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Hamburg

Hamburg: Polizei beschlagnahmt PKW nach illegalem Rennen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Polizeibeamte haben am nach eigener Aussage späten Freitagabend zwei Pkw sichergestellt und einen 29-jährigen Deutschen als einen Fahrer der beiden Fahrzeuge vorläufig festgenommen.

Der Mann sowie der bislang noch unbekannte Fahrer des zweiten Fahrzeugs sollen im Verdacht stehen, zuvor ein illegales Straßenrennen durchgeführt zu haben. Die Verkehrsdirektion hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Beamte eines zivilen Videofahrzeugs waren laut Polizeibericht zuvor in Hamburg-Wandsbek in der Ahrensburger Straße auf einen mit überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Pkw Audi A 6 aufmerksam geworden.

An einer Kreuzung hielt ein weiterer Pkw Daimler Benz E 220 CDI neben dem Audi. Beide Fahrzeuge überschritten in der Folge nun mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit und fuhren dabei sehr dicht neben- bzw. hintereinander her.

In der Straße Bullenkoppel beschleunigten beide Fahrzeuge und erreichten dabei eine Geschwindigkeit von knapp 110 km/h, wenig später in der Straße Barmwisch sogar eine Geschwindigkeit von 120 km/h statt der zulässigen 50 km/h.

Mit Unterstützung weiterer angeforderter Funkstreifenwagen konnte der Pkw Daimler Benz im Gustav-Seitz-Weg in Hamburg-Steilshoop angehalten werden. Der Pkw Audi A 6 konnte zunächst entkommen, wurde allerdings wenig später in der Nähe der zwischenzeitlich ermittelten Halteranschrift ohne Insassen angetroffen.

Der 29-jährige Fahrer wies sich den einschreitenden Beamten zunächst mit einem Führerschein einer dritten Person aus. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten die Beamten allerdings die tatsächliche Identität des Fahrers feststellen.

Dabei stellte sich heraus, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Beide Fahrzeuge wurden als Einziehungsgegenstände sichergestellt. Die Ermittlungen zur Identität des Audifahrers dauern noch an.

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Hamburg

Hamburg: 13-Jähriger plant offenbar Gewalttaten an Schule – Mitschülerin warnt Lehrer

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Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine Schülerin hat in Hamburg vielleicht Gewalttaten an ihrer Schule verhindert.

“Der Schülerin war zuvor per Messenger Dienst mitgeteilt worden, dass der 13-Jährige bewaffnet in die Schule kommen wolle, um Mitschüler zu töten und sich anschließend von der Polizei erschießen zu lassen”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Die Schülerin wandte sich mit dieser Nachricht vertrauensvoll an ihre Lehrer.

“Als der 13-Jährige wenig später auf dem Schulgelände eintraf, fiel er zunächst einer Sozialpädagogin auf. Sie begleitete ihn zu seiner Klasse. Noch bevor es zu einem klärenden Gespräch mit dem Klassenlehrer kam, entfernte sich der Junge zunächst unbemerkt wieder”, so Levgrün.

“Zurück ließ er dabei zunächst insgesamt drei Taschen mit vier haushaltstypischen Messern. Gegen 10:20 Uhr kehrte der Schüler eigenständig auf das Schulgelände zurück. Dort wurde er von den eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und anschließend in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen”, so Levgrün.

Es bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer der Schule.

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Hamburg

Hamburg: Polizei nimmt 21-Jährigen nach Verfolgungsfahrt fest

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Hamburg – Die Polizei hat am Freitag einen 21-jährigen Deutschen nach einer kurzen Verfolgungsfahrt vorläufig festgenommen. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol und von Betäubungsmitteln.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Beamte des Polizeikommissariats 15 wollten im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Fiat Seicento im Bereich der Struenseestraße anhalten und überprüfen. Der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete. Kurz darauf geriet der Pkw in eine Baustellenabsperrung und stieß anschließend gegen einen geparkten Skoda.

Der Fahrer sowie der Beifahrer sprangen aus dem verunfallten Fahrzeug und flüchteten zu Fuß vom Unfallort.

Die eingesetzten Beamten konnten den mutmaßlichen Fahrer, ein 21-jähriger Deutscher, anhalten und vorläufig festnehmen.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der 21-Jährige augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie Alkohol stand. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Der Führerschein wurde sichergestellt.

An dem Fiat waren außerdem Kennzeichen angebracht, die als gestohlen gemeldet waren. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer das Fahrzeug ohne Versicherungsschutz führte.

Der Beifahrer konnte zunächst unerkannt flüchten. Ermittlungen ergaben, dass es sich um den mutmaßlichen Besitzer des Fiats handelte. Dieser wurde später an seiner Wohnanschrift in Hamburg-Altona angetroffen.

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Hamburg

Spiel gegen Hannover 96: HSV-Fans randalieren während An- und Abreise

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Hannover/Hamburg – Mehrere Körperverletzungen, zahlreiche Sachbeschädigungen im Metronom und gezündete Pyrotechnik in der Bahnhofshalle sind das Ergebnis der Auswärtsfahrt der Hamburger Risikofans nach Hannover.

Beschädigungen in der Bahn. Foto: Polizei

Rund 2000 Fans des Hamburger Sportvereins reisten gestern direkt aus Hamburg mit der Bahn nach Hannover, darunter 220 Risikofans. Immer wieder kam es zu verlängerten Haltezeiten an den Bahnhöfen, weil die Fans rauchten oder auf dem Bahnsteig urinierten und Türen blockierten. Der Metronom kam 45 Minuten später in Hannover an. Bundespolizisten stellten anschließend zahlreiche eingetretene Deckenverkleidungen, Farbschmierereien und Aufkleber in den völlig verunreinigten Wagen fest. In der Haupthalle des Bahnhofs zündeten Unbekannte Pyrotechnik.

Nach dem Spiel wurde ein Metronom mit rund 1000 Hamburger Fans, darunter 130 Risikopersonen, in Langenhagen durch die Bundespolizei gestoppt. Grund war eine gefährliche Körperverletzung. Ein HSV-Fan (25) aus Neumünster wurde aus der Risikofan-Szene körperlich attackiert. Dabei verlor er kurzfristig das Bewusstsein und wurde von Bundespolizisten erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert. Auch ein Normalreisender wurde von einem HSV-Fan mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Bundespolizisten sperrten den Wagen mit den Risikofans ab und stellte von 97 Personen die Personalien fest. Während des Einsatzes wurde eine Polizistin angegriffen und es kam zu Auseinandersetzungen der Risikofans mit der Polizei.

Bei der Weiterreise mit Polizeibegleitung kam es in Uelzen erneut zu Auseinandersetzungen und dem Einsatz von Pfefferspray.

Rund 125 Bundespolizisten waren im Einsatz, darunter fünf Diensthundeführer. Mehrere Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, tätlichen Angriffs, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet.

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