: “Viele hätten die Polizeistation natürlich gerne gleich nebenan gehabt aber mit wurde gesagt, dass ein großer Teil der Einsätze hier im Gewerbegebiet gefahren werden.”

Insgesamt arbeiten bei der Polizei in Reinfeld 15 Beamte im Schichtbetrieb. Einer von ihnen ist Sven Ohlsoling, der den Arbeitsplatz am Empfangstresen bezogen hat: “Die alten Räume waren einfach zu eng, hier gibt es viel Platz und auch neue Technik. Das ist schon deutlich angenehmer.”

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Bad Oldesloe

Poggensee, Herrenteich und Co.: Kreis meldet fünf offizielle Badestellen

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Der Poggensee Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn hat bekanntgegeben, dass er wie im Vorjahr folgende Badestellen der EU melden wird:

  1. Herrenteich Reinfeld
  2. Poggensee in Bad Oldesloe
  3. Bredenbeker Teich in Ammersbek
  4. Großensee – Südstrand in der Gemeinde Großensee
  5. Baggersee in Wilstedt, Gemeinde Tangstedt

Die Badesaison dauert nach Badegewässerverordnung des Landes Schleswig-Holstein vom 09.04.2008 wie jedes Jahr vom 01.06. bis 15.09.

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Kultur

Reinfeld: Auf den Spuren von Joachim Mähl

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Foto: Frakstein/hfr

Reinfeld – Wer genau war eigentlich Joachim Mähl? Silke Frakstein stellt in Reinfeld die Biografie Mähls vor (1827 – 1909), der im 19. Jahrhundert als Lehrer in der Stormarner Karpfenstadt tätig war.

Mähl unterrichtete von 1857 bis 1889 an der Fleckenschule, der heutigen Alten Schule. Er liebte die plattdeutsche Sprache. Und er liebte es zu lesen.

Fasziniert von der Geschichte um Reineke Fuchs und dem Versepos von Johann Wolfgang von Goethe übertrug er Goethes Epos ins Plattdeutsche. Dafür wurde er von Seiten der Fachwelt sehr gelobt.

Silke Frakstein hat dieses Werk auch als plattdeutsches Hörbuch gesprochen.

Zusammen mit Waldemar Keil am Knopfakkordeon gibt sie am 7. April dem Publikum im Heimatmuseum Reinfeld einen Einblick in Leben und Werk des Reinfelders Joachim Mähl.

Am Sonntag, dem 7. April, ist Frakstein von 15 -16.30 Uhr zu Gast im Heimatmuseum in Reinfeld, Neuer Garten 9.

Karten zum Preis von 5 Euro sind im Heimatmuseum und bei der Buchhandlung Michaels (5,50 Euro) zu erwerben.

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