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Politik und Gesellschaft

Erste Demo für Kinder psychisch kranker Eltern

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Kind mit Mutter, die an psychischen Problemen leidet Symbolfoto: Sean Bolt/shutterstock.com

Hamburg/Stormarn – Am Sonnabend, den 27. Oktober, findet in Hamburg die „Erste Demo für Kinder psychisch kranker Eltern“ statt. Start ist um 13 Uhr am Theodor-Heuss-Platz. Die Schlusskundgebung findet ab 15 Uhr am Rathausmarkt statt. Mit diesem Demonstrationszug vom Dammtor zum Rathausmarkt und der abschließenden Kundgebung machen die Veranstalter wellengang.hamburg und Psychiatrie in Bewegung e.V. am auf die Not von Kindern psychisch kranker Eltern aufmerksam.

Sie fordern Veränderungen in der strukturellen Versorgung und Unterstützung der betroffenen Kinder.Kinder, die mit einem psychisch oder suchterkrankten Elternteil zusammenleben, übernehmen früh Verantwortung und werden mit Situationen und Lebensumständen konfrontiert, die sie überfordern. Diese Kinder haben ein erhöhtes Risiko psychisch krank zu werden. In Deutschland sind ungefähr 3,8 Millionen Kinder betroffen.

Im Kreis Stormarn entlasten die beiden zeitlich begrenzten Projekte „Beherzt – Stormarner Präventionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien“ und das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Präventive Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in besonderen psychosozialen Belastungssituationen“  betroffene Kinder und ihre Familien. Beide Projekte sind in Trägerschaft des AWO Kreisverband Stormarn e.V.

„Es ist wichtig, dass mit dieser Demonstration auf die Situation der Kinder und ihre Familien aufmerksam gemacht wird. Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft leider immer noch stark negativ behaftet. Dies verhindert oftmals eine Verbesserung der Situation.“, beschreibt Susanne Wischnewski, Projektkoordinatorin beim AWO Kreisverband Stormarn e.V. die Situation. Von daher sei es wichtig, dass viele Menschen dem Aufruf folgen und an dem Demonstrationszug teilnehmen.

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Politik und Gesellschaft

Umbesetzung im Vorstand der Reinfelder Grünen

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Tobias Degen (Sprecher), Magdalena Ohm (ehemalige Sprecherin), Linda Witte (Schriftführerin), Rolf Thielmann (Kassenwart) vorne: Boris Krünitz (Beisitzer)
Foto: Grüne Reinfeld/hfr

Reinfeld – Der Vorstand der Grünen in Reinfeld ist wieder komplett. Die Mitglieder der Grünen des Ortsverbandes Reinfeld-Norstormarn in wählten in ihrer Jahreshauptversammlung ein neues Vorstandsmitglied. Vakant wurde der Posten des Sprechers, da die bisherige Sprecherin Magdalena Ohm aufgrund eines Umzugs und der damit verbundenen räumlichen Distanz zu Reinfeld auf eine Wiederwahl verzichtete.

Auf sie folgt jetzt der Reinfelder Tobias Degen, der einstimmig von den Mitgliedern in sein neues Amt gewählt wurde. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Magdalena Ohm bleibt dem Ortsverband aber weiterhin als Mitglied erhalten. Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Linda Witte (Schriftführerin), Rolf Thielmann (Kassenwart), Tobias Degen (Sprecher), Boris Krünitz (Beisitzer), Sabine Gosch (Beisitzerin).

 

 

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Politik und Gesellschaft

Junge Union: Neuer Ortsverband in Bargteheide gegründet

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Der neue Vorstand der Jungen Union in Bargteheide. Foto: CDU

Bargteheide – Die Junge Union Stormarn hat einen Ortsverband in Bargteheide gegründet. Bei der Gründungsveranstaltung im Jagdschloss Malepartus wurde jetzt der Vorstand gewählt.

Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden der Jungen Union Stormarn Nils Warnick wurden Christopher Steinbuck zum Vorsitzenden, Leonie Bienert zur stellvertretenden Vorsitzenden, Dustin Heuser zum Schatzmeister sowie Pelle Bienert und Torben Bojens zu Beisitzern gewählt.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann berichtete in seinem Grußwort, dass er – wie viele andere führende CDU Politiker auch – über die Junge Union in die Politik gekommen sei: „Man kann da nicht nur nette Partys feiern, sondern auch viel über Politik und Gesellschaft lernen sowie wichtige Kontakte knüpfen“.

Der Ortsvorsitzende der CDU Bargteheide Stefan Dehns überreichte dem neuen Vorstand einen Scheck über 200 Euro für politische Veranstaltungen und Reisekosten zu überregionalen Treffen: „Wir sind froh, dass es in Bargteheide endlich wieder einen Ortsverband der Jungen Union gibt und werden ihn mit Rat und Tat unterstützen. Demokratie lebt vom Mitmachen! Umso wichtiger ist es, dass sich junge Menschen einbringen und frischen Wind in den Politikbetrieb bringen.“

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Wirtschaft

Mindestvergütung: Landes-SPD fordert bessere Bezahlung für Azubis

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Auszubildende und Schulabsolventen. Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Kiel – Die Landes-SPD fordert einen Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende. Ein entsprechender Antrag wird am kommenden Freitag im Plenum des Landtages eingebracht.

„Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, muss seine Lebenshaltungskosten decken können“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. Das sei eine Frage des Respekts und der Wertschätzung. Auszubildende sollen beim Erlernen eines Berufes nicht von den Eltern oder dem Amt abhängig sein müssen. In der aktuellen Landtagsdebatte in Kiel fordert die SPD deshalb die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine Mindestausbildungsvergütung einzusetzen.

Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Mindestausbildungsvergütung bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung des jeweiligen Ausbildungsjahres liegt. Zudem soll diese mit fortschreitender Berufsausbildung jährlich ansteigen.

Im Idealfall sorgen die Tarifparteien im Rahmen ihrer Tarifautonomie für ordentliche Ausbildungsvergütungen in den Tarifverträgen. Die Rechtsprechung lasse es derzeit allerdings zu, dass nicht tarifgebundene Betriebe diese um 20 Prozent unterschreiten können. Diese Ungerechtigkeit müsse geändert werden, so von Pein. „Respekt und Anerkennung ist das eine“, führt der Sprecher für Aus- und Weiterbildung der SPD-Fraktion aus, „angesichts des Fachkräftemangels geht es aber auch um die Attraktivität von Ausbildungen, um Planbarkeit und Sicherheit beim Einstieg in das Berufsleben.“

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