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Sport

Stormarner bricht Football-Schulrekord in den USA!

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Eric Köhncke (rechts) hält derzeit einen Schulrecord im Football. Foto: Sports in Kansas/Twitter

Badendorf/Sedgwick – Eric Köhncke ist derzeit gefragt. Viele Zeitungsjournalisten wollten ein Interview mit dem 16-Jährigen, Kamerteams besuchten seine Trainingseinheiten, um ihn zu filmen. Seine Geschichte ist aber auch einfach zu schön: der U19-Spieler der Lübeck Cougars ist zurzeit Austauschschüler an der Sedgwick High School in Kansas – und hat bereits nach sechs Spielen einen Schulrekord für die meisten Tackles in einer Saison gebrochen.

Beim 42:7-Sieg gegen Meade gelangen dem Youngster aus Badendorf (Kreis Stormarn) am Freitag unglaubliche 22 Tackles in einem Spiel. Damit hat er jetzt bereits 88 auf seinem Konto. Der Schulrekord aus dem Jahr 2009 lag bei 81.

Eric Köhncke. Foto: Bjarne Almstedt/HFR

“Die Zeit hier vergeht unglaublich schnell. Ich habe generell sehr wenig Möglichkeiten mich um etwas anderes zu kümmern, außer Football. Trotzdem kann ich mir keine besser Alternative vorstellen”, sagt Köhncke über seine Zeit in den USA bisher.

Der 16-Jährige lebt bei seinen Gasteltern Paul und Kristi Eden, wo auch ein brasilianischen Austauschschüler wohnt. Auch der spielt natürlich Football. “Henrique Resende hilft mir nach der Schule mich noch für Workouts zu motivieren”, erzählt Köhncke.

Die Sedgwick Cardinals haben jetzt noch zwei reguläre Saisonspiele vor der Brust, dann geht es in die Playoffs.

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Sport

TSV Reinbek: Tanzturniersieg bei der Premiere

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Turniersieg für das neue Tanzpaar des TSV Reinbek.
Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Das nennt man wohl einen Einstieg nach Maß. Erst seit Oktober gehen Axel und Sabine Hagemeister für die TSA der TSV Reinbek an den Start. Und gleich im ersten Turnier gelang den beiden Berlinern ein Sieg für ihren neuen Verein.

Beim 16. Lübecker Tanzsportwochenende tanzten Axel und Sabine Hagemeister in der Klasse Senioren IV S-Standard um den Holstentor-Pokal.

Die beiden, die in der Tanzsportszene seit langem überaus erfolgreich unterwegs sind, zeigten der Konkurrenz, dass der Sieg nur über sie gehen konnte. In der Endrunde setzten sie sich mit einer eindeutigen Wertung an die Spitze des Feldes und nahmen den Pokal mit nach Hause.

Mit Ehepaar Hagemeister hat die Tanzsportabteilung wieder ein Paar, das in der höchsten Amateurklasse tanzt, in ihren Reihen. Selbstverständlich werden die beiden auch beim Turniertag am 27. Oktober vor eigenem Publikum in Reinbek an den Start gehen, ebenso wie ihre Vereinskollegen Hans und Monika Elvers in der Klasse Senioren IV A, Bodo und Colette Schröder in der Klasse Senioren II B und Thomas und Birgit Schuldt in der Klasse Senioren II A”, heißt es aus der Tanzsparte des TSV.

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Bad Oldesloe

Flutlicht im Oldesloer Kurparkstadion modernisiert

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Foto: Lars Wulff/CLD-licht.de/hfr

Bad Oldesloe – Im Oldesloer Kurparkstadion ist die Beleuchtung der Flutlichtmasten moderinisert und auf LED umgestell worden. Die Stadt Bad Oldesloe hatte zuvor im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) eine Förderung zur Sanierung der Flutlichtanlage im Kurparkstadion erhalten.

Die Verwaltung der Kreisstadt dann hat in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Planungsbüro CL Design die Flutlichtbeleuchtung im Kurparkstadion saniert. Die Beleuchtung der beiden Natur- und Kunstrasenplätze war veraltet und nicht mehr wirtschaftlich.

Die insgesamt 24 Halogen-Metalldampf betriebenen Leuchten wurden dabei gegen 16 LED Flächenstrahler des Typs Philips OptiVision ausgetauscht. Die ursprüngliche Anschlussleistung von insgesamt 57.600 Watt konnte dabei um 73% auf 20.800 Watt gesenkt werden.

Die öffentliche Ausschreibung zum Projekt hatte die Fa. Pohl aus Hohenwestedt gewinnen können. Die Bausumme von knapp 48.500 EUR wird dabei durch die hohe Einsparung binnen 4 Jahren amortisiert.

Gleichzeitig wurde die Beleuchtung an die geltenden Normen für Sportplätze angepasst und damit als Nebeneffekt deutlich verbessert. Das Projekt wurde mit 20% durch das BMU im Rahmen der Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen gefördert.

Weitere Informationen zum Klimaschutz der Stadt Bad Oldesloe hier im Internet.

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Fußball

Reinfeld: Großer Einsatz für Erhalt und Sanierung des Sportplatzes

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Hunderte Demonstranten versammelten sich in Reinfeld
Foto: SL

Reinfeld – Selbst die Initiatoren waren erstaunt über die große Resonanz beim Fanprotestmarsch in Reinfeld. Über 400 Reinfelder waren dem Aufruf gefolgt vom Karpfenplatz zum Rathaus und von dort bis zum Stadion des SV Preußen Reinfeld zu ziehen. Der Grund für den Protest: Die seit Jahren angedachte Sanierung des Platzes des SVP wurdeerneut verschoben, Fördergelder nicht beantragt und jetzt wurden noch Pläne der CDU bekannt, den Platz komplett aus der Innenstadt zu verdrängen. Auf der grünen Wiese solle ein neues Stadion entstehen, visionierten die Christdemokraten ohne überhaupt mit den Sportlern darüber gesprochen zu haben. Doch dass das wirklich passiert, ist nach dem Protest am Mittwoch sowieso noch unwahrscheinlicher geworden. 

Dass die CDU bei der Kundgebung vor dem Rathaus sich dem Dialog durch Nicht-Anwesenheit entzog, erstaunte die Demonstrierenden nicht sonderlich. Laut SV Preußen Reinfeld plant die CDU nämlich als “angebliche Vision” den Umzug des Platzes auf ein Grundstück, dass einem CDU-Mitglied gehört. Der Christdemokrat würde natürlich dabei das eigene Konto durch den Verkauf füllen können und gleichzeitig entstünden im Stadtzentrum, dort wo jetzt noch der Sportplatz ist, attraktive Baugrundstücke. Das riecht nach Klientelpolitik und Vorteilsnahme – harter Tobak also, den der Verein gegen die lokale CDU vorbringt. Die die Gelegenheit aber auch nicht nutzte, darüber aufzuklären.  

Fußballabteilungsleiter Thorsten Rapp sah im Fernbleiben der CDU daher ein “deutliches Zeichen”.  Die “WIR” Fraktion und die SPD waren vor Ort und bekannten sich zum jetzigen Standort des Sportplatzes unter Applaus der Anwesenden. “Wir verstehen nicht, warum die Verwaltung und die Politik nicht handeln. Wir sind nicht gefragt worden, ob wir umziehen wollen. Die sogenannte Vision der CDU ist null mit uns abgestimmt. Dabei waren wir immer für den Dialog offen. Wir wollen in der Innenstadt bleiben. Wir wollen, dass unsere wichtige, ehrenamtliche Arbeit mal anerkannt wird. Wir sind ein Attraktivitätsfaktor für die Stadt Reinfeld”, so Rapp weiter. Der CDU empfahl er mal Politik im Sinne der Bürger und der Stadt und nicht im eigenen Sinne zu machen. 

Bürgermeister Heiko Gerstmann, der ebenfalls in der Kritik der Sportler und ihrer Fans steht, stellte sich im Gegensatz zu den Christdemokraten den Vorwürfen. Ihm wird angekreidet, dass er trotz Zusage einen Antrag auf Sportstättenbauförderung beim Land nicht fristgerecht gestellt hatte. Dazu steht Gerstmann auch. “Das Problem ist, dass wir wegen der Haushaltslage keinen Kredit aufnehmen dürfen. Daher konnte ich nicht mit meiner Unterschrift garantieren, dass eine Finanzierung gesichert sei. 2019 wollen wir das aber wieder angehen”, so Gerstmann unter Buhrufen. 

Demo durch die Stadt
Foto: SL

Der Verwaltungschef beklagte sich auch, dass er zu wenig Personal in der Verwaltung habe, um solche Projekte seriös anzugehen. Weshalb die CDU eine Verlegung des Platzes ins Gespräch brachte, sei ihm allerdings auch schleierhaft. Er selbst stehe zu dem aktuellen Standort. “Es gibt doch  einen politischen Grundsatzbeschluss, dass der Platz bleibt, wo er jetzt ist. Die CDU kann das gerne diskutieren, aber der politische Entschluss besteht. Der müsste dann erst gekippt werden. Stand jetzt ist aus meiner Sicht ganz klar, dass der Platz bleiben wird, wo er ist”, so Gerstmann. Dafür gab es natürlich Applaus. “Wir werden diese Worte behalten und Sie daran messen”, sagte Rapp. “Es ist schön zu sehen, dass wir einen Bürgermeister haben, der unsere Sorgen und Wünsche ernst nimmt, wenn es denn auch wirklich so ist”, blieb er etwas skeptisch. 

Nicht verstehen kann der SVP außerdem, dass einzelne Anwohner sich plötzlich vom Sportplatzlärm gestört fühlen. Wer an einen Sportplatz ziehe, wisse worauf er oder sie sich einlasse.  Man sei in all den vergangenen Jahrzehnten immer im Dialog gewesen oder zu einem bereit. Dass einzelne Anwohner nun den Weg über die Medien gesucht haben, stößt dem Verein sauer auf. “Das sind  Einzelmeinungen. Es gibt zahlreiche Anwohner, die voll hinter uns stehen. Auch heute werden wir von Anwohnern direkt unterstüzt. Am Zaun unseres Sportplatzes wurde von ihnen sogar ein Transparent befestigt, dass uns viel Glück wünscht”, so Rapp. Auch weiterhin sei man aber  gegenüber Kritikern bereit in den Dialog zu treten. Die generelle Haltung bleibe aber ganz klar: der Sportplatz wird in der Innenstadt bleiben.

Einige Anwesende der Demonstration unkten auch, dass es ja schon etwas seltsam sei, dass unter den Beschwerdeführern gegen den Platz eine Architektin sei, die zugleich laut Zeitungsberichten von Wohnungsbau auf dem Sportplatz spreche. Da müsste ebenso wie bei dem angedachten Grundstück für den Sportplatzneubau ganz genau hingeschaut werden, ob es nicht ganz andere Motive als den angeblich nicht mehr “sozialadäquaten” Lärm gibt. “Es ist doch kein Kunststück für den Bereich einen Investor zu finden. Natürlich wäre das attraktives Bauland mitten in der Stadt”, weiß Rapp. 

Der Verein werde nicht ruhen, bis der Platz am jetzigen Standort saniert sei. Wenn sich nichts tue, würde man eben erneut auf die Straße gehen. 

 

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